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Richtiges Verhalten am und bei einem Schutzweg

In der dunklen Jahreszeit passieren die meisten Schutzwegunfälle

14.10.2008

Anlässlich des zweiten europäischen Verkehrssicherheitstages weist der ÖAMTC auf die gefährdetsten Verkehrsteilnehmer in Städten hin. In Österreich sind rund 40 Prozent aller Getöteten im Ortsgebiet Fußgänger. "In Städten treffen die unterschiedlichsten Verkehrsteilnehmer aufeinander. Passiert ein Unfall, sind die Unfallfolgen für den 'Schwächeren' meist dramatisch. Besonders gefährdet sind Menschen über 65 Jahren, die rund die Hälfte aller getöteten Fußgänger ausmachen", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. Insgesamt ist die Zahl der Fußgängerunfälle und die Zahl der verletzten Fußgänger im Vorjahr wieder leicht gestiegen, 108 Todesopfer waren österreichweit zu beklagen.

Fußgänger am Schutzweg wägen sich oft in trügerischer Sicherheit. Alleine im vergangenen Jahr starben österreichweit 20 Fußgänger auf Schutzwegen, 2006 waren es 18 Menschen. "Eine Auswertung der letzten fünf Jahre (2002-2006) zeigte, dass knapp die Hälfte aller Schutzwegunfälle in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis Jänner passiert", erklärt die ÖAMTC-Expertin und führt an, wo das Gefahrenpotenzial der Schutzwege liegt: "Teilweise schlechte Beleuchtung, kaum mehr wahrnehmbare Markierungen, parkende Autos vor Schutzwegen und Planungsschwächen bei der Gestaltung von Schutzwegen. Aber vor allem Fehlverhalten von Fußgängern und Autofahrern führt immer wieder zu schweren Unfällen."

ÖAMTC-Tipps für Fußgänger, zum sicheren Queren des Zebrastreifens

  • Niemals überraschend die Fahrbahn betreten.

  • Den Querungswunsch eindeutig anzeigen: Am Fahrbahnrand stehen bleiben und den Augenkontakt mit den Fahrzeuglenkern suchen - ein Handzeichen kann die Querungsabsicht unterstützen. "Wer mit dem Gedanken, im Recht zu sein, einfach drauflos geht, spielt mit seinem Leben", warnt die ÖAMTC-Expertin. "Im Zweifelsfall ist es besser, auf den Vorrang zu verzichten."

  • Alle Fahrstreifen beachten: Auch wenn ein Fahrzeug hält, muss man sich vergewissern, dass man auch aus der Gegenrichtung wahrgenommen wird.

  • Vorsicht vor möglichen Fahrfehlern von Fahrzeuglenkern: Stress, Ärger und Nebenbeschäftigungen führen zu Ablenkung und Unaufmerksamkeit.

  • Reflektierende Kleidung: "In der dunklen Jahreszeit werden Fußgänger mit reflektierender Kleidung wesentlich früher vom Autofahrer erkannt", erklärt die ÖAMTC-Expertin.


ÖAMTC-Tipps für Autofahrer, damit es zu keinem Unfall kommt

  • Auf Fußgänger achten und bremsbereit fahren: Auch im Umfeld von Zebrastreifen ist es ratsam, nach Fußgängern Ausschau zu halten. "Vor allem bei Straßenbahnen und Bussen im Haltestellenbereich immer mit querenden Fußgängern rechnen", sagt die ÖAMTC-Expertin.

  • Auf den Straßenverkehr achten: Handytelefonierer sind auch als Fußgänger unaufmerksamer.

  • Fußgängern von beiden Seiten den Vorrang gewähren.

  • Anhalten, wenn ein Fußgänger queren will: "Besondere Vorsicht gilt bei Kindern und älteren Personen. Sie können die Geschwindigkeit von Fahrzeugen nur schwer einschätzen und reagieren oft spontan und unberechenbar", erklärt die ÖAMTC-Expertin.

  • Warten, bis der Fußgänger die Fahrbahn gänzlich überquert hat.

  • Niemals direkt vor oder auf dem Schutzweg überholen.

  • Direkt vor Schutzwegen besteht ein Halte- und Parkverbot.

Quelle: ÖAMTC

 

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