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Mietwagen im Urlaub : Infos und Tipps

Extreme Preisunterschiede im AK-Test


01.06.2011

Mit einem Mietwagen im Urlaub ist man frei. Aber Achtung: Die Preis-unterschiede zwischen billigstem und teuerstem Autovermieter für ein und denselben Urlaubsort sind "abgefahren". Konsumenten können sich mehr als zweimal so viel ersparen, wenn sie die Preise gründlich vergleichen, zeigt ein AK Preistest bei acht Autovermietern in zwölf Urlaubsländern.

Die AK hat im Mai 2011 die Mietkosten für ein (günstigstes verfügbares) Auto für die erste Augustwoche erhoben. Im Preis enthalten sind Steuern, Versicherungen (Vollkaskoversicherung, Diebstahlversicherung) und unlimitierte Kilometer. Geprüft wurden die Preise bei Sixt, Budget, Avis, Hertz, Europcar, billiger-mietwagen.de, Sunny Cars und Holiday Autos in den Destinationen Korfu, Rhodos, Kos (Griechenland), Antalya (Türkei), Ibiza, Gran Canaria, Mallorca (Spanien), Lissabon (Portugal), Larnaka (Zypern), Palermo (Sizilien) und Cagliari (Sardinien), Malta.

"Mehre Angebote vergleichen, lohnt sich", rät AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. "Es bleibt auch mehr im Geldbörsel, wenn Sie per Mausklick buchen und sofort zahlen, als wenn Sie erst bei der Auto-Übernahme zahlen." Viele Anbieter haben zwei Preisvarianten: Sofortzahlung übers Internet oder Zahlung, wenn das Auto am Urlaubsort abgeholt wird. Dabei zeigt sich: Bei Online-Buchungen kommen Sie in der Regel günstiger weg als bei Bezahlung direkt am Urlaubsort. Die Online-Buchung mit sofortiger Bezahlung kostet etwa bei Avis um bis zu 15 Prozent (Ibiza, Mallorca oder Gran Canaria) weniger, als wenn erst im Urlaubsort bei Übernahme des Pkw bezahlt wird.
   
So schonen Sie Ihre Urlaubskassa:

  • Vergleichen Sie mehrere Angebote. Schauen Sie auch ins Internet - das bringt Ersparnisse!

  • Fragen Sie beim Anbieter nach, was alles in den Mietkosten enthalten ist.

  • Überlegen Sie, ob Sie eine Personeninsassenversicherung brauchen. Sie können möglicherweise mit einer normalen Reiseversicherung billiger wegkommen.

  • Erkundigen Sie sich nach der Höhe des Selbstbehaltes bei einer Vollkasko-Versicherung.

  • Lesen Sie schon in Österreich die Konditionen der Autovermieter durch. Verträge am Urlaubsort sind häufig in der Landessprache oder in Englisch formuliert.

  • Bevor Sie das Auto übernehmen, überprüfen Sie es gemeinsam mit dem Autovermieter auf Fahrtüchtigkeit (zum Beispiel Reifen oder Bremsen).

  • Das sollten Sie beachten: Sind alle Wagenpapiere vorhanden. Notieren Sie den Kilometerstand. Mängel, die bereits vor Übergabe vorhanden waren (auch etwa gröbere Kratzer am Lack), sollten unbedingt in das Übergabeprotokoll aufgenommen werden. Nach der Rückgabe lassen Sie sich die Mängelfreiheit ebenfalls schriftlich bestätigen.

  • Geben Sie ein vollgetanktes Auto vollgetankt wieder zurück. Manchmal wird für das Auftanken ein Preis verlangt, der zwei- bis dreimal so hoch ist wie an der Tankstelle.
Das Ergebnis der aktuellen Erhebung im Detail finden Sie unter wien.arbeiterkammer.at.

Quelle: AK
 

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