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Beim Tanken in Italien auf Bedienung-Schilder achten

Bei "Servizio"-Zapfsäulen wirds gleich um ein paar Euro teurer.

14.08.2009

"Aufpassen bei italienischen Tankstellen", warnt der ARBÖ. Wer einfach nur eine Zapfsäule ansteuert, die gerade frei ist, ohne genau auf die aufgestellten Schilder zu achten, läuft Gefahr, in die "Bedienungsfalle" zu tappen: Mehrkosten von insgesamt mindestens drei Euro pro Tank werden verrechnet!

Insbesondere auf Autobahnen werden Treibstoffe - nebeneinander - in zwei unterschiedlichen Formen angeboten: Mit Bedienung und in Selbstbedienung. "Der Preisunterschied beträgt mindestens fünf Cent pro Liter", so Lydia Ninz vom ARBÖ. Rückkehrende Urlauber berichten aber auch von Unterschieden bis zu 20 Cent pro Liter in Ligurien.

Zwar wird auf diese unterschiedlichen Formen in der Regel stets hingewiesen: "Servizio" für Bedienung und "Selfsevice" für Selbstbedienung. Aber eilige oder des Italienischen unkundige Touristen achten nicht immer auf die davor aufgestellten Hinweisschilder oder können diese wegen anderer tankender Autos oft gar nicht sehen. Am schlechtesten steigen alle Reisenden aus, die zwar den teureren Bedienungspreis zahlen, aber kein Service bekommen, weil der Tankwart mit anderen Autos beschäftigt ist.

Vor der Grenze tanken oder nicht?

Wer in die Nachbarländer reist, sollte sich gut überlegen, ob noch vor der Grenze getankt wird oder nicht. Am günstigsten unterwegs sind autoreisende Italien-Urlauber, wenn sie noch in Österreich tanken: Fährt man beispielsweise von Villach nach Lignano Sabbiadoro (rund 190 Kilometer) und tankt noch in Kärnten den Wagen voll, anstatt nach der italienischen Grenze, erspart man sich rund acht Euro bei nur einer Tankfüllung (ca. 50 Liter).

Auch für Fahrten nach Deutschland lohnt es sich, in Österreich noch einmal zur Tankstelle abzubiegen.

Umgekehrt verhält es sich bei Reisen nach Ungarn, wo der Sprit im Schnitt um bis zu neun Cent pro Liter günstiger zu bekommen ist.

Wer glaubt, dass die Treibstoffpreise in Slowenien nach wie vor unter dem österreichischen Durchschnitt liegen, der irrt: Anders als im Vorjahr, sind Eurosuper- und Diesel-Preis in etwa gleich auf.

Noch einmal genau zu vergleichen lohnt sich auch für Schweiz-Reisende: Während Benziner in der Schweiz günstiger tanken, tun es Diesel-Fahrer in Österreich.

Quelle: ARBÖ



 

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