Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Sprit sparen beim Fahren - So funktioniert's

Mit einfachen Mitteln die Umwelt schonen und bis zu 15 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen.

01.10.2007

Der Spritsparwettbewerb 2007 des Lebensministeriums hat wieder einmal bewiesen, dass jeder Autofahrer zu einem Spritspar-Champion werden kann. ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska sieht durch spritsparende Fahrweise ein gewaltiges Potenzial für die Umwelt: "Man muss den Menschen nur bewusst machen, dass mit einigen wenigen Änderungen im Fahrverhalten enorm viel CO2 gespart werden kann."

Der ÖAMTC bietet u.a. mit den Spritspar-Trainings für Pkw und Nutzfahrzeuge eine Unterstützung beim Spritsparen an. Dabei zeigt sich, dass ökonomisches Fahren nicht gleich langsames Fahren bedeutet. Im Schnitt waren die Teilnehmer bei sparsamer Fahrweise mindestens gleich schnell unterwegs. Wie einfach jeder einzelne sein Geldbörsl schonen und gleichzeitig die Umwelt entlasten kann, zeigen die Spritspartipps der ÖAMTC-Experten:

  • Nach dem Starten sofort losfahren: Im kalten Zustand braucht jeder Motor mehr Sprit. Den Motor daher nicht warmlaufen lassen, sondern schonend bis zur Betriebstemperatur warm fahren.

  • Im höchstmöglichen Gang fahren: Immer früh hoch und spät herunter schalten. Das Fahren mit hoher Motordrehzahl hebt den Spritverbrauch, deshalb sollte die Motordrehzahl während der Fahrt möglichst unter 2.000 U/min bleiben.

  • Vorausschauend und flüssig fahren: Wer genügend Abstand zum Vordermann hält, ist sicherer unterwegs und kann Geschwindigkeitsunterschiede eleganter ausgleichen. Häufiges Bremsen und Gasgeben frisst Sprit.

  • Die passende Geschwindigkeit wählen: Die meisten Autos haben den günstigsten Verbrauch zwischen 60 und 80 km/h im höchsten Gang. Bei zunehmender Fahrgeschwindigkeit nimmt der Verbrauch durch den steigenden Luftwiderstand zu.

  • Die Motorbremswirkung nutzen: Die Motorbremse hat den Vorteil, dass man bergab und in Rollphasen gleichzeitig bremsschonend und spritsparend fährt. Man sollte die Motorbremse also bei jeder Gelegenheit nutzen, so z.B. beim Annähern an eine rote Ampel.

  • Im Stand Motor abschalten: Wenn man z.B. am Bahnübergang länger im Auto warten muss, sollte man den Motor abstellen. Ein Laufen am Stand verbraucht sinnlos Kraftstoff und belastet die Umwelt.

  • Dachträger nach dem Urlaub abmontieren: Die Vorteile moderner, strömungsgünstiger Karosserien gehen durch Dachträger verloren und der Verbrauch steigt bei höheren Geschwindigkeiten bedeutend.

  • Reifendruck kontrollieren: Der Luftdruck in den Reifen sollte öfters kontrolliert werden. Zu niedriger Druck lässt den Reifen schneller verschleißen und treibt den Spritverbrauch in die Höhe. Vor der großen Urlaubsfahrt und bei schwerer Beladung muss der Reifendruck bei den meisten Autos leicht angehoben werden.

  • Keine unnötigen Lasten "spazieren führen": Sprit spart, wer ab und zu das Auto entrümpelt und die Schneeketten im Sommer aus dem Kofferraum entfernt. 100 kg können bis zu 0,6 Liter/100 Kilometer Mehrverbrauch ausmachen.

  • Klimaanlagen, Standheizung und andere Spritverbraucher nur wenn nötig einschalten.

  • Regelmäßig das Auto auf den technisch einwandfreien Zustand überprüfen: Ein verschmutzter Luftfilter, alte Zündkerzen oder eine fehlerhafte Elektrik reduzieren die Motorleistung und treiben den Verbrauch gewaltig in die Höhe. Bei Dieselmotoren führen verstellte Einspritzpumpen oder verschlissene Einspritzdüsen zu mehr Spritverbrauch. Die ÖAMTC-Experten raten mindestens einmal jährlich ein Service durchführen oder die optimale Motoreinstellung überprüfen zu lassen.


Quelle: ÖAMTC

 

Top-News und

Testberichte