Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

VW CC 2,0 TDI im Test

Die zweite Generation des CC ist nun eine eigenständige Modellreihe und wandert weiter Richtung Premium-Liga, wie unser Test des CC 2,0 TDI zeigt.

28.08.2012

Während die erste Generation noch als Passat CC vermarktet wurde, ist die neue Generation der Sportlimousine als komplett eigenständige Modellreihe positioniert worden und soll die Lücke zwischen Passat und Phaeton schließen.

Bei den Grundzügen ist sich der CC treu geblieben, die Mischung aus Limousine und Coupé kommt bei der neuen Generation aber noch besser zur Geltung. Die Linienführung ist harmonischer, und der CC wirkt schon auf den ersten Blick hochwertiger als sein Vorgänger.

Dass der CC mehr Richtung Premium-Klasse positioniert ist, zeigt dann auch das Preisgefüge. Unser Testfahrzeug hatte den für diese Modellreihe kleinsten Dieselmotor unter der Haube, nämlich den 2,0 TDI BMT mit 140 PS (103 kW), erstrahlte aber in der Top-Ausstattungslinie "Sky".

Beim Listenpreis von 37.630 Euro sind dann schon eine Menge luxuriöser Extras serienmäßig an Bord. Unter anderem befinden sich neben dem obligatorischen Sicherheitspaket mit ESP, ABS, und sechs Airbags auch noch Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlicht und LED-Tagfahrlicht, LED-Rückleuchten, Leichtmetallfelgen "Phönix", die Klimaanlage "Climatronic", die Komfortstartfunktion "Press & Drive", eine automatische Gepäckraumöffnung, ein Tempomat, Sportsitze, eine Müdigkeitserkennung, die Multifunktionsanzeige "Plus", Nebelscheinwerfer, ein elektrisches Panorama-Ausstelldach, Regen- und Lichtsensor sowie das Radio RCD 310 an Bord.

Für ein noch feineres Ambiente sorgten in unserem Testfahrzeug noch Leder/Alcantara-Sitze, abgedunkelte Seitenscheiben ab der B-Säule, gebürstete Aluminiumzier-leisten im Armaturenbrett, das Easy Open-System, das Business-Paket und das Navigationssystem RNS 315. Der Gesamtpreis summiert sich dann auf 42.270,58 Euro.

Der Innenraum präsentiert sich sehr hochwertig und glänzt mit einer übersichtlichen Gestaltung. Zarte Linien und gediegene Formen lassen einen schon auf Anhieb merken, dass es sich beim CC um ein besonderes Fahrzeug handelt. VW hat sich bewusst auf das Wesentliche konzentriert und dabei auch ein sehr wohnliches Ambiente geschaffen.

Alle Funktionen sind einfach zu bedienen und auch logisch angeordnet. Lediglich der Becherhalter in der Mittelkonsole ist etwas zu nahe am Schalthebel positioniert, wodurch dort befindliche Getränke oft beim Schalten stören - wer hier das DSG-Getriebe wählt, ist eindeutig im Vorteil.

Sehr großzügig ist auch das Platzangebot ausgefallen, durch die coupéartige Linie ist jedoch die Kopffreiheit im Fond etwas eingeschränkt. Keinen Grund zur Klage gibt es dann beim Kofferraumvolumen, welches mit 532 Liter sehr großzügig dimensioniert ist. Das Easy Open-System, bei dem eine Geste mit dem Fuß unterhalb des Stoßfängers reicht, um den Kofferraumdeckel aufschwingen zu lassen, erleichtert zudem das Beladen, wenn man mal keine Hand zum Öffnen frei hat. Auch wenn das System nicht immer gleich beim ersten Mal funktioniert hat, ist es dennoch eine Hilfe.

Etwas sparsam sind die Designer mit Ablagen umgegangen, in der Mittelkonsole finden sich neben den zwei Becherhaltern zwar noch zwei Fächer, die Ablagen in den Türen sind aber sehr klein geraten.

In der Summe der Eigenschaften kann der Innenraum im VW CC aber auf jeden Fall mit viel Platz, hochwertigen Materialien und einer Top-Verarbeitung überzeugen.

Bleibt jetzt noch die Frage zu klären, ob es auch der Basismotorisierung gelingt, uns zu überzeugen. Der 2,0 Liter Diesel ist ja eine gerne gesehene Motorisierung in vielen VW-Modellreihen. Mit seinen 140 PS (103 kW) bietet der TDI-Motor ausreichende Kraftreserven, bleibt dabei aber immer noch sparsam. Das maximale Drehmoment von 320 Nm steht zwischen 1.750 und 2.500 U/Min bereit, den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der CC 2,0 TDI in 9,8 Sekunden. Wer will (und darf) ist mit dem CC zudem bis zu 214 km/h schnell unterwegs.

In der Praxis erweisen sich diese Fahrleistungen dann ebenfalls als mehr wie ausreichend. Der Motor entwickelt schon bei niedrigen Drehzahlen viel Schub um den mindestens 1.550 kg schweren Volkswagen flott voran zu bringen.

Die Geräusch- dämmung ist dabei hervorragend ausgefallen, selbst bei voller Beschleunigung dringen kaum Motorgeräusche in den Innenraum - ganz wie es sich für ein Fahrzeug gehört, das in der Premium-Liga mitspielen möchte.

