Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

10 Tipps wie Sie sparsam in den Urlaub fahren

Vor allem beim Spritverbrauch lässt sich deutlich sparen.


09.06.2010

Mit dem eigenen Auto in den Urlaub fahren, bedeutet für viele Freiheit und Flexibilität. Manche meinen auch, dies sei die günstigste Form des Reisens. Das stimmt jedoch nicht unbedingt: vergleicht man die tatsächlichen Autokosten mit (günstigen) Flug- oder Bahnangeboten, werden die finanziellen Nachteile des Selbstfahrens deutlich. All jene, die dennoch im Urlaub nicht auf ihr Auto verzichten wollen, finden hier zehn nützliche Tipps für budgetschonendes Fahren:

1. Vorher zum Service
Sind Zündkerzen und Luftfilter okay? Technische Mängel können nämlich einen deutlichen Mehrverbrauch an Sprit verursachen. Auch gleich an den Ölwechsel denken und zu Leichtlaufölen wechseln, denn diese können den Kraftstoffverbrauch um bis zu 5 Prozent senken.

2. Versicherung vergleichen
Sind Sie für den "Fall der Fälle" im Ausland gerüstet? Erkundigen Sie sich rechtzeitig, was Ihre Versicherung, die Mobilitätsgarantie Ihres Autoherstellers oder Ihr Autofahrerclub bei einer Panne für Sie tun kann. Vergleichen Sie auch die Kosten Ihrer Haftpflicht- bzw. Kaskoversicherung.

3. Spritpreisinfo jederzeit und überall
Nutzen Sie Ihr iPhone zum Sparen: Der ÖAMTC bietet die kostenlose Applikation "Billig tanken". Damit wissen Sie immer und überall, welche Tankstelle in Ihrer Nähe die günstigste ist. Für PDA und Smartphone gibt es den "FuelSpy" - ebenfalls ein Gratis-Service des ÖAMTC, das sich mit dem GPS-System kombinieren lässt und mit dessen Hilfe man direkt zur nächstgünstigsten Tankstelle gelotst wird.
Der ARBÖ bietet einen SMS-Spritpreisservice an. Einfach SMS mit Postleitzahl und Treibstoffart senden und schon kommt die Info retour.

4. Vor dem Urlaub abspecken
Auch das Auto möchte gerne schlank in den Urlaub fahren, denn leichter fährt sich’s sparsamer. Also: sämtlichen "Krimskrams" wie leere Bierkisten, die Moonboots aus dem Winterurlaub oder Schneeketten raus aus dem Kofferraum und den Dachträger nur wenn unbedingt nötig verwenden. Vor allem letzterer führt zu erheblichem Mehrverbrauch.

5. Höchstzulässiger Reifendruck
Abgesehen davon, dass zu niedriger Luftdruck zu Unsicherheiten wie längerem Bremsweg führt, wirkt er sich auch ungünstig auf den Spritverbrauch aus. Schon ein Minderdruck von 0,2 bar erhöht den Rollwiderstand und sorgt somit für unnötigen Mehrverbrauch und Verschleiß. Also an der Tankstelle noch 2 Minuten Zeit nehmen, den Luftdruck kontrollieren und gegebenenfalls nachpumpen.
Achtung: Winterreifen sollten wirklich nur im Winter zum Einsatz kommen, denn diese verursachen einen Kraftstoff-Mehrverbrauch von bis zu 10 Prozent!

6. Kurzstrecken zu Fuß
Nach dem Abendessen noch in die Altstadt auf einen Drink? Gerade im Urlaub hat man mehr Zeit und kann gemütlich dorthin spazieren. Das wirkt sich auch auf den Verbrauch aus, denn vor allem Kurzstrecken sind die großen Spritfresser. Bis der Motor warm gelaufen ist, kann er bis zu 30 Liter auf 100 Kilometer brauchen. Also lieber den Wagen auch mal Urlaub machen lassen.

7. Die richtige Fahrweise bringt’s
Experten haben errechnet, dass sich mit einer guten Fahrweise 10 bis 20 Prozent Sprit einsparen lassen. Und das ist gar nicht so schwierig: flott beschleunigen, dann rasch hochschalten, weiter untertourig fahren und dann gleiten und vorausschauend fahren, denn jede Bremsung kostet Energie. Und dass die sogenannten Kavalierstarts nicht unbedingt vernünftig sind - auch weil sie besonders viel Sprit kosten - sei hier ebenfalls noch erwähnt.

8. Alles steht: Motor aus
Stopp and Go, ruhender Verkehr, Stau oder die berühmt-berüchtigte "Blockabfertigung" - wenn die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 bis 30 Sekunden dauert, ist es besser den Motor abzustellen. Laut Experten wäre die Sorge, dass zu häufige Starts die Batterie unnötig belasten, gerade bei einem bereits warmen Motor vernachlässigbar.

9. Das Auto als Wellness-Bereich
Wenn draußen die Sonne herunterbrennt bringt die Flucht in ein gut temperiertes Auto oft die gewünschte Erholung. Klimaanlage und Standheizung sind ein wahrer Segen bei langen Autofahrten bzw. Reisen. Doch diesen Luxus gibt es nicht umsonst. Eine Klimaanlage verbraucht zwischen 0,1 und 2 Liter mehr pro 100 Kilometer - Messwerte also, die sich deutlich zu Buche schlagen können.

10. Technologien sinnvoll nutzen
Ein Tempomat ist ideal, um auf längeren Strecken entspannt dahin zu gleiten. Das spart Kraftstoff und Nerven. Aber Achtung: in Teilstücken mit ordentlich Höhendifferenz: beim bergauf- und bergab fahren würde ein Tempomat nur unnötig Sprit kosten.
Auch ein Navigationsgerät hilft sparen: man fährt den kürzesten Weg, lässt sich leiten und kann sich besser auf einen Sprit sparenden Fahrstil konzentrieren.
Und last but not least ist auch ein Bordcomputer etwas Tolles für Sparefrohs. Die Anzeigen geben Auskunft über Verbrauch und Durchschnittsgeschwindigkeiten und damit Feedback über den eigenen - vielleicht noch optimierbaren - Fahrstil.

Quelle: ING DiBa

 

Top-News und

Testberichte