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Navigationsgeräte im Konsument-Test

Prognose für Fahrzeiten meist zu optimistisch - Trend zu preiswerteren Produkten

13.12.2007

170.000 Österreicher haben sich im Vorjahr für ein mobiles Navigationsgerät entschieden, heuer sind bereits 246.000 Stück über den Ladentisch gewandert. Und für 2008 wird weiter mit steigenden Verkaufszahlen gerechnet. Der Jänner-"Konsument" hat 14 mobile Wegweiser umfassend getestet und kommt zu durchwegs positiven Ergebnissen: Der Großteil der Geräte erzielt die Bewertung "gut", als Testsieger geht "TomTom GO 720T" hervor. Und: Der Trend geht hin zu preiswerteren, wenn auch nicht unbedingt günstigen Geräten.

Sämtliche Navigationsgeräte wurden hinsichtlich Navigationsbetrieb, Handhabung, Vielseitigkeit und Ausstattung getestet. Dabei wurde deutlich, dass vor allem bei der Handhabung im Vergleich zum letzten Test im April bislang Versäumtes aufgeholt wurde. Dennoch besteht Verbesserungsbedarf: So zeigt sich im aktuellen Test, dass manche Geräte bei einem Kaltstart erhebliche Zeit für die Standortbestimmung per Satellitensignal benötigen. Beim "Sony NV-U92T" dauerte es geschlagene acht Minuten. Doch auch bei der für die Berechnung benötigten Zeitdauer ergaben sich erhebliche Unterschiede: Das "Blaupunkt TravelPilot Lucca 5.2" brauchte mehr als sechs Minuten zur Berechnung einer langen Strecke, während "VDO Dayton PN 3000" auf lediglich sechs Sekunden kam - allerdings schlug dieses Gerät eine um hundert Kilometer längere Route als alle anderen Systeme vor.

Im Großen und Ganzen waren die per Navigationsgerät gegebenen Informationen aber durchaus brauchbar. Auffällig war allerdings, dass die tatsächlichen Fahrzeiten länger ausfielen als die angegebenen Berechnungen es vorsahen. Kein Navigationsgerät kalkulierte etwa Tempo-30-Zonen oder verkehrsberuhigte Straßen mit ein. Darüber hinaus berücksichtigte keines der Produkte im Benutzermodus "LKW" das zulässige Gesamtgewicht auf Brücken oder maximale Durchfahrtshöhen. Als überwiegend brauchbar erwies sich dagegen der Einsatz des TMC (Traffic-Message-Channel), der bis auf "Falk E60 Europe" und "Garmin nüvi 250W" von allen Geräten empfangen werden kann. Positiv war zudem, dass im Unterschied zum letzten Test mittlerweile einige Navigationsgeräte die Übertragung von auf PCs zusammengestellten Routen beherrschen.

Erfreulich ist auch, dass mobile Navigationsgeräte nun tendenziell preisgünstiger werden - das billigste Geräte im Test ist bereits um 199 Euro erhältlich. "Bei der Kaufentscheidung ist aber dennoch darauf zu achten, inwieweit Kartenmaterial inkludiert ist. Denn ein Nachkauf kommt teuer", informiert "Konsument"-Experte Rudolf Heintzl.

Der Jänner-"Konsument" 2008 mit ausführlichen Informationen zum Test erscheint am 19.12.2007. Wer sich bereits davor einen Überblick verschaffen möchte, findet schon jetzt alle Ergebnisse online auf www.konsument.at.

Quelle: VKI



 

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