Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Infiniti M35h GT Premium im Test

Mit dem M35h bietet Infiniti auch ein Hybridmodell seiner Oberklasselimousine an; seine Vorzüge konnten wir in unserem Test erfahren.

22.05.2012

In Nordamerika zählt Infiniti zu den beliebtesten Marken im Premium-Segment, in Europa ist die Nobelmarke von Nissan noch dabei, die Vertriebsstruktur aufzubauen, um Kunden für die Autos zu begeistern. Vergleicht man die japanischen Premium-Marken mit den deutschen, so ist Infiniti eine perfekte Mischung zwischen BMW und Mercedes. Man setzt auf äußerst luxuriöse Ausstattung und verbindet diese mit einem sehr dynamischen Design.

Neuestes Produkt ist dabei der Infiniti M, der in der Premium-Oberklasse beheimatet ist und mit einem schnittigen Design neue Kunden gewinnen soll. Als besonderes Highlight bietet Infiniti den M auch mit Hybridtechnologie an. So haben wir für unseren Test auch gleich das innovativste Modell der Reihe gewählt und den M35h in GT Premium-Ausführung getestet.

Die erste positive Überraschung ist da schon der Preis: Um 67.834,74 Euro bekommt man eine überdurch- schnittlich gut ausgestattete Oberklasse- limousine, für vergleichbare Produkte der Mitbewerber sind ausstattungsbereinigt rund 15.000 bis 20.000 Euro mehr fällig. Und wenn wir überdurchschnittlich gut ausgestattet schreiben, dann meinen wir das auch so. Der Infinti M35h in GT Premium-Ausführung verwöhnt die Passagier mit allen nur erdenklichen Luxus- und Sicherheitsextras.

Neben obligatorischen ESP, ABS und sechs Airbags kann der Infiniti sicherheitstechnisch noch mit einer intelligenten Geschwindigkeitsregelung, einem Toter-Winkel-Warnsystem, einem Auffahrwarnsystem, einem Spurverlassenswarner, Bi-Xenon-Scheinwerfern mit adaptivem Kurvenlicht, einem intelligenten Bremsassistent inkl. Notbremsfunktion und einem Kurvenbremsassistent aufwarten.

Bei der Komfortausstattung kann man sich über klimatisierte Ledersitze mit elektrischer Verstellung, ein Multimedia Paket mit Touchscreen-Navigationssystem und DVD-Player, ein Bose Premium Surround Sound-System mit 5,1 Dekodierung und 16 Lautsprechern, das Forrest Air-System mit automatischer Umluft, Brisen-Modus und Luftreiniger, Lenkradheizung und 18"-Alufelgen freuen.

Ebenso dynamisch wie die Außenoptik zeigt sich der Infiniti dann auch im Innenraum. Hier erkennt man viel Liebe zum Detail und eine perfekte Verarbeitung, die mit hochwertigen Materialien kombiniert ist. Auf den ersten Blick hat man ein ziemliches Knopf-Gewirr vor sich, was jedoch aufgrund der vielen Funktionen, die der Infiniti bietet, notwendig ist. Hat man sich einmal damit vertraut gemacht, welcher Schalter für welche Funktion da ist, findet man sich schnell und intuitiv zurecht.

Das glänzende Aluminium der Mittelkonsole harmoniert perfekt mit den Holzeinlagen, Ledersitzen und den Alu-Applikationen in den Türen. Man fühlt sich im Infiniti auf jeden Fall auf Anhieb sehr wohl und genießt die bequemen Sitze, die mit einer gut funktionierenden Kühlung auch heiße Sommertage sehr erträglich machen.

Beim Platzangebot kann man sich über der Klasse entsprechende Dimensionen freuen. Beim Abstellen des Motors schwenkt zudem das Lenkrad automatisch vom Fahrer weiter weg, um den Ausstieg zu erleichtern - auch hier ist der Infiniti also sehr zuvorkommend. Natürlich nimmt das Lenkrad dann beim Starten wieder die zuvor eingestellte Position ein.

Einziger Minuspunkt des Hybrid-Infiniti ist der Kofferraum, der durch Hybrid-komponenten, die hinter der Rückbank positioniert, sind auf 350 Liter geschrumpft ist und so gar nicht zu einer Oberklasselimousine passt.

Entschädigt wird man dann aber durch eine Top-Mischung aus Benzin- und Elektromotor. Unter der Haube schlummert der bewährte 3,5 Liter V6 Benzinmotor mit einer Leistung von 306 PS (225 kW), der von einem 68 PS (50 kW) starken Elektromotor unterstützt wird. Die Systemleistung liegt damit bei 364 PS (268 kW).

Der Benzinmotor kommt auf ein maximales Drehmoment von 350 Nm bei 5.000 U/Min, der Elektromotor auf 270 Nm bei 1.770 U/Min. In Kombination ergibt das eine gewaltige Schubkraft, sobald man das Gaspedal Richtung Bodenblech drückt. In nur 5,5 Sekunden sprintet man aus dem Stand auf Tempo 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h. Dabei bleibt es im Innenraum stehts flüsterleise, wie man es von einer Oberklasselimousine im Premium-Segment gewohnt ist. Die Gänge werden im Infiniti M35h von einer 7-Gang-Automatik sowohl sehr schnell, als auch sehr sanft gewechselt, was gut zur Fahrzeugcharakteristik passt.

