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Der neue Subaru Outback im Test

Der Subaru Outback ist ein Exote auf unseren Straßen. Wir verraten im folgenden Test, was für den eleganten Kombi mit Allradantrieb spricht.

19.12.2017

Mit dem Outback hat Subaru seit 1996 einen Kombi im Offroad-Look im Programm und war damit Vorbild für viele weitere Hersteller, die seitdem in dieser Klasse den gelungenen Mix aus Kombi und Offroader anbieten. Die mittlerweile 5. Generation ist seit 2015 erhältlich, zeigt sich im aktuellen Modelljahrgang aber mit den neuen Eye Sight-Assistenzsystemen noch sicherer.

Optisch hat Subaru den Outback über die Generationen hinweg immer behutsam weiterentwickelt, sodass er auf der einen Seite seinen markanten Auftritt behalten hat, auf der anderen Seite aber mit moderner Technik und einem frischen Design aufwarten kann. Subaru ist seiner Philosophie auch beim neuen Outback treu geblieben und bietet den Kombi im Offroad-Look ausschließlich mit Boxermotoren und Allradantrieb an.

Für unseren Test haben wir den 2,5 Liter-Benziner in der Top-Ausstattung Exclusive gewählt. Der Listenpreis liegt bei überzeugenden 42.990 Euro und beinhaltet eine überkomplette Serienausstattung, für die man bei der Konkurrenz kräftig zur Kasse gebeten wird. Unter anderem bietet der Outback um diesen Preis schon 18"-Alufelgen, Ledersitze inkl. elektrischer Verstellung mit 2-fach-Memory für den Fahrer, LED-Scheinwerfer, das Eye Sight System inkl. adaptivem Tempomat, ein schlüsselloses Zugangssystem, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Infotainmentsystem mit 7"-Touchscreen und Navi, ein Harman Kardon Soundsystem mit 12 Lautsprechern, eine elektrische Heckklappe, eine Rückfahrkamera, ein elektrisches Glasschiebedach und noch einiges mehr.

Als einzige Option bleibt eine Metallic-Lackierung um 490 Euro übrig, womit der Subaru Outback insgesamt als Schnäppchen bezeichnet werden kann. Immerhin sind auch schon der Allradantrieb und ein CVT-Getriebe im Preis enthalten.

Im Innenraum zeigt sich der Subaru Outback überaus wohnlich und vor allem sehr komfortabel. Die Armaturen- landschaft ist übersichtlich gestaltet, und man kennt sich trotz der vielen Funktionen sofort aus. Das griffige Lederlenkrad gefällt ebenso wie der 7"-Touchscreen, der zwar nicht zu den größten zählt, aber mit einer klaren Menüführung überzeugt. Die verwendeten Materialien fühlen sich auch gut an und wirken recht hochwertig. Überhaupt kann der Subaru beim Thema Verarbeitung mit der Premium-Konkurrenz aus Deutschland locker mithalten.

Übertrumpfen kann der Subaru die meisten Mitbewerber mit seinem überaus großzügigen Platzangebot. Selbst in der zweiten Reihe gibt es so viel Fußraum für die Passagiere, wie man es sonst nur von großen Vans oder Luxuslimousinen mit langem Radstand gewohnt ist. Mit einem Fassungsvermögen von 559 bis 1.848 Litern kann das Kofferraumabteil ebenfalls überzeugen. Die elektrische Heckklappe ist dabei ebenso praktisch wie die vielen Ablagen im Innenraum.

Bei der Motorisierung bleibt Subaru dem Boxermotor treu, auch der neue Outback wird von einem 2,5 Liter-4-Zylinder-Boxermotor angetrieben. Blickt man auf die Daten am Papier, wirkt der Motor nicht sehr spritzig. Mit 175 PS (129 kW) Leistung und einem maximalen Drehmoment von 235 Nm, das bei 4.000 U/Min bereit steht, hat der Subaru am Papier nicht die besten Voraussetzungen, um für Fahrspaß zu sorgen. Kombiniert wird das Ganze noch mit einem CVT-Getriebe, das bauartbedingt oft bei voller Beschleunigung mit einer nervigen Geräuschkulisse die Ohren der Passagiere quält.

Umso überraschter waren wir schon nach den ersten Metern mit dem neuen Outback. Die Geräuschdämmung ist vorzüglich, und selbst bei voller Beschleunigung dringen kaum störende Geräusche vom Motor aus in den Innenraum vor. Die virtuellen sechs Gänge werden spürbar ausgenutzt, so dass der Drehzahlmesser nicht fix auf hohem Drehzahlniveau wie angenagelt stehen bleibt.

Hinzu kommt, dass der Subaru Outback vor allem von unten heraus eine Spritzigkeit zeigt, bei der man dem Motor gut und gerne 50 PS mehr Leistung zutrauen würde. Schon ein kleiner Tipp aufs Gaspedal reicht aus, damit der praktische Kombi wie von der Tarantel gebissen davon sprintet. Die vom Werk angegebene Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 10,2 Sekunden kann man in der Praxis locker unterbieten. Die Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h haben wir unserem Führerschein zuliebe nicht ausprobiert. Auf jeden Fall hat man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass man untermotorisiert wäre, selbst Überholvorgänge sind schnell und souverän absolvierbar.

Sehr angenehm zeigt sich der hochbeinige Kombi auch beim Fahrkomfort. Trotz recht sportlicher Abstimmung bleibt der Komfort nicht auf der Strecke, und der Outback empfiehlt sich auch als Langstrecken-Begleiter.

Dank dem permanenten Allradantrieb mit aktiv gesteuerter, elektronischer Drehmoment- verteilung kommt man auch abseits befestigter Straßen und bei jeder Witterung gut an sein Ziel. Die Straßenlage ist dadurch wirklich perfekt, und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass der Subaru Outback den vom Fahrer gestellten Aufgaben nicht gewachsen wäre.

Als einzigen Kritikpunkt müssen wir den Verbrauch erwähnen. Die vom Werk genannten 7,0 Liter Durchschnittsverbrauch sind bei unserem Test in weiter Ferne gewesen, im Schnitt haben wir rund 9,5 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbraucht.

Voll überzeugen kann der Subaru Outback wieder beim Thema Sicherheit. Das Eye Sight Assistenzsystem überwacht wirklich alles, was man sich nur wünschen kann. Von der Auffahrwarnung, über den Toten-Winkel-Warner und den Spurhalteassistenten bis zum adaptiven Tempomat bietet der Outback alles, was man bis vor Kurzem nur aus Autos der Luxusklasse gekannt hat. Die Systeme arbeiten dabei auch äußerst zuverlässig und erkennen Gefahren frühzeitig.

Nach unserem Test ist es für uns wirklich kaum zu erklären, warum der Outback noch ein solcher Exote auf unseren Straßen ist. Er bietet eine überkomplette Ausstattung zum sehr fairen Preis, kann bei Fahrspaß und Straßenlage überzeugen und bietet so viel Platz wie kaum ein anderes Auto seiner Klasse.

Was uns gefällt:

Die überkomplette Ausstattung, die Sicherheitsfeatures, die Spritzigkeit des Motors, die Straßenlage, der Allradantrieb, das sensationelle Platzangebot

Was uns nicht gefällt:

Der Verbrauch

Testzeugnis: 

Ausstattung Sicherheit: 1
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 3-
Fahrleistung: 1-
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 1
Kofferraum: 1
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1-

Tipp: Mehr Subaru News und Tests sowie die Subaru Händler in Österreich finden Sie hier.

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