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Der neue Kia Niro im Test

Der Kia Niro ist der erste Kia, der als reines Hybridfahrzeug erhältlich ist. Wir verraten in unserem Test, wo die Stärken und Schwächen des Niro liegen.

10.02.2017

Mit dem Niro bietet Kia erstmals einen SUV an, der ausschließlich mit Hybridantrieb zur Verfügung steht. In Kürze soll auch eine Plug-in-Hybrid-Version des Niro kommen. Die Mischung aus SUV und Hybrid-Antrieb liegt dabei am Puls der Zeit, nachdem SUV immer beliebter werden und auch der Hybrid-Antrieb in den letzten Jahren viele Fans gefunden hat. In seiner Klasse steht der Niro zudem völlig alleine auf weiter Flur, was Kia auf gute Verkaufserfolge hoffen lässt.

Kia bietet den Niro schon ab 26.390 Euro in der Basisausstattung "Titan" an, für unseren Test haben wir jedoch das Luxusmodell, den "Platin", gewählt. Bei einem Listenpreis von 35.590 Euro hat der Niro dann schon so gut wie alles an Bord, was das Leben luxuriöser und sicherer macht. Die Fülle an serienmäßigen Goodies ist dabei so lange, wie sonst nur die Aufpreisliste bei deutschen Premiumfahrzeugen. Unter anderem verwöhnt der Niro schon mit adaptivem Tempomat, autonomem Notbremssystem, 8"-Touchscreen inkl. Navi, elektrisch verstellbaren Vollledersitzen mit Klimatisierung vorne und Heizung hinten, 18"-Alufelgen, Bi-Xenonscheinwerfern, einem JBL Soundsystem, Spurhalteassistent, Einparkhilfe vorne und hinten, Lenkradheizung, Rückfahrkamera und noch vielem mehr.

Der Innenraum zeigt sich damit äußerst luxuriös und bietet auch einen schönen Mix aus Leder, Aludekor und Piano-Lack- Zierelementen. Die Armaturen- landschaft wirkt auch sehr modern, allen voran die Tachoeinheit, die statt dem Drehzahlmesser eine Energieanzeige hat. Man findet sich auf Anhieb zurecht, und der 8"-Touchscreen erfreut mit einer einfachen Bedienung und schönen Darstellung. Die Verarbeitungsqualität kann sich ebenfalls sehen lassen, und die großzügig verteilten Ablagen sind nicht nur praktisch, sondern auch sehr geräumig.

Besonders lobenswert ist das große Fach im unteren Bereich der Mittelkonsole, wo sich nicht nur USB, AUX-Anschluss und zwei Autosteckdosen befinden, auch eine kabellose Lademöglichkeit für das Mobiltelefon ist dort untergebracht. Keinen Grund zur Klage gibt es auch beim Platzangebot, selbst in der zweiten Reihe hat man noch genug Raum. Das Kofferraumvolumen ist mit 427 bis 1.425 Litern Fassungsvermögen ebenfalls recht großzügig bemessen.

Wer sich ein Hybridfahrzeug zulegt, der möchte aber auch beim Antrieb verwöhnt werden und erwartet sich eine perfekte Mischung aus Fahrspaß und Sparsamkeit. Unter der Haube des Niro werkt ein 1,6 Liter-GDI-Benzinmotor mit 105 PS (77 kW) Leistung, der von einem 43,5 PS (32 kW) starken Elektromotor unterstützt wird. Während der E-Motor von 0 bis 1.798 U/Min ein maximales Drehmoment von 170 Nm bietet, liefert der Benzinmotor bei 4.000 U/Min ein Drehmoment von 147 Nm. Die Systemleistung des Niro wird mit 141 PS (104 kW) angegeben, das Systemdrehmoment von 265 Nm steht zwischen 1.000 und 2.400 U/Min bereit.

