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Computer-Arbeit bedeutet meistens mehr Stress

IT-Spezialisten weisen viermal häufiger Stress-Symptome auf

07.05.2007

Chronische Schlafstörungen, Sodbrennen oder Gastritis können Anzeichen dafür sein, dass man unter Stress leidet. Aber auch Erschöpfung oder Unfähigkeit abschalten zu können, deuten darauf hin. Eine Studie des Instituts für Arbeit und Technik (IAT) aus Gelsenkirchen (Deutschland) zeichnet ein wenig schmeichelhaftes Bild der IT-Branche, berichtet das Branchenportal ZDnet. Dabei wurden dezidiert Projektmitarbeiter unter die Lupe genommen.

Top und Flop

Demnach bietet das Arbeitsfeld der IT-Fachleute zwar viel Abwechslung bei überdurchschnittlich hohen Gehältern, gleichzeitig weisen Projektmitarbeiter aber auch viermal häufiger als der Durchschnitt der Beschäftigten Symptome massiven Stresses auf. Dauern diese Phasen der permanenten Müdigkeit, Magenbeschwerden und Schlafstörungen länger als acht Wochen, führen sie laut den Studienleitern zu einer Häufung chronischer Erschöpfung - einem Frühindikator des Burnout-Syndroms.

Was passiert?

Entwickelt sich diese Phase so zu einem nachhaltig andauernden Zustand, kommt es schließlich zum Burnout. Diese chronische Erschöpfung körperlicher und psychischer Reserven bringt komplette Energielosigkeit,Demoralisierung, Gleichgültigkeit und Zynismus mit sich. In schlimmen Fällen dauert die vollständige Genesung mehrere Monate. Neben den körperlichen Beeinträchtigungen kommt es bei dauerhafter Überarbeitung auch zur Vernachlässigung sozialer Kontakte und im extremsten Fall zur Isolation.

Laut der Studie zeigen 40 Prozent der befragten IT-Projektmitarbeiter entsprechende Indikatoren und rund 30 Prozent haben dabei Probleme sich zu erholen.

Quelle: Standard

 

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