Der CC lässt sich dabei auch sehr spritzig und sportlich bewegen, Federung und Fahrwerk sind hier ganz auf Sportlichkeit ausgelegt, wobei die schnittige Limousine auch noch genug Komfort für die Langstrecke bietet. Selbst in extremen Situationen bleibt der CC sehr souverän zu beherrschen, und die direkte Lenkung folgt den Befehlen des Fahrers ohne Verzögerung.

Mit dem CC ist man in der Stadt und vor der Oper ebenso gut aufgehoben wie auf der Autobahn oder auf kurvigen Bergstraßen. Lediglich bei Überholvorgängen würde man sich manchmal ein paar PS mehr wünschen. Fleißiges Schalten ist Pflicht vor jedem Überholvorgang, was durch das leichtgängige 6-Gang-Getriebe aber auch nicht sehr stört. Sportlich orientierte Fahrer werden an der souveränen Schaltung ihre Freude haben, trotzdem würde zum noblen Auftritt des CC ein DSG-Getriebe besser passen, was aber natürlich Geschmacksache bleibt.

Obwohl der Volkswagen CC mit 480 cm Länge nicht gerade klein geraten ist, merkt man die Länge kaum beim Fahren. Zwar ist die Übersichtlichkeit durch die Coupé-Linie nicht gerade die beste, mit der Einparkhilfe kommt man aber sehr gut selbst in enge Parklücken. Mit einem guten Einschlag ist der CC auch sehr handlich bei engen Stellen zu reversieren, wodurch auch ein Umstieg von einem Kleinwagen auf den CC kein Problem darstellen sollte.

So groß der CC auch ist, so sparsam lässt er sich bewegen. Selbst der vom Werk angegebene Verbrauch von 4,7 Liter pro 100 Kilometer war für uns in erfahrbarer Nähe. Bei einer ersten Testrunde, wo wir bewusst auf die volle Leistungsentfaltung des Motors verzichtet, dabei aber dennoch alle erlaubten Tempolimits ausgekostet haben, sind wir auf einen Verbrauch von 4,9 Liter gekommen. Bei einer zweiten Runde, wo wir die Leistung des 2,0 TDI durchaus ausgekostet haben und auch viele Überholmanöver inkludiert waren, sind wir auf immer noch sehr sparsame 5,5 Liter gekommen.

Der 2,0 TDI empfiehlt sich somit für Vielfahrer, die weite Strecken stressfrei aber sparsam zurück legen möchten und dabei auf ein komfortables Auto Wert legen, welches sich zudem von der breiten Masse abhebt. Eine perfekte Verarbeitung, bequeme Sitze und eine sehr gute Geräuschdämmung runden den positiven Eindruck weiter ab.

Was uns gefällt:

Das sportliche Design, die Ausstattung, der Komfort, der Verbrauch

Was uns nicht gefällt:

Die Positionierung der Getränkehalter, die knappe Kopffreiheit im Fond

Testzeugnis: 

Ausstattung Sicherheit: 1-
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 1
Fahrleistung: 2
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 2
Kofferraum: 1
Ablagen: 2
Übersichtlichkeit: 2-

TIPP: Mehr VW News und Tests, aktuelle VW Gebrauchtwagen sowie die VW Händler in ganz Österreich finden Sie hier.

Zum Öffnen der Fotogalerie mit allen 47 Fotos auf eines der Bilder klicken!

Aktuelle Autotests und Berichte:

Hyundai Kona Style; Bildquelle: auto-motor.at/Rainer Lustig

Der neue Hyundai Kona im Test

Hyundai´s Lifestyle-SUV zieht nicht nur außen neugierige Blicke auf sich. Dass auch seine inneren Werte begeistern können, lesen Sie im folgenden Testbericht. » weiter lesen

Dacia Duster; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Der neue Dacia Duster im Test

Die zweite Generation des Dacia Duster bietet einige Neuheiten in Bezug auf Technik und Ausstattung. Wir verraten im folgenden Test, wo die Stärken und Schwächen liegen. » weiter lesen

Ford Ranger Sondermodell Predator; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Sondermodell: Ford Ranger Predator im Test

Ford widmet dem Vorzeige Pick-up Ranger in diesem Frühjahr ein Sondermodell mit dem reißerischen Namen "Predator". Wo der räuberische Wildtrak seine Zähne zeigt, lesen Sie im folgenden Testbericht. » weiter lesen

Kia Sorento GT-Line; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Neuer Kia Sorento im Test

Der frisch geliftete Kia Sorento ist erstmals auch in der sportlichen GT-Line erhältlich. Wir verraten im folgenden Test, ob er mehr Luxusliner oder Sport-SUV ist. » weiter lesen

Renault Espace; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Renault Espace 1,8 Turbo im Test

Der Renault Espace ist jetzt auch mit einem starken Benzinmotor erhältlich. Wir verraten im folgenden Test, wie der Benziner zum geräumigen Crossover passt. » weiter lesen

Honda Civic Limousine; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Die neue Honda Civic Limousine im Test

Die neue Generation des Honda Civic ist bei uns auch wieder als Limousine erhältlich. Wir haben das Topmodell der Baureihe getestet. » weiter lesen

Nissan X-Trail 2,0 dCi ALL-MODE 4x4iTekna - Testbericht; Bildquelle: auto-motor.at/Rainer Lustig

Nissan X-Trail 2,0 Diesel Tekna im Test

Bereit für das Abenteuer Familie? Auf jeden Fall! Wie uns der neue X-Trail ruhig durch die hektische Zeit bringt, lesen Sie hier. » weiter lesen


 

Top-News und

Testberichte