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Mautwertkarten in Italien , Kroatien und Slowenien

Der ÖAMTC informiert über länderspezifische Unterschiede

14.08.2007

"Es spart Geld und Nerven sich vor Reiseantritt über geltende Mautbestimmungen zu informieren", sagt ÖAMTC-Touristikerin Erika Kabourek. In beliebten Urlaubsländern wie Italien, Kroatien und Slowenien können Mautgebühren bargeldlos bezahlt werden. Reisenden stehen mit der Viacard in Italien, der Smart Card in Kroatien und der DARS Card in Slowenien Mautwertkarten als bargeldloses Zahlungsmittel zur Verfügung. Die Bezahlung mit Mautwertkarten funktioniert in allen drei Ländern nach dem gleichen System: An der Mautstation wird die jeweilige Mautgebühr vom vorhandenen Guthaben abgebucht."Dennoch gibt es zwischen den Karten länderspezifische Unterschiede, auf die man achten sollte", so die ÖAMTC-Touristikerin.

Italien: Für Benutzer der Viacard gibt es an den meisten Mautstellen eigene Abfertigungsspuren. Bei großem Andrang kann dadurch Zeit gespart werden. Die ÖAMTC-Touristikerin betont jedoch: "Bei der Benutzung der eigenen Viacard-Spur (uscite riservate Viacard) unbedingt sichergehen, dass auf der Magnetkarte noch genügend Kredit vorhanden oder man im Besitz einer weiteren Viacard ist." Übrigens: Sollte auf der Viacard zu wenig Guthaben sein, den Serviceknopf "Assistenza" drücken. Reisende bekommen dann einen Beleg, mit dem sie die offene Maut bei der nächsten Punto Blu Station (Servicestationen der Autobahngesellschaft) bezahlen können. Die Viacard ist mit einem Guthaben von 25 oder 50 Euro (Verkaufspreis ist 25,50 Euro bzw. 50,50 Euro) auch in Österreich an den ÖAMTC-Dienststellen erhältlich und bis zum auf der Karte angegebenen Datum gültig. Ist das Guthaben auf der Viacard einmal verbraucht, kann sie nicht wieder aufgeladen werden.

Kroatien: Die kroatische Smart Card ist an allen größeren Mautstationen erhältlich und kann auch postalisch bestellt werden. Ein Antragsformular (in Englisch) ist unter www.hac.hr zu finden. Die Wertkarte ist wieder aufladbar und wird auf den wichtigsten Autobahnen der Mautgesellschaft HAC akzeptiert. Als Mindestguthaben müssen 100 Kuna (ca. 14 Euro) aufgeladen werden, für die Karte selbst fallen Kosten in der Höhe von 20 Kuna (ca. drei Euro) an. "Die Smart Card hat den Vorteil, dass man mit ihr Geld sparen kann. Auf die Mautgebühr erhält man zehn Prozent Rabatt. Außerdem ist sie zeitlich unbegrenzt gültig", so die ÖAMTC-Touristikerin. Im Gegensatz zu Italien stehen den Benutzern aber keine eigenen Abfertigungsspuren zur Verfügung.

Slowenien: Ähnlich wie die Smart Card ist auch die DARS Card in Slowenien eine wieder aufladbare Wertkarte. Sie ist an allen Mautstationen und an zahlreichen Raststätten erhältlich. Das Mindestguthaben beträgt 20 Euro, wobei für die Karte selbst keine Kosten anfallen. Ab einem Guthaben von 60 Euro gibt es fünf Prozent, ab einem Guthaben von 210 Euro zehn Prozent Rabatt auf den aufgeladenen Betrag. Die Vorteile der DARS Card liegen darin, dass sie wie die Smart Card zeitlich unbegrenzt gültig ist und ein Rabatt gewährt wird. "So wie in Kroatien gibt es für Benutzer der slowenischen DARS Card keine eigenen Abfertigungsspuren", erklärt die ÖAMTC-Touristikerin.

Alle Informationen zur Bezahlung der Maut inklusive Grafiken über das gebührenpflichtige Straßennetz sind online in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo zu finden.

Clubmitglieder können außerdem die Höhe der Maut bereits vor der Reise berechnen: Einfach den ÖAMTC RoutenPlaner unter www.oeamtc.at/routenplaner nutzen.

Quelle: ÖAMTC



 

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