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Kaputte Stoßdämpfer erhöhen das Unfallrisiko

Mit rechtzeitiger Reparatur ein verändertes Fahrverhalten und erhöhten Verschleiß vermeiden

17.09.2009

Das Auto wippt nach einer Bremsung im Stillstand noch nach? Das Reifenprofil ist ungleichmäßig abgefahren? "Der Verdacht liegt nahe, dass die Stoßdämpfer des Fahrzeugs abgenützt oder beschädigt sind. Man sollte dringend einen Fachmann aufsuchen, um Gewissheit zu bekommen, was am Auto nicht stimmt", sagt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Die Bedeutung der Stoßdämpfer wird von den Fahrzeughaltern häufig nicht als so wichtig eingestuft. "Das könnte daran liegen, dass die technischen Teile von außen am Auto nicht einsehbar sind. Ein defektes Licht oder einen Patschen erkennt auch der technische Laie auf den ersten Blick", so der ÖAMTC-Experte.

Die Wirkung der Stoßdämpfer lässt schleichend und deshalb oft unbemerkt nach. Die Folgen: Die Straßenlage des Autos verschlechtert sich - besonders in der Kurve spürbar - sukzessive. "Der Bremsweg verlängert sich und die Gefahr für Auffahrunfälle steigt", warnt der ÖAMTC-Techniker. Auch Aquaplaning kann bereits früher auftreten. Außerdem wird die Wirkung elektronischer Sicherheitssysteme wie ABS und ESP negativ beeinflusst, so dass die optimale Wirkung nicht mehr gewährleistet ist. "Im Sinn der eigenen Sicherheit sollte man eine Reparatur daher nicht allzu lange aufschieben", rät der ÖAMTC-Techniker. Er fasst die Indizien zusammen, die auf einen Schaden an den Stoßdämpfern hinweisen:

  • Das Reifenprofil ist ungleichmäßig abgefahren, die Reifen vorzeitig abgenützt.
  • An den Dämpfern finden sich Ölspuren.
  • Vibrationen am Lenkrad auch auf ebener Straße trotz frisch gewuchteter Reifen.
  • Das Fahrzeug reagiert empfindlich auf Seitenwind.
  • Das Fahrverhalten wird unpräzise.
  • Das Fahrverhalten in Rechts- und Linkskurven ist unterschiedlich.
  • Das Auto taucht bei starken Bremsungen tief ein und wippt im Stillstand nach.
  • Beim Durchfahren eines Schlagloches hört man Poltergeräusche aus den Radkästen.


Schützen kann man die Stoßdämpfer durch eine fahrzeugfreundliche Fahrweise, beispielsweise durch das Ausweichen vor Schlaglöchern, wenn es der Verkehr erlaubt. Beim Fahren über holprige Straßenbeläge wie z. B. Kopfsteinpflaster sollte man die Geschwindigkeit reduzieren.

ÖAMTC-Tipp: Wer Schäden an den Stoßdämpfern vermutet oder ungewöhnliche Geräusche hört, dem bringt ein kurzer Check am ÖAMTC-Stützpunkt Klarheit. "Je früher man etwas unternimmt, desto geringer fallen die Reparaturkosten am Auto aus. Wenn man defekte bzw. abgenutzte Stoßdämpfer ignoriert, sind Folgeschäden an Fahrwerk und Reifen zu befürchten", sagt der ÖAMTC-Experte abschließend.

Quelle: ÖAMTC



 

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