Trotz der enormen Kraft kann man auch ganz gemächlich mit dem Infiniti dahin gleiten und die Vorzüge des Hybrid-Antriebs genießen. Der Infiniti M35h verfügt nämlich über eine sehr geniale Hybridtechnik, die überraschend oft einen Fahrbetrieb alleine im Elektro-Modus ermöglicht. Der Wechsel zwischen Benzin- und Elektroantrieb erfolgt dabei blitzschnell. Gleitet man zum Beispiel im "Segelmodus", bei dem der Verbrennungsmotor ausgeschaltet ist, mit 100 km/h über die Landstraße und tippt nur kurz für einen geplanten Überholvorgang aufs Gas, schaltet sich sofort wieder der Verbrennungsmotor hinzu, und man kann flott überholen.

Hier vermittelt der fast fünf Meter lange Infiniti schon Sportwagen-Feeling, was die Fahrleistungen anbelangt, ohne noch den Hybrid-Wählschalter in die Sport-Stellung zu bringen, wo der Infiniti dann noch eine Spur sportlicher an die Sache heran geht. Auch das ganz auf Komfort getrimmte Fahrwerk und die Federung sind im Sport-Modus eine Spur härter. So befriedigt der Infiniti, der sich durchaus flott durch enge Kurven zirkeln lässt, die Bedürfnisse von Komfort- wie Sport-Fans.

Den Energiefluss zwischen Batterie, Verbrennungs- motor und E-Motor kann man auch im großen Monitor in der Mittelkonsole verfolgen. Vor allem im Stadtbetrieb wird der Infiniti oft alleine durch den Elektromotor angetrieben, wodurch sich auch hervorragende Verbrauchswerte ergeben.

Im Schnitt hat sich unser Infiniti M35h Testfahrzeug mit 7,7 Liter Benzin pro 100 Kilometer begnügt, ein absolut fantastischer Wert für ein über 360 PS starkes Auto. Vor allem, da wir auch die hervorragenden Beschleunigungswerte öfters genossen haben. Ohne diese kommt man sicher auch an die vom Werk versprochenen 6,9 Liter pro 100 Kilometer heran.

Der Infiniti M35h zählt sicher zu den größten Überraschungen in unserem Testfuhrpark. Er verbindet absoluten Luxus mit hervorragenden Fahrleistungen bei extrem niedrigem Verbrauch, und das Ganze auch noch zu einem sehr vernünftigen Preis für ein Auto dieser Leistungs- und Ausstattungskategorie. Bleibt die Frage, ob aus dem Geheimtipp auch ein Bestseller seiner Klasse werden kann, außer mit seinem kleinen Kofferraum kann der Infiniti nämlich in allen Bereichen überzeugen.

Was uns gefällt:

die hervorragenden Fahrleistungen, der Verbrauch, die überkomplette Ausstattung, das Design

Was uns nicht gefällt:

das Kofferraumvolumen

Testzeugnis: 

Ausstattung Sicherheit: 1
Ausstattung Komfort: 1
Verbrauch: 1
Fahrleistung: 1
Fahrverhalten: 1
Verarbeitung: 1
Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
Platzangebot Rückbank: 1-
Kofferraum: 3
Ablagen: 1
Übersichtlichkeit: 1-

TIPP: Mehr Infiniti News und Tests, aktuelle Infiniti Gebrauchtwagen sowie die Infiniti Händler in ganz Österreich finden Sie hier.

Zum Öffnen der Fotogalerie mit allen 58 Fotos auf eines der Bilder klicken!

Aktuelle Autotests und Berichte:

Hyundai Kona Style; Bildquelle: auto-motor.at/Rainer Lustig

Der neue Hyundai Kona im Test

Hyundai´s Lifestyle-SUV zieht nicht nur außen neugierige Blicke auf sich. Dass auch seine inneren Werte begeistern können, lesen Sie im folgenden Testbericht. » weiter lesen

Dacia Duster; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Der neue Dacia Duster im Test

Die zweite Generation des Dacia Duster bietet einige Neuheiten in Bezug auf Technik und Ausstattung. Wir verraten im folgenden Test, wo die Stärken und Schwächen liegen. » weiter lesen

Ford Ranger Sondermodell Predator; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Sondermodell: Ford Ranger Predator im Test

Ford widmet dem Vorzeige Pick-up Ranger in diesem Frühjahr ein Sondermodell mit dem reißerischen Namen "Predator". Wo der räuberische Wildtrak seine Zähne zeigt, lesen Sie im folgenden Testbericht. » weiter lesen

Kia Sorento GT-Line; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Neuer Kia Sorento im Test

Der frisch geliftete Kia Sorento ist erstmals auch in der sportlichen GT-Line erhältlich. Wir verraten im folgenden Test, ob er mehr Luxusliner oder Sport-SUV ist. » weiter lesen

Renault Espace; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Renault Espace 1,8 Turbo im Test

Der Renault Espace ist jetzt auch mit einem starken Benzinmotor erhältlich. Wir verraten im folgenden Test, wie der Benziner zum geräumigen Crossover passt. » weiter lesen

Honda Civic Limousine; Bildquelle: auto-motor.at/Stefan Gruber

Die neue Honda Civic Limousine im Test

Die neue Generation des Honda Civic ist bei uns auch wieder als Limousine erhältlich. Wir haben das Topmodell der Baureihe getestet. » weiter lesen

Nissan X-Trail 2,0 dCi ALL-MODE 4x4iTekna - Testbericht; Bildquelle: auto-motor.at/Rainer Lustig

Nissan X-Trail 2,0 Diesel Tekna im Test

Bereit für das Abenteuer Familie? Auf jeden Fall! Wie uns der neue X-Trail ruhig durch die hektische Zeit bringt, lesen Sie hier. » weiter lesen


 

Top-News und

Testberichte