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Kosten für Pickerl und Autoreparaturen im Vergleich

Preise liegen je nach Automarke und Werkstatt deutlich auseinander


27.03.2008

Preisunterschiede bis zu 50 Euro kann es für das Kfz-Pickerl, also die Paragraf 57a-Überprüfung, geben. Das zeigt ein aktueller AK Test bei 50 Autowerkstätten, ÖAMTC und ARBÖ in Wien. AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina rät: "Fragen Sie jedenfalls nach, ob die Pickerüberprüfung gratis ist, wenn Sie gleichzeitig ein Service durchführen lassen. Bedenken Sie bei den Preisvergleichen, dass viele Vertragswerkstätten auch Fremdmarken reparieren."

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Pickerlkosten um rund sieben Prozent teurer geworden. Die Pickerlüberprüfung des Autos kostet heuer je nach Automarke und Werkstatt bei Benzin- und Dieselmotoren 28,45 bis 77,76 Euro. Im Durchschnitt müssen Autofahren für ihren Benziner mit 46 Euro, für ihr Dieselauto mit 48 Euro rechnen. Günstigere Preise haben die Autofahrerklubs für ihre Mitglieder. So bezahlen Mitglieder für die Pickerlüberprüfung 28,45 Euro (ÖAMTC) und 29,25 Euro (ARBÖ).


Auch wer sein Auto in die Werkstatt zur Reparatur stellt, muss mit großen Preisunterschieden rechnen. Bis zu 110 Euro Differenz orteten die AK Tester für ein Service oder eine Reparatur je nach Automarke. Das zeigt eine aktuelle AK Erhebung bei 50 Autowerkstätten und beim ARBÖ.

Eine Mechanikerstunde kostet 71 bis 181 Euro für ein Service oder eine Reparatur (einfach oder schwierig) je nach Automarke. "Rund 71 Euro verlangt der ARBÖ für seine Mitglieder für einfache Reparaturen", sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina.

Ein Spengler verlangt fast 94 bis 127 Euro für eine Stunde Arbeit. Eine Stunde Karosseriearbeit ist im Vergleich zum Vorjahr heuer um durchschnittlich 3,1 Prozent teurer.

"Wer einen Lackierer braucht, muss von 108 bis knapp 131 Euro rechnen. Das sind um durchschnittlich 3,4 Prozent mehr als noch im Vorjahr", sagt Delapina.

Die beiden Erhebungen finden Sie im Internet auf der Webseite der AK Wien.

Quelle: AK Wien




 

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