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Alles neu: Der Nissan Micra im Test

Im März startet die fünfte Generation des Nissan Micra. Wir haben schon jetzt erste Fahreindrücke gesammelt und verraten, was der neue Micra bietet.

20.01.2017

Die erste Generation des Nissan Micra ist im Jahr 1983 gestartet und hat sich schnell zum Verkaufsschlager entwickelt. Von Generation zu Generation hat der Kleinwagen jedoch immer mehr von seinem kultigen Charakter verloren und ist zu einem beliebigen Kleinwagen verkommen, was auch die Verkaufszahlen unterstrichen haben. Mit der neuen Generation des Micra liefert Nissan aber wieder ein absolutes Highlight in seinem Segment.

Bis auf den Namen hat der neue Micra mit seinem Vorgänger nichts mehr gemeinsam. Das Styling ist dabei so dynamisch wie noch nie, und der neue Micra schaut von jeder Perspektive schnittig aus. Die fünfte Generation hat aber auch in der Größe zugelegt und ist mit 399,9 cm Länge und 174,3 cm Breite ordentlich gewachsen. Lediglich die Höhe ist mit 145,5 cm niedriger als bisher, wodurch sich die überaus dynamische Linienführung ergibt.

Durch die neue Größe wirkt der Micra nicht nur besser proportioniert, er bietet auch mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Das Kofferraum-volumen reicht von beachtlichen 300 Litern bis zu 1.004 Litern wenn man die Rücksitze umklappt.

Nissan hat beim neuen Micra auch hohen Wert auf Individualisierungsmöglichkeiten gelegt. Neben zehn Außenfarben, die teilweise sehr knallig sind und perfekt zum City-Flitzer passen, gibt es auch drei Innenraumdesigns und  drei Außendekors in vier verschiedenen Farben. So kann man den Nissan Micra von überaus elegant bis faszinierend sportlich gestalten, jede Version hat dabei ihren eigenen Reiz.

Keine halben Sachen hat Nissan auch bei der Sicherheit gemacht, serienmäßig verfügt der Kleinwagen schon über einen autonomen Notbrems- assistenten inkl. Fußgängererkennung. In der Top-Version sind zusätzlich noch ein Spurhalteassistent, ein Toter-Winkel-Warner, ein Fernlichtassistent, eine Geschwindigkeitslimitanzeige und eine 360-Grad-Kamera mit an Bord.

Bei der Motorisierung kann man zwischen einem 1,0 Liter mit 73 PS, einem 0,9 IG-T mit 90 PS und einem 1,5 Liter dCi Dieselmotor mit ebenfalls 90 PS wählen. Die Benziner verfügen über 3 Zylinder, der Diesel über 4 Zylinder. Alle Modelle haben ein manuelles 5-Gang-Getriebe, ein Doppelkupplungsgetriebe wird es erst 2018 für den charmanten Kleinwagen geben.

Bei einer ersten Ausfahrt haben wir schon Diesel- und Benzinmotor mit jeweils 90 PS näher kennen lernen dürfen. So gelungen sich die Außenoptik zeigt, so gelungen ist auch das Innenraumdesign. Die Armaturenlandschaft des neuen Micra gefällt mit einer hochwertigen Anmutung, einem gelungenen Design und einer guten Übersichtlichkeit. Man hat das Gefühl, dass man in einem Auto einer höheren Klasse unterwegs ist, was auch einige Ausstattungsfeatures zeigen.

So gibt es einen 7"-Touchscreen mit Navigation, eine Klimaautomatik und ein extra für den Micra optimiertes Bose-Soundsystem, das für ein 360-Grad-Sounderlebnis auch Boxen in der Kopfstütze des Fahrersitzes beinhaltet. Die Fensterkurbel im Fond und das Fehlen einer Mittelarmlehne passen jedoch nicht ganz so gut in das sonst so tadellose Ambiente des neuen Micra. Sehr gut gelungen ist die Geräuschdämmung, für ein B-Segment-Fahrzeug bleibt es im Innenraum sehr leise.

Bei der Motorisierung kann man sich ganz nach seinem Geschmack richten, sowohl der 90 PS Benziner, als auch der 90 PS Diesel sind überzeugend. Der Diesel ist eine Spur agiler und erreicht sein maximales Drehmoment von 220 Nm bei 2.000 U/Min. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 11,9 Sekunden. Der Benziner benötigt für die gleiche Aufgabe 12,1 Sekunden, läuft dafür aber etwas angenehmer als der Diesel. Eine schlechte Wahl stellt aber keines der Triebwerke dar.

Überzeugen kann der neue Micra auch bei Handling und Fahrwerk. Die sehr direkte Lenkung und eine gute Straßenlage sprechen für den Kleinwagen. Die Federung ist dabei recht komfortabel.

Mit dem neuen Micra hat Nissan auf jeden Fall einen Volltreffer gelandet. Er wirkt überaus hochwertig, sehr sportlich und bietet eine gute Ausstattung sowie sehr agile Motoren. Im Vergleich zum Vorgänger kann der neue Micra mit Sicherheit auch mehr Männer ansprechen, vom reinen knuffigen Frauenauto hat er sich zum soliden Begleiter auf allen Wegen gemausert.

Bei der Ausstattung kann man zwischen fünf Linien wählen, schon in der Basisversion "Visia" sind ein autonomer Notbremsassistent und elektrische Fensterheber vorne dabei. Der Basispreis liegt für den 1,0 Liter-Benziner mit 73 PS bei 12.605 Euro. Etwas mehr Luxus bietet der Visia Plus, der schon über eine Klimaanlage und eine Audio-Anlage mit CD-Player verfügt und ab 13.405 Euro zu haben ist.

Im ab 14.819 Euro teuren Acenta gibt es unter anderem schon den 7"-Touchscreen und Tempomat. Für 18.359 Euro bekommt man den Micra N-Connecta, der allerdings schon über den 90 PS Benzinmotor verfügt und eine Klimaautomatik sowie 16"-Alufelgen an Bord hat.

Das Topmodell, der Micra Tekna, kommt inkl. 17"-Alufelgen, Bose-Soundsystem und den Assistenzsystemen auf 20.129 Euro, ebenfalls schon mit 90 PS Benziner. So bietet der neue Micra neben den bereits erwähnten Qualitäten auch ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis.


Tipp: Mehr Nissan News und Tests sowie die Nissan Händler in Österreich finden Sie hier.



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