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Mietwagen im Urlaub: Worauf man achten muss

Infos und Tipps, damit man Sie nicht über den Tisch zieht.


12.06.2014

Mietwagen im Urlaub; Bildquelle: ÖAMTC
Mietwagen sind eine gute Möglichkeit, um im Urlaub von A nach B zu kommen. "Bevor man einen Mietwagen bucht, sollte man sich ganz genau über die Kosten informieren", empfiehlt ÖAMTC-Touristikerin Dagmar Riedl. "Es kommt immer wieder vor, dass abseits der erwarteten Mietgebühren hohe Zusatzkosten anfallen."

Die ÖAMTC-Touristik gibt einen Überblick, was in Bezug auf Mietwagen alles extra kosten kann und wie man böse Überraschungen bei der Abrechnung vermeidet.

Geschäftsbedingungen: "Vor der Buchung sollte man die Geschäftsbedingungen und den Versicherungsschutz genauestens prüfen", rät die ÖAMTC-Expertin. "So kann schon im Vorhinein eingeschätzt werden, ob Zusatzkosten anfallen.""Klassiker" für Kosten, die über den normalen Mietpreis hinausgehen, sind u. a. Kindersitze, Navigationsgeräte, Gepäckträger, zusätzliche Fahrer, Aufschlag für junge Lenker unter 25 Jahren u. ä.

Fahrzeugkontrolle: Bei der Übernahme des Autos muss gründlich auf sichtbare Mängel geachtet werden (dabei auch Reifen und Felgen nicht vergessen). "Erkennt man Mängel oder Schäden, sollte man sich die 'Problemstellen' vom Vermieter schriftlich bestätigen lassen. Bestenfalls macht man gleich Fotos zur Dokumentation", erklärt die ÖAMTC-Touristikerin. Verzichtet man auf diese Maßnahmen, riskiert man eine nachträgliche Reklamation durch den Vermieter, die teuer werden kann.

Tankregelung: Meist erhält man den Mietwagen vollgetankt und bringt ihn im gleichen Zustand zurück. Ist der Tank bei der Übernahme nicht voll, sollte man das sofort beim Vermieter reklamieren. "Vorsicht ist geboten, wenn der Vermieter als 'Service' anbietet, das Fahrzeug selbst aufzutanken. Dafür fallen häufig Kosten an, die höher sind, als wenn man selbst zur Tankstelle fährt", hält Riedl fest.

Versicherung: Eine Vollkasko-Versicherung ist bei Mietwagen generell empfehlenswert und sollte extra abgeschlossen werden. Bei der Haftpflichtversicherung kommt es auf die Deckungssumme und die Höhe des Selbstbehalts an. Ist die Deckungssumme im Schadensfall nicht hoch genug, haftet man mit dem Privatvermögen. "Als Faustregel gilt: Die Haftpflicht-Deckungssumme sollte bei mindestens zwei Millionen Euro liegen", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Vorsicht ist auch bei zusätzlichen Versicherungspaketen geboten, die von den Vermietern angeboten werden. Hier wird häufig mit unverständlichen Abkürzungen gearbeitet, die man keinesfalls unhinterfragt ankreuzen sollte.

Mitführpflichten: Jedes Land hat seine gesetzlich geregelten Mitführpflichten für Kraftfahrzeuge. "Diese gelten auch für Mietwagen", stellt die ÖAMTC-Touristikerin klar. "Leider kommt es immer wieder vor, dass die Mietwagenunternehmen ihre Fahrzeuge nicht entsprechend ausstatten." Wird bei einer Verkehrskontrolle festgestellt, dass etwas fehlt, haftet der Lenker.

Kreditkartenabrechnung: Auf der ersten Kreditkartenabrechnung nach dem Urlaub kann eine böse Überraschung auftauchen: "Manche Mietwagenfirmen lassen sich vertraglich bestätigen, dass Verkehrsstrafen oder nicht bezahlte Parkgebühren automatisch von der Kreditkarte des Mieters abgebucht werden. Dazu kommt oft auch noch eine Bearbeitungsgebühr", so die ÖAMTC-Expertin.

Das ÖAMTC-Reisebüro hat gemeinsam mit renommierten Partnern unlängst für Club-Mitglieder ein eigenes Angebot in Sachen Mietwagen ins Leben gerufen. "Die Endpreise sind transparent, vergleichbar, ohne versteckte Zusatzkosten und enthalten eine Vollkasko-Versicherung. Es besteht keine Pflicht zum Kauf der ersten Tankfüllung und der Club gibt eine Bestpreis-Garantie", erklärt ÖAMTC-Touristikerin Riedl. Alle Infos und Möglichkeiten zur Buchung gibt es unter www.oeamtc-mietwagen.at bzw. in allen Filialen des ÖAMTC-Reisebüros.

Quelle: ÖAMTC

 

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