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Normalbenzin entpuppt sich im Test meist als "Super"

Mineralölwirtschaft verweist auf Unterschiede bei den Additiven

30.07.2008

Der ÖAMTC ist den immer wieder auftauchenden Gerüchten, es gäbe kein Normalbenzin mehr, nachgegangen und hat österreichweit Normalbenzin-Proben gezogen. Diese wurden von einem dafür qualifizierten Labor auf ihre Oktanzahl untersucht. Das Ergebnis - alle Proben weisen Oktanwerte über 95 ROZ auf. "Für den Konsumenten bedeutet das: Wenn Normal (91 Oktan) drauf steht, ist vermutlich Super (95 Oktan) drinnen", sagt der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung Mario Rohracher.

Die Mineralölkonzerne räumen in ihren Stellungnahmen an den ÖAMTC zwar ein, dass die Treibstoffe Werte aufweisen können, die über den Anforderungen der Norm liegen. Eine Garantie, dass nur mehr 95 Oktan aus den Normal-Zapfsäulen kommt, gibt es aber nicht. Außerdem blieben die Unterschiede bei den Additiven, also den markenspezifischen Kraftstoffzusätzen, bestehen, heißt es in den Antworten.

Autofahrer, deren Motoren Super vorschreiben, brauchen nach einer Tankfüllung mit einem geringeren Oktanwert allerdings keine allzu große Sorge haben. "Volumensmodelle haben spätestens ab dem Baujahr 2000 einen Klopfsensor. Der sorgt dafür, dass sich der Motor selbstständig auf die getankte Oktanzahl einstellt", erklärt Rohracher. Lediglich bei älteren Motoren muss man auf die Oktanzahl achten und im Zweifelsfall zur sicheren Super-Zapfsäule greifen.

Quelle: ÖAMTC



 

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