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ÖAMTC Aktion : Machen Sie Ihr Auto winterfit

Kostenloser Wintercheck in allen ÖAMTC-Stützpunkten

30.09.2009


Wenn es draußen stürmt und schneit, hat man gerne ein funktionierendes Auto. Batterie, Reifen und Beleuchtung wollen bereits vor Wintereinbruch auf die kalte Jahreszeit vorbereitet - also winterfit gemacht - werden. Die Batterie sollte intakt sein, um der Mehrbelastung durch Heizung und Gebläse auch sicher gewachsen zu sein. In der dunklen Zeit ist es außerdem besonders wichtig, dass die Beleuchtung einwandfrei funktioniert und die Scheinwerfer richtig eingestellt sind. Kühlsystem und Scheibenwaschanlage müssen frostsicher gemacht werden. Die Winterreifen sollten bereits auf dem Auto sein, wenn der erste Schnee fällt.

WinterFit-Check - 20 Minuten für die Sicherheit

Das kostenlose Wintercheck-Angebot des ÖAMTC hilft Autofahrern, das Risiko einer Panne aufgrund von Temperatur- und Wetterverhältnissen zu vermindern. Der Check kann - gegen Voranmeldung - an allen ÖAMTC-Stützpunkten durchgeführt werden. Die Clubtechniker untersuchen alle relevanten Baugruppen und Fahrzeugteile auf ihre Wintertauglichkeit. Nach dem Check erhält man einen WinterFit-Pass, in dem gegebenenfalls alle Punkte vermerkt sind, die möglichst schnell in Ordnung gebracht werden sollten. Die Aktion läuft ab 1. Oktober 2009 über den ganzen Winter und ist für Clubmitglieder kostenlos.

Tipps der Clubexperten, wie man sich am besten auf den Winter vorbereitet:

Scheinwerfer: Gute Sichtbarkeit ist ein wesentlicher Sicherheitsaspekt im Winter. Eine Funktionskontrolle der Beleuchtung ist vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen extrem wichtig. "Außerdem müssen die Leuchten richtig eingestellt und frei von Schmutz sein", erklärt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix.

Winterreifen: Von 1. November bis 15. April gilt in Österreich eine Winterausrüstungspflicht für Pkw. Das bedeutet, dass man beim Befahren von schnee- oder eisbedeckten Straßen am Pkw Winterreifen oder Schneeketten montiert haben muss. "Dabei ist unbedingt die 4x4x4-Regel zu beachten. Das heißt, dass man nur vier gleiche Reifen, die maximal vier Jahre in Gebrauch sind und vier Millimeter Mindestprofiltiefe aufweisen, verwenden soll", so der Clubtechniker.

Frostschutzmittel: Diese unbedingt zu Scheibenwischer- und Kühlflüssigkeit beimengen bzw. kontrollieren. Ab der Null-Grad-Grenze beginnen alle Flüssigkeiten im Auto, die auf Wasser basieren und keinen Frostschutz haben, zu gefrieren. "Kühler und Kühlschläuche können bei Vereisung sogar platzen. Darum sollte der Frostschutz je nach Region bis mindestens minus 25 Grad wirksam sein", sagt der ÖAMTC-Experte.

Schlösser und Dichtungen: Tür- und Kofferraumdichtungen sowie Türschlösser müssen mit entsprechenden Pflegemitteln wie Dichtungspflegeprodukte und Schlossöl behandelt werden, um ein Festfrieren zu vermeiden. "Der Zeitaufwand dafür ist minimal und abgesehen vom eigentlichen Sinn die Türen öffnen zu können, verlängert man so das Leben der Dichtungen", erklärt Stix. "Übrigens, den Türschlossenteiser nicht im Auto liegen lassen, sondern immer mitnehmen!"

Winterausrüstung: Eiskratzer, Schneekette (in höheren Lagen), Besen, Handschuhe, Starthilfekabel, Mikrofasertuch (zum Abwischen der Scheibeninnenseite) und eventuell eine Klapp-Schaufel dürfen im Auto nicht fehlen. Auch eine warme Wolldecke für den Notfall ist empfehlenswert.

Batterie: Wenn es draußen kalt ist, wird die Autobatterie durch die niedrigeren Temperaturen stärker beansprucht. "Besonders Kurzstreckenfahrer können Probleme bekommen. Darum sollte man immer wieder längere Fahrten einplanen, um eine ausreichende Stromversorgung zu gewährleisten", sagt der ÖAMTC-Techniker. "Außerdem hilft es beim Starten, möglichst wenig Stromverbraucher einzuschalten, um die Batterie zu schonen."

Quelle: ÖAMTC


 

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