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Pendlerbeihilfe und Fahrtkostenzuschuss der Länder

Höhe der Beihilfe und Voraussetzungen in den einzelnen Bundesländern

02.07.2008

Seit gestern gelten in ganz Österreich das erhöhte Kilometergeld und die neue Pendlerpauschale. Neben diesen bundesweit geregelten Entlastungen für Pendler gibt es auf Landesebene noch andere Formen der Unterstützung zur Entlastung der Autofahrer. "Pendlerbeihilfen und Fahrtkostenzuschüsse sind Sache der Länder und werden in jedem Bundesland anders gehandhabt. Jetzt, wo Autofahren immer teurer wird, sollten Pendler sich auf jeden Fall dringend darüber informieren, ob sie Anspruch auf Beihilfen haben. Jeder Euro zählt", sagt Elisabeth Brandau, Verkehrswirtschaftsexpertin des ÖAMTC. Der Club fordert eine rasche Reform von Verkehrsabsetzbetrag sowie Pendlerpauschale, weil die bis
dato eingeleiteten Entlastungsmaßnahmen zu gering sind.

Finanzielle Unterstützung für Pendler gibt es in fast allen Bundesländern, wobei als prinzipielle Vorraussetzung natürlich in allen Ländern gilt, dass man dort um Pendlerbeihilfe ansucht, wo der Hauptwohnsitz liegt. Weiters kommt für alle Bundesländer eine Einkommensobergrenze zum Tragen. Weitere Voraussetzungen sind:

  • Burgenland: Die einfache Wegstrecke beträgt mindestens 25 km und der Pendler ist nicht im Bereich der Verbünde unterwegs (Öffentliche Verkehrsmittel, Ausnahmen möglich). Die Beihilfen sind gestaffelt nach der Entfernung und betragen: 25 - 50 km: bis 165 Euro, 51 - 100 km: bis 219 Euro, über 100 km: bis 327 Euro.
  • Kärnten: Mindestens 10 km einfache Strecke für Tagespendler bis zur Kategorie "Wochenpendler", gestaffelte Beträge je nach Einkommen, derzeit zwischen 44 und 424 Euro.
  • : Einfache Wegstrecke mindestens 25 km. Weiters müssen durch das Pendeln Aufwendungen entstehen (also z.B. keine Freifahrt oder ein Betriebsbus). Das Land vergütet 40 Prozent des Preises von 11 Monatsstreckenkarten der ÖBB. "Wenn mehr als die Hälfte mit Öffis gefahren wird, sind es sogar 60 Prozent", sagt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin
  • Oberösterreich: Einfache Wegstrecke mindestens 25 km. Ausbezahlt werden bei einer Entfernung von 25 - 49 km: 144 Euro, 55 - 74 km: 203 Euro, ab 75 km: 279 Euro.
  • Steiermark: Einfache Wegstrecke mindestens 25 km. Es müssen durch das Pendeln Aufwendungen entstehen. In der Steiermark wird nach Einkommen gestaffelt. Ausgezahlt werden je nach Einkommen, 25 - 49 km: bis 170 Euro, 55 - 74 km: bis 250 Euro und ab 75 km: bis 340 Euro.
  • Tirol: Einfache Wegstrecke Tagespendler mindestens 20 km, einfache Wegstrecke Wochenpendler mindestens 50 km, Hauptwohnsitz Tirol, Weg zum Arbeitsplatz unter erschwerten Bedingungen. "Beihilfen gibt es zwischen 110 und 291 Euro, gestaffelt je nach Entfernung, und bei Wochenpendlern ist sogar ausschlaggebend, ob man verheiratet oder alleinstehend ist", weist Brandau auf eine besondere Regelung hin.
  • Salzburg plant eine Einführung ab dem Jahr 2009. Geplant ist eine Staffelung nach Kilometern: ab 25 km 150 Euro, ab 50 km 210 Euro, ab 75 km 287 Euro.


"In Vorarlberg und Wien gibt es keine Unterstützung von Seiten des Landes. Bisher wissen wir auch von keinen Plänen dazu", sagt die ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin. Für weitere Informationen zu Pendlerbeihilfen und Fahrtkostenzuschüssen empfiehlt Brandau, die jeweiligen Webseiten der Landesregierungen zu besuchen.

Der ÖAMTC fordert weiterhin alle Autofahrer auf, gegen den Spritpreis-Wahnsinn zu protestieren. Auf der Webseite des Clubs kann man seine Protestunterschrift abgeben und im Online-Forum mitdiskutieren. Bereits rund 96.000 österreichische Autofahrer haben mit ihrer Stimme ihren Protest kundgetan. Den aktuellen Unterschriftenstand macht ein Zähler auf der Homepage des Clubs transparent. Weitere Informationen dazu finden Sie hier ...

Quelle: ÖAMTC

 

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