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Mazda MX-5 im Test

Mit dem MX-5 hat Mazda einen spaßigen Roadster im Programm. Wir haben das Sondermodell "Mirai" mit dem 1,8i Benzinmotor getestet.

Die dritte Generation des Mazda MX-5 ist im Jahr 2005 gestartet und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Immerhin ist der MX-5 in seiner Klasse ohne Konkurrenz.

Das Sondermodell "Mirai" bietet zudem ein nochmals verbessertes Preis/Leistungsverhältnis. Um 27.990 Euro bekommt man den kleinen Roadster schon inkl. ESP, ABS, 4 Airbags, Klimaautomatik, beheizbaren Sportledersitzen, Nebelscheinwerfer, Bluetooth-Freisprecheinrichtung und 17"-Leichtmetallfelgen, MP3-fähigem Radio-CD-Player mit 6 Lautsprechern, Bordcomputer und noch vielem mehr.

Beim Interieur hat sich Mazda trotz allem Luxus auf das Wesentliche konzentriert. Klare Instrumente und schlichte, aber durchaus ansprechende Formen zieren den Innenraum, der durch praktische Ablagen und Becherhalter auch mit einem hohen Maß an Funktionalität dienen kann. Die Verarbeitung ist Mazda-typisch sehr gut, kein Klappern dringt aus dem Armaturenbereich.

Natürlich ist der MX-5, ganz Roadster-like, im Innenraum auch recht eng geschnitten. Die bequemen Sportsitze weisen einen nicht allzu großen Verstellbereich auf, Fahrer bis zu 190 cm Länge finden aber bequem Platz.

Das Kofferraum-volumen von 150 Liter reicht für den kleinen Ausflug zu zweit übers Wochenende aus und ist zudem mit Sicherheit kein Kaufkriterium für einen Roadster.

Bei dieser Fahrzeugkategorie steht aber vielmehr der Fahrspaß im Vordergrund, und da ist man beim MX-5 an der richtigen Adresse. Der 1,8 Liter-Motor mit seinen 126 PS (93 kW) bietet einen vernünftigen Kompromiss zwischen Fahrspaß und niedrigen Kosten. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft der MX-5 in 9,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 194 km/h. Sein maximales Drehmoment von 167 Nm erreicht der Motor bei 4.500 U/Minute.

Geschaltet wird über ein manuelles 5-Gang-Getriebe, welches mit kurzen Schaltwegen überzeugen kann, jedoch auch ein wenig hakelig  ist. So erinnert der MX-5 nicht nur beim Fahrspaß an seine englischen Ur-Ahnen, die sich ebenfalls meist durch ein solches Getriebe ausgezeichnet haben. Um die ganze Leistung des MX-5 abzurufen, muss man die Gänge ausdrehen, bekommt dann aber Fahrspaß pur geliefert. Kurven lassen sich mit dem kleinen Roadster wie mit einem Go-Kart nehmen, und auch die Spritzigkeit nimmt mit gesteigerter Drehzahl zu.

Zwar steigert sich so auch das Geräuschniveau im Innenraum recht dramatisch, dies passt aber wiederum auch sehr gut zu den sportlichen und puristischen Genen des MX-5.

Der MX-5 erweckt mit seinem Auftritt immer wieder Erinnerungen an die Roadster der vergangenen Tage, nur dass er zudem noch eine gute Portion Sicherheit mitbringt. Das Fahrverhalten ist erste Klasse, und der MX-5 lässt sich auch sehr gutmütig in Grenzsituationen bewegen. Um den kleinen Roadster aus der Spur zu bringen, muss man schon sehr übers Limit gehen.

Die harte Federung unterstützt dabei den sportlichen Charakter. Für komfortorientierte Leute mit Rückenproblemen wäre der MX-5 zwar nicht die erste Wahl, jedoch lassen sich durchaus auch weitere Strecken bewältigen, ohne einen Chiropraktiker aufsuchen zu müssen.

Auch die Handhabung des Stoffverdecks ist sehr einfach. Einfach den mittig angebrachten Hebel lösen, und schon kann das Verdeck mit einem Schwung nach hinten geklappt werden. Das Ganze funktioniert so einfach und schnell, dass es wohl keine elektrische Lösung geben könnte, die schneller ist. Und auch bei einem überraschenden Regenguss muss man nicht erst lange rumfummeln, bis das Verdeck wieder zu ist. Das Schließen funktioniert nämlich ebenso einfach und schnell wie das Öffnen.

Den ganzen Fahrspaß erlebt man freilich am besten mit geöffnetem Verdeck, wenn man über kurvige Landstraßen sein Ziel sucht. Je kurviger die Straßen, umso schöner wird dabei die Fahrt.

Natürlich macht der 402 cm lange Roadster auch in der Stadt noch eine gute Figur, vor allem offen kann er mit einer guten Übersichtlichkeit punkten und macht die Parkplatzsuche zum Vergnügen.

Fahrspaß bedeutet aber auch, dass der Motor gut gefüttert werden möchte. Im Schnitt gibt Mazda einen Verbrauch von 7,0 Liter pro 100 Kilometer an, diese sind jedoch nur sehr spaßgebremst zu erreichen. Wer den Roadster "normal" bewegt, sollte mit rund 8 Liter pro 100 Kilometer über die Runden kommen, wer im "Fahrspaß-Modus" unterwegs ist, wird 9 Liter und mehr einrechnen müssen - hohe Drehzahlen bedeuten nun einmal mehr Verbrauch.

Doch ebenso wie das Kofferraum- volumen, wird auch der Verbrauch nicht den Ausschlag für oder gegen einen Kauf geben. Der Mazda MX-5 kann als einer der letzten Autos seiner Gattung bezeichnet werden. In dieser Preisklasse sind die spaßigen Roadster ausgestorben, wer den offenen Fahrspaß anderswo genießen möchte, muss wesentlich mehr Geld ausgeben.

Der MX-5 schafft es, dass er zum akzeptablen Preis viel Ausstattung und Fahrspaß bietet und verbindet dabei das puristische Fahrvergnügen, das vielen Autos heute fehlt, mit einer ordentlichen Portion Luxus- und Komfortfeatures.

Was uns gefällt:

Der Fahrspaß, der Fahrspaß, der Fahrspaß

Was uns nicht gefällt:

Ein bisschen leiser könnte er bei Autobahntempo schon sein

Testzeugnis:

  • Ausstattung Sicherheit: 2-
  • Ausstattung Komfort: 1
  • Verbrauch: 3
  • Fahrleistung: 2-
  • Fahrverhalten: 1
  • Verarbeitung: 1
  • Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 2
  • Kofferraum: 3
  • Ablagen: 2
  • Übersichtlichkeit: 1-

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