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Toyota Yaris Hybrid im Test

Mit dem Yaris Hybrid bietet Toyota auch im Kleinwagensegment eine Kombination aus Benzin- und Elektromotor an. In unserem Test zeigt der Yaris, was er kann.

12.02.2013

Toyota erweitert seine Hybrid-Modellpalette immer weiter und bietet seit 2012 auch den Yaris mit der Kombination aus Benzin- und Elektromotor an. Vor allem für die Stadt soll die Kombination der beiden Motoren viele Vorteile bringen und die Umwelt schonen.

Optisch erkennt man das Hybrid-Modell an den leicht geänderten Scheinwerfern, den LED-Rückleuchten und dem blau hinterlegten Toyota-Logo. Für unseren Test haben wir den Yaris Hybrid in der überaus kompletten Lounge-Ausstattung gewählt, bei der er schon über ABS, ESP, 7 Airbags, ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem, eine 2-Zonen-Klimaanlage, eine elektronische Servolenkung, elektrische Fensterheber vorne, Nebelscheinwerfer und 15"-Leichtmetallfelgen verfügt.

Das alles gibt es um 19.740 Euro, einzig die onyx-schwarze Metallic-Lackierung um 400 Euro musste noch zum Preis hinzu addiert werden, womit der Yaris Hybrid mit 20.140 Euro knapp die 20.000 Euro-Marke geknackt hat.

Der Innenraum präsentiert sich sehr übersichtlich und aufgeräumt, statt dem Drehzahlmesser kommt im Yaris Hybrid aber ein "Power Meter" zum Einsatz, welcher dem Fahrer zeigt, ob er gerade sparsam unterwegs ist oder nicht, bzw. ob die Batterien gerade durch die Bremsenergie geladen werden.

Das Platzangebot ist für ein Auto der Kleinwagenklasse sehr gut, die großen Fensterflächen erlauben zudem eine gute Rundumsicht. Die Verarbeitung gefällt ebenfalls, und auch die Qualitätsanmutung ist für ein Auto dieser Klasse in Ordnung.

Bei der Funktionalität gibt es aber leichte Mängel, die wichtigen Tasten "ECO" und "EV", sind nicht gerade griffgünstig zwischen den Vordersitzen positioniert. Dabei sind die beiden Tasten für die Sparsamkeit des kleinen Hybriden sehr wichtig. Im Eco-Modus werden alle Systeme ganz auf Sparsamkeit getrimmt, während im EV-Modus eine rein elektrische Strecke von rund zwei Kilometern bewältigt werden kann. In der Praxis haben wir festgestellt, dass durchaus auch knapp über 3 Kilometer möglich sind.

Seine Trümpfe spielt der Yaris Hybrid vor allem im Stadtbetrieb aus, wo er mit seiner Wendigkeit und Sparsamkeit überzeugen kann. Der 1,5 Liter Benzinmotor verfügt über eine Leistung von 75 PS (55 kW) und bietet zwischen 3.600 und 4.400 U/Min. ein maximales Drehmoment von 111 Nm. Unterstützt wird der Benzinmotor noch von einem Elektromotor mit einer Spitzenleistung von 61 PS (45 kW). Die Systemleistung liegt bei 100 PS (74 kW) und macht den Yaris vor allem beim Ampelstart zu einem ambitionierten Sprinter.

Geschaltet wird über eine stufenlose CVT-Automatik, deren Vorteile ebenfalls eindeutig beim Betrieb in der Stadt liegen. Vor allem im urbanen Bereich lässt es sich mit dem Yaris vorzüglich leben und äußerst flott voran kommen. Hier ist auch der Elektromotor sehr oft alleine im Einsatz, was den Verbrauch stark senkt.

Die Vorteile des Hybrid-Antriebs und der CVT-Automatik schwinden jedoch wie Eis in der Sonne, sobald man das Stadtgebiet verlässt. Bei voller Beschleunigung hängt man durch die CVT-Automatik in einer sehr hohen Drehzahlregion fest, wodurch es im Innenraum richtig laut wird.

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 11,8 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 165 km/h. Bei Autobahntempo steigen dann im Innenraum aber auch wieder die Motor- und Abrollgeräusche recht stark an.

Und auch der in der Stadt heraus gefahrene Verbrauchsvorteil ist bei Überlandfahrten schnell wieder dahin. Im Schnitt sollte sich der Yaris Hybrid mit 3,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer begnügen, wobei er im Stadtbetrieb mit 3,1 Liter wesentlich sparsamer ist, als außerorts.

Dass die Aufteilung stimmt, zeigt unser Test, wenngleich der Verbrauch von 3,5 Liter nur für jemanden möglich ist, der über einen sehr zarten Gasfuß verfügt. Im Schnitt sind wir in der Stadt auf 4,5 Liter gekommen und bei gemischter und normaler Fahrweise bei je einem Drittel der Strecke Stadt, Landstraße und Autobahn auf 5,8 Liter. Nach unserer Testrunde und einer etwas längeren Autobahnetappe ist der Verbrauch sogar auf 6,3 Liter geschnellt.

Wer vor allem im Stadtbereich unterwegs ist und nur selten auf die Autobahn kommt, der ist mit dem Yaris Hybrid aber bestens bedient. Durch seine Wendigkeit und die in der Stadt vorhandene Spritzigkeit kann der Yaris Hybrid im urbanen Umfeld Benzin- und Dieselautos seiner Klasse auf die Plätze verweisen.

Hinzu kommt noch ein vorzügliches Handling, welches natürlich auch abseits der Stadt erhalten bleibt. Im Vergleich zu seinen Geschwistern ist der Yaris rund 130 Kilogramm schwerer, was vor allem den unter der Rücksitzbank untergebrachten Batterien zu verdanken ist. Dadurch senkt sich aber der Fahrzeugschwerpunkt deutlich ab, und der Yaris klebt förmlich auf der Straße. Dabei ist die Federung des 390,5 cm langen Hybrid-Modells noch immer sehr komfortabel, und man fühlt sich auch nach längeren Strecken wohl.

Toyota hat mit dem Yaris Hybrid auf jeden Fall ein Modell im Angebot, welches für viele Kleinwagenkunden eine interessante Alternative darstellt. Er bietet eine gute Ausstattung und ist vor allem im Stadtbetrieb sehr sparsam zu bewegen.

Was uns gefällt:

wie spritzig der Hybrid-Antrieb in der Stadt ist, die Straßenlage, der Verbrauch in der Stadt

Was uns nicht gefällt:

der Verbrauch auf der Autobahn, das CVT-Getriebe

Testzeugnis: 

Ausstattung Sicherheit: 1-
Ausstattung Komfort: 2
Verbrauch: 1-
Fahrleistung: 2
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 1-
Kofferraum: 1-
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1

TIPP: Mehr Toyota News und Tests, aktuelle Toyota Gebrauchtwagen sowie die Toyota Händler in ganz Österreich finden Sie hier.

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