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Licht-Überprüfung am Beginn der dunklen Jahreszeit

Infos zur richtigen Fahrzeugbeleuchtung zur rechten Zeit

04.11.2008

Im Herbst und im Winter, wenn die Tage kürzer werden und die Sonne tief steht, ist es für Fahrzeuglenker besonders wichtig, selbst gut zu sehen und gesehen zu werden. Um herauszufinden, ob die Österreicher ihr Fahrzeug ins rechte Licht rücken, hat der ÖAMTC im Großraum Wien eine Erhebung unter etwa 2.000 Lenkern durchgeführt. Beruhigendes Ergebnis: 94 Prozent der Autofahrer verwenden bereits bei einsetzender Dämmerung das Abblendlicht. Nur 0,6 Prozent waren während und kurz nach Sonnenuntergang mit dem Tagfahrlicht unterwegs. "Der Rest - und das sind leider doch 5,4 Prozent, sind ohne Beleuchtung unterwegs", warnt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. "Falsche oder fehlende Beleuchtung ist ein Sicherheitsrisiko - besonders in der dunklen Jahreszeit sollten Lenker auf ordnungsgemäße Fahrzeugbeleuchtung achten."

Das richtige Licht zur rechten Zeit

Tagfahrleuchten sind die beste und sparsamste Lösung für Verkehrssicherheit und Umwelt - aber eben tagsüber und bei guten Sichtverhältnissen. Tagfahrleuchten können aber nicht die Straße ausleuchten. Und sie leuchten auch nicht nach hinten. "Bei Dunkelheit und immer dann, wenn die Sicht beeinträchtigt ist, muss das Abblendlicht verwendet werden", stellt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer klar. Nebelscheinwerfer dürfen unabhängig von einer eventuellen Sichtbeeinträchtigung oder engem Fahrbahnverlauf gemeinsam mit Abblendlicht oder sogar an dessen Stelle verwendet werden - und zwar sowohl im Ortsgebiet als auch auf Freilandstraßen. Die Nebelschlussleuchte darf nur bei Sichtbehinderung wie etwa Nebel oder starkem Regen und Schneefall eingeschaltet sein. Sie muss daher bei Wegfall der Sichtbehinderung sofort ausgeschaltet werden. Das Fernlicht darf nur auf schlecht beleuchteten Straßen im Freiland oder Ortsgebiet eingeschaltet werden, und auch nur dann, wenn kein anderer Verkehrsteilnehmer geblendet wird.

"Abgesehen vom erhöhten Unfallrisiko muss man bei falscher Licht-Verwendung auch mit Strafen von theoretisch bis zu 5.000 Euro rechnen", warnt der ÖAMTC-Jurist. Ohne Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer wird meist ein Organmandat in Höhe von 36 Euro oder eine Anonymverfügung bis zu ca. 72 Euro ausgestellt. Bei einer Anzeige kann die Strafhöhe einige hundert Euro ausmachen.

Gut beleuchtet in die dunkle Jahreszeit - gratis Licht-Check beim ÖAMTC

Gut beleuchtet ist man sicherer unterwegs. ÖAMTC-Mitglieder haben die Möglichkeit, die Beleuchtung ihrer Fahrzeuge in einem Stützpunkt ihrer Wahl überprüfen zu lassen. Dabei werden alle Lampen auf Funktionalität und richtige Einstellung durchgecheckt und die Scheibenwischer getestet. Die Überprüfung dauert ca. zehn Minuten. Mitzubringen sind ÖAMTC-Clubkarte und Kfz-Zulassungspapiere.

Unter www.oeamtc.at/verkehrssicherheit findet man ein Video zum Thema "Unfallrisiko in den Herbstmonaten".

Quelle: ÖAMTC



 

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