Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

VW Golf TDI BlueMotion im Test

Mit dem Golf BlueMotion hat VW eine besonders sparsame Version des Golf im Programm. In unserem Test klären wir, wie sparsam er wirklich ist.

18.03.2014

Wer sich für einen VW Golf entscheiden möchte, hat ein unendlich breites Spektrum an Möglichkeiten, das von sparsam bis extrem sportlich reicht. Als derzeit sparsamstes Modell steht der TDI BlueMotion beim Händler, in Kürze folgen dann mit dem elektrisch betriebenen Golf und dem Golf GTE mit Plug-In-Hybridantrieb noch sparsamere Versionen des Bestsellers.

Die neue Generation des Golf TDI BlueMotion verspricht aber dennoch einen sensationell niedrigen Verbrauch und wurde im Vergleich zum Vorgänger in vielen Punkten verbessert. So gibt es jetzt ein manuelles 6-Gang-Getriebe, statt bisher nur 5 Gänge. Optisch erkennt man den Golf TDI BlueMotion an dem geänderten Kühlergrill, der eine bessere Aerodynamik liefert und weiteren kleinen Details, die ebenfalls der Verbesserung des Luftwiderstands dienen.

Preislich startet der Golf TDI BlueMotion bei 24.392 Euro mit einer recht guten Basisausstattung, die schon ABS, ESP, sieben Airbags, die Multikollisionsbremse, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und vieles mehr bietet.

Unser Testfahrzeug hatte darüber hinaus noch die wunderschöne "clearwater blue" Metallic-Lackierung, einen höhenverstellbaren Beifahrersitz, einen Tempomat, das Komfortpaket, ein Lederlenkrad, eine Lendenwirbelstütze für die Vordersitze, das Mediapaket, die Multifunktionsanzeige "Plus" und Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht mit an Bord. Der Gesamtpreis liegt damit bei 27.737,60 Euro und zeigt, dass einem eine bessere Umwelt schon auch etwas wert sein muss.

Auch wenn die Ausstattung schon recht komfortabel ist, so ist durchaus noch viel Luft nach oben zu erkennen, wie etwa für ein Multifunktionslenkrad, ein Navigationssystem oder die für den Golf VII erhältlichen Assistenzsysteme.

Wie alle neuen Golf-Modelle verfügt auch der Golf TDI BlueMotion über einen sehr übersichtlich gestalteten Arbeitsplatz für den Fahrer und eine sehr hochwertige Materialanmutung. Sehr schön sind auch die silberfarbigen Zierelemente in der Mittelkonsole, die dem Innenraum einen sportlichen und kühlen Touch verleihen.

Beim Platzangebot gibt es natürlich auch beim derzeit sparsamsten Golf nichts zu meckern, alle Passagiere können sich über viel Platz und auch einen 380 Liter großen Gepäckraum freuen, der durch Umklappen der Rücksitze noch auf bis zu 1.280 Liter vergrößert werden kann.

Wichtig bei einem Sparmodell wie dem Golf TDI BlueMotion sind aber nicht nur Ausstattung und Platzangebot, sondern vor allem der Antrieb. Im TDI BlueMotion leistet der 1,6 Liter Common-Rail Turbodiesel 110 PS (81 kW) statt 105 PS (77 kW), was auf den ersten Blick etwas merkwürdig wirken mag, aber durchaus seine Berechtigung hat. Bei der BlueMotion-Version entspricht der Motor schon der weiter entwickelten Evolutionsstufe des Aggregats, wodurch die Kombination aus Mehrleistung und weniger Verbrauch erklärbar ist. Auch das maximale Drehmoment von 250 Nm steht zwischen 1.500 und 3.000 U/Min bereit, statt bislang nur bis 2.750 U/Min.

Ein weiterer Garant für einen niedrigeren Verbrauch ist auch das manuelle 6-Gang-Schaltgetriebe, das recht lang übersetzt ist und so auch bei hoher Geschwindigkeit ein niedriges Drehzahlniveau ermöglicht.

Dass der Motor ganz auf Sparsamkeit ausgelegt ist, merkt man gleich nach den ersten Metern. Der sonst so agile Turbodiesel wirkt als BlueMotion-Version etwas zäh und brustschwach von unten heraus. Um die volle Leistung abzurufen, muss man ordentlich aufs Gaspedal steigen, wodurch natürlich die Sparsamkeit wieder flöten geht. Dann sprintet der Golf TDI BlueMotion aber auch in 10,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und ist bis zu 200 km/h schnell. Damit ist er in jeder Disziplin flotter als die 105 PS-Version, auch wenn der zähe Start dies nicht vermuten lassen würde.

