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ÖAMTC-Tipp : Bereits jetzt auf Winterreifen umrüsten

Sommerreifen haben bei niedrigen Temperaturen schlechten Halt

03.10.2008

Auch wenn die situative Winterausrüstungspflicht erst am ersten November in Kraft tritt, sollte man bereits im Oktober seinem Fahrzeug die Winterreifen anlegen. "Der rechtzeitige Umstieg ist für die sichere Fahrt in der kalten Jahreszeit wichtig. Bei Sommerreifen verhärtet sich bei niedrigen Temperaturen die Gummi-Mischung. Der Bremsweg wird dadurch auf nasser und glatter Fahrbahn länger und die Seitenführung in Kurven schlechter", warnt ÖAMTC-Experte Friedrich Eppel. Gummimischungen von Winterreifen sind für die kalte Jahreszeit konstruiert, sie bieten auch aufgrund ihrer vielen Lammellen gegenüber Sommerreifen ein deutliches Sicherheitsplus bei Nässe und Schnee im Winter.

"Außerdem brauchen neue Winterreifen eine gewisse Einlaufzeit, bis sie besten Grip bieten können", erklärt der ÖAMTC-Experte. "Erst nach rund 300 Kilometern auf trockener Fahrbahn sind sie bereit für den Einsatz im Winter. Das Zuwarten auf den ersten Schnee ist daher nicht ratsam."

Bei der Umrüstung ist die 4x4x4-Formel zu beachten. "Das heißt, dass man nur vier gleiche Reifen, die maximal vier Jahre in Gebrauch sind und bis Ende der Einsatzzeit mehr als vier Millimeter Mindestprofil haben, verwenden soll", so der ÖAMTC-Experte. Vor dem Umstecken müssen die Winterreifen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Daher ist ein genauer Blick, ob die Reifen die lange Sommerpause ohne Risse und Schäden überstanden haben, notwendig.

Für die optimale Bodenhaftung ist außerdem der richtige Reifendruck ausschlaggebend. Der korrekte Druck ist in der Betriebsanleitung oder auf einem Schild am Fahrzeug (Türsäule oder Tankdeckel) zu finden. Eine Entscheidungshilfe, welche Winterrreifen die richtigen sind, bieten die Ergebnisse des aktuellen ÖAMTC-Winterreifentests.

Quelle: ÖAMTC



 

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