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Reflektierende Kleidung im Herbst besonders wichtig

Knapp die Hälfte der Unfälle bei Dämmerung und Dunkelheit passieren von September bis Dezember

18.09.2007

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. "Besonders im Herbst ist die Gefahr bei Dämmerung und Dunkelheit groß, als Fußgänger, Jogger oder Radfahrer auf der Straße übersehen zu werden", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa. "Die Unfallstatistik verzeichnete im vergangenen Jahr 10.524 Unfälle bei Dämmerung, Dunkelheit und künstlicher Beleuchtung, dabei verunglückten 14.612 Personen, 314 davon tödlich. 47 Prozent der Unfälle bei Dämmerung und Dunkelheit passierten in den Monaten September bis Dezember. Unter den tödlich Verunglückten waren 59 Fußgänger und neun Radfahrer.

Gut sichtbar zu sein, bedeutet ein großes Sicherheitsplus im Straßenverkehr und kann helfen, Unfälle zu vermeiden. "Dies ist zwar vielen Menschen bewusst, doch der Anteil derer, die auch Reflektormaterial verwenden, ist verschwindend gering", erklärt Donosa. "Rückstrahlende Materialien bieten ein fünffaches Sicherheitsplus. Ein Fahrzeuglenker, der in der Dunkelheit mit Abblendlicht unterwegs ist, sieht eine Person mit reflektierender Kleidung schon aus 150 Metern Entfernung. Mit dunkler Kleidung ist eine Person erst aus 30 Metern sichtbar. Ein Autofahrer legt diese Entfernung bei 100 km/h in einer Sekunde zurück und hat somit keine Chance rechtzeitig auszuweichen oder gar anzuhalten", weiß die ÖAMTC-Verkehrspsychologin und verweist auf folgende Tipps zur Sichtbarmachung:

  • Als Fußgänger bei Jacken und Mäntel (am besten schon beim Kauf) überprüfen, ob diese mit rückstrahlenden Materialien ausgestattet sind. Für zusätzliche Sichtbarkeit sind Klatsch- oder Reflektorbänder zu empfehlen. Bei Regen kann z.B. ein reflektierender Schirm für die nötige Aufmerksamkeit sorgen.

  • Läufer und Jogger sollten auf reflektierende Laufbekleidung und rückstrahlende Laufschuhe Wert legen. Wichtig ist bei Laufhose und -shirt auf die ausreichende Anzahl und die Verteilung des Reflexmaterials zu achten. Wird man mit Hilfe des reflektierenden Materials nur von hinten aber nicht von vorne wahrgenommen, ist der Sicherheitsgewinn nur eingeschränkt vorhanden. Rückstrahlende Klatschbänder an den Oberarmen und Beinen sorgen für zusätzliche Sichtbarkeit.

  • Radfahrer brauchen unbedingt die vorgeschriebene Mindestausrüstung an Reflektoren und zwar einen weißen Rückstrahler vorne, einen roten Rückstrahler hinten, gelbe Rückstrahler auf den Pedalen und an den Speichen, sowie Vorderlicht und rotes Rücklicht. Bei schlechter Sicht, Dämmerung und Dunkelheit heißt es Licht einschalten. "Auch für Radfahrer ist es enorm wichtig alle Möglichkeiten der Sichtbarmachung bei Kleidung und Fahrradhelm auszuschöpfen, um rechtzeitig wahrgenommen zu werden", sagt die ÖAMTC-Expertin.

  • Ist man abends noch mit dem Hund unterwegs, darf das reflektierende Hundehalsband und die reflektierende Hundeleine nicht fehlen. "Diese schützen nicht nur den Hund, sondern auch den Besitzer", erklärt Donosa.


Klatschbänder, reflektierende Hundeleinen, Warnwesten und vieles mehr gibt es auch in den ÖAMTC-Shops.

Quelle: ÖAMTC

 

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