Im Vergleich zu vielen anderen Hybrid-Fahrzeugen kann der Kia Niro auch mit einem wunderbar schaltenden 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe aufwarten, das im Gegensatz zu den normal verbauten CVT-Getrieben eine wahre Wohltat darstellt. Die Gänge werden nämlich nicht nur sehr schnell gewechselt, sondern auch sehr sanft. Natürlich ist der Hybridantrieb vorweg einmal auf absolute Sparsamkeit ausgelegt. Durch die Kombination aus Benzin- und Elektromotor hat man aber schon vom Start weg viel Schubkraft parat, womit sich der Niro auch sehr agil bewegen lässt.

Um das ganze Sparpotential auszunutzen, sollte man aber das Gaspedal eher sachte drücken. Dann ist man zwar nicht mehr ganz so spritzig unterwegs, kommt aber unter Umständen in die Nähe der vom Werk versprochenen 4,4 Liter Verbrauch pro 100 Kilometer. Dabei ist der Niro Platin durch seine umfangreiche Ausstattung und die 18" Felgen ohnedies schon durstiger als die anderen Versionen, die sich mit 3,8 Liter begnügen sollen.

Wir haben den Niro eher normal bewegt und sind auf einen Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern gekommen. Damit ist er zwar kein Sparwunder mehr, dennoch aber recht genügsam. Dass der Verbrauch doch höher war als erwartet, hat aber sicher mit dem gemischten Fahrbetrieb zu tun. Auf der Autobahn endet das Sparpotenzial des Niro nämlich sehr schnell. Wer hingegen vor allem in der Stadt unterwegs ist und ab und zu die Landstraße mit maximal 100 km/h nutzt, wird locker unter die 5-Liter-Marke kommen. Dass der Niro nicht ganz so langstreckentauglich ist, merkt man auch bei der Geräuschdämmung. Bei Autobahntempo wird es im Innenraum nämlich recht laut, während der Hybrid-SUV bis Tempo 100 km/h absolut leise im Innenraum bleibt.

Der Niro kann auch eine sehr sportliche Seite zeigen. Schaltet man den Automatik-Stick in die Sport-Position, wird die Kraft von Benzin- und E-Motor gebündelt, und alle Systeme werden auf maximalen Fahrspaß getrimmt. Dann sprintet man sicher auch schneller von 0 auf 100 km/h als es das Werk mit 11,5 Sekunden angibt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt aber auch im Sport-Modus 162 km/h.

Der Kia Niro liegt auch sehr gut auf der Straße, was vor allem dem niedrigen Schwerpunkt zu verdanken ist. So bleibt die Federung recht komfortabel, man verfügt aber dennoch immer über besten Kontakt zur Straße und kann seinen Hybriden locker über kurvige Etappen zirkeln. Schön ist auch, dass der Niro über so gut wie alle gängigen Sicherheitsfeatures verfügt und so die Fahrt noch sicherer macht. Der adaptive Tempomat arbeitet auch schon in 30er-Zonen, was in dieser Fahrzeugklasse nicht selbstverständlich ist.

Der Kia Niro hat in unserem Test auf jeden Fall mit viel positiven und nur wenigen negativen Eigenschaften überzeugt. Sein schnittiges Design spricht ebenso für den Niro wie die überkomplette Ausstattung. Das Preis/Leistungsverhältnis passt auf jeden Fall, und man hat mit dem Niro ein Auto, das sich von der breiten Masse wohltuend abhebt.

Was uns gefällt:

Das Design, die Ausstattung, das Preis/Leistungsverhältnis, die Sicherheitsausstattung, das Doppelkupplungsgetriebe

Was uns nicht gefällt:

Die Geräuschkulisse bei Autobahntempo

Testzeugnis: 

Ausstattung Sicherheit: 1
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 2
Fahrleistung: 2-
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 2
Kofferraum: 1-
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1-

Tipp: Mehr Kia News und Tests sowie die Kia Händler in Österreich finden Sie hier.

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