Nach einigen Kilometern hat man dann den Rhythmus des Golfs intus und einen harmonischen Weggefährten, der den Stress aus dem Alltag rausnimmt. Der Golf TDI BlueMotion verleitet dazu, alles etwas ruhiger anzugehen und fördert das Dahingleiten.

Belohnt wird man dann bei der Tankstelle, auch wenn die vom Werk versprochenen 3,2 Liter Durchschnittsverbrauch wirklich nur von absolut spaßbefreiten Mitmenschen erreichbar sein können, die im Windschatten eines LKW mit 90 km/h über die Autobahn gleiten und ein Überholmanöver so scheuen wie unser Finanzminister Steuererleichterungen. Bei durchaus normaler Fahrweise, der auf Autobahnen erlaubten Höchstgeschwindigkeit und einer Etappe mit hügeligen Straßen im Wienerwald sind wir auf einen Durchschnittsverbrauch von 4,4 Liter gekommen, womit der Golf noch immer als absoluter Sparmeister durchgeht.

Dabei bietet er zu jeder Zeit viel Komfort und eine gute Abstimmung von Fahrwerk und Federung, die jedoch im Vergleich zu anderen Golf-Modellen im BlueMotion etwas straffer wirkt. Die sehr leichtgängige, dabei aber auch direkte Lenkung, macht den kompakten Bestseller dann auch sehr wendig.

Mit dem Golf TDI BlueMotion hat VW also auf keinen Fall eine Mogelpackung im Programm, er lässt sich tatsächlich extrem sparsam bewegen und bietet dabei viel Komfort. Die gute Verarbeitung und das großzügige Platzangebot sprechen neben dem Verbrauch ebenso für den Golf TDI BlueMotion.

Was uns gefällt:

dass der Golf TDI BlueMotion wirklich sehr sparsam ist, das Platzangebot, die hochwertige Ausführung

Was uns nicht gefällt:

von unten heraus könnte der Motor spritziger sein

Testzeugnis: 

Ausstattung Sicherheit: 1-
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 1
Fahrleistung: 2
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 1
Kofferraum: 1
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1

TIPP: Mehr VW News und Tests, aktuelle VW Gebrauchtwagen sowie die VW Händler in ganz Österreich finden Sie hier.

Zum Öffnen der Fotogalerie mit allen 32 Fotos auf eines der Bilder klicken!

Aktuelle Autotests und Berichte:

Hyundai Kona Style; Bildquelle: auto-motor.at/Rainer Lustig

Der neue Hyundai Kona im Test

Hyundai´s Lifestyle-SUV zieht nicht nur außen neugierige Blicke auf sich. Dass auch seine inneren Werte begeistern können, lesen Sie im folgenden Testbericht. » weiter lesen

Dacia Duster; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Der neue Dacia Duster im Test

Die zweite Generation des Dacia Duster bietet einige Neuheiten in Bezug auf Technik und Ausstattung. Wir verraten im folgenden Test, wo die Stärken und Schwächen liegen. » weiter lesen

Ford Ranger Sondermodell Predator; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Sondermodell: Ford Ranger Predator im Test

Ford widmet dem Vorzeige Pick-up Ranger in diesem Frühjahr ein Sondermodell mit dem reißerischen Namen "Predator". Wo der räuberische Wildtrak seine Zähne zeigt, lesen Sie im folgenden Testbericht. » weiter lesen

Kia Sorento GT-Line; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Neuer Kia Sorento im Test

Der frisch geliftete Kia Sorento ist erstmals auch in der sportlichen GT-Line erhältlich. Wir verraten im folgenden Test, ob er mehr Luxusliner oder Sport-SUV ist. » weiter lesen

Renault Espace; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Renault Espace 1,8 Turbo im Test

Der Renault Espace ist jetzt auch mit einem starken Benzinmotor erhältlich. Wir verraten im folgenden Test, wie der Benziner zum geräumigen Crossover passt. » weiter lesen

Honda Civic Limousine; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Die neue Honda Civic Limousine im Test

Die neue Generation des Honda Civic ist bei uns auch wieder als Limousine erhältlich. Wir haben das Topmodell der Baureihe getestet. » weiter lesen

Nissan X-Trail 2,0 dCi ALL-MODE 4x4iTekna - Testbericht; Bildquelle: auto-motor.at/Rainer Lustig

Nissan X-Trail 2,0 Diesel Tekna im Test

Bereit für das Abenteuer Familie? Auf jeden Fall! Wie uns der neue X-Trail ruhig durch die hektische Zeit bringt, lesen Sie hier. » weiter lesen


 

Top-News und

Testberichte