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Hyundai i10 im Test

Das kleinste Modell von Hyundai hat dieses Jahr ein Facelift spendiert bekommen. Wir haben das Top-Modell mit manuellem Schaltgetriebe getestet.

29.08.2011

Mit dem i10 hat Hyundai im Jahr 2008 eine neue Kleinwagen-Generation, ganz im neuen Stil der Marke, präsentiert. Der kleine Koreaner ist eines der meist verkauften Produkte von Hyundai und somit für den Konzern und dessen Strategie ein wichtiges Modell. Beim Facelift hat Hyundai vor allem die Front geändert, so dass sich der i10 nun ganz im neuen Marken-Design zeigt.

Der Hyundai i10 ist auch eines der günstigsten 5-türigen Autos am Markt, das günstigste Modell ist schon um 8.990 Euro erhältlich. Für unseren Test haben wir aber das Top-Modell, den i10 1,25 in Comfort-Ausstattung mit manuellem Schaltgetriebe, gewählt, eine Automatik ist auf Wunsch für diese Version verfügbar.

Beim Listenpreis von 11.399 Euro bekommt man schon eine umfangreiche Komfortausstattung inkl. Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern vorne und hinten, elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegeln, Lederlenkrad und Lederschaltknauf, sowie ein CD/MP3-Radio mit Radiofernbedienung am Lenkrad.

Sicherheits-Extras lässt sich Hyundai bei seinem kleinsten Modell aber extra bezahlen. Das Sicherheitspaket, bestehend aus Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer sowie Kopfairbags vorne und hinten, kommt auf 390 Euro, für das ESP sind 525 Euro fällig. Der Gesamtpreis unseres Testautos summiert sich so auf 12.314 Euro. Dafür bekommt man dann aber auch einen recht gut ausgestatteten Kleinwagen.

Immerhin verfügen die Kleinwagen von heute schon über Features, die man vor 20 Jahren oft nicht einmal in der Oberklasse serienmäßig an Bord hatte, wie etwa eine Klimaanlage oder elektrische Fensterheber.

Selbst der Innenraum wirkt schon recht hochwertig, wenngleich die verwendeten Materialien noch nicht ganz mit jenen der neuesten Hyundai-Modelle mithalten können.

Hyundai hat beim i10 vor allem auf Funktionalität und Sachlichkeit gesetzt, was für einen wendigen Stadtwagen aber auch ganz gut ist. Der i10 überzeugt schon auf Anhieb mit einer guten Sitzposition, viel Platz und einer guten Rundumsicht.


Durch die hohe Bauweise und die großen Fenster hat man ein wirklich vorzügliches Raumgefühl, und selbst die zweite Reihe ist nicht bloß ein Notquartier für die Kinder, sondern auch durchaus für zwei Erwachsene geeignet.

Auch das Kofferraumvolumen ist mit 225 Liter für ein Auto dieser Klasse durchaus großzügig bemessen. Nach Umklappen der Rücksitze hat man sogar bis zu 910 Liter Volumen zur Verfügung.

Mit seinen 358,5 cm Länge ist der i10 auch äußerst wendig, was ihn zum optimalen Stadtauto macht. Dort, wo andere Autofahrer bei der Parkplatzsuche schon aufgeben, parkt man den i10 noch ohne Probleme ein.

Der 1,25 Liter Motor des i10 hat eine Leistung von 85 PS (63 kW) womit man in der Stadt auch noch äußerst flott unterwegs ist. Der Motor verfügt über ein maximales Drehmoment von 121 Nm, welches bei 4.000 U/Min bereit steht.

Die serienmäßige 5-Gang-Schaltung lässt sich sehr leichtgängig schalten, und man kann den i10 in der Stadt auch richtig schaltfaul fahren. Eine Anzeige rechts oben in der Tachoeinheit empfiehlt zudem den idealen Schaltpunkt, damit man immer sparsam und effizient unterwegs ist.

Dass der Motor vor allem für den Stadtbetrieb ausgelegt ist, merkt man dann bei Überlandfahrten. Hier kann der i10 nicht mehr jene Spritzigkeit aufbringen, die man von seinen 85 PS erwarten würde. Nur wer die Gänge gnadenlos ausdreht, wird mit guten Fahrleistungen belohnt, jedoch mit einem etwas gequält klingenden Motor bestraft. Nachdem die normale Geräuschkulisse des Hyundai i10 für einen Kleinwagen sehr gut ist, fällt dies vielleicht auch besonders auf.

Selbst bei Autobahn-Tempo ist es im Innenraum, gemessen an der Fahrzeugklasse, noch recht leise. Wer nach dem Baustellenende wieder flott beschleunigen möchte, muss aber viel schalten, um den Motor bei Laune zu halten und die geforderten Fahrleistungen zu erreichen.

Für den Sprint von 0 auf 100 km/h benötigt der i10 dann 12,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 169 km/h.

Der Fahrkomfort ist im i10 überraschend gut. Trotz der äußerst kompakten Abmessungen ist der Federungskomfort recht angenehm, und auch die Fahrdynamik passt.

Natürlich ist der i10 als Stadtauto mehr auf Komfort als auf Sportlichkeit ausgelegt, jedoch lässt sich der kleine Koreaner trotz der geringen Reifendimension sehr gutmütig im Grenzbereich bewegen.

Der Verbrauch richtet sich natürlich ganz nach der Fahrweise. Wer die Leistung öfters abruft und den i10 fordert, kommt im Schnitt auf 5,2 Liter pro 100 Kilometer. Wenn man aber vor allem dahin gleitet, sollten die 4,6 Liter Werksverbrauch durchaus erreichbar sein.

Mit dem i10 hat Hyundai einen wirklich interessanten Kleinwagen im Programm, der vor allem mit seiner Wendigkeit und guten Ausstattung begeistern kann. Schade, dass der Motor außerhalb der Stadt etwas von seiner Spritzigkeit verliert. Im Stadtbetrieb fühlt sich der i10 dafür absolut zu Hause und kann seine ganzen Trümpfe ausspielen.

Was uns gefällt:

Die Wendigkeit, die Rundumsicht, das Platzangebot.

Was uns nicht gefällt:

Dass der Motor außerhalb der Stadt etwas träge wirkt.


Testzeugnis:

  • Ausstattung Sicherheit: 2-
  • Ausstattung Komfort: 2
  • Verbrauch: 1-
  • Fahrleistung: 2
  • Fahrverhalten: 2
  • Verarbeitung: 1-
  • Platzangebot Fahrer/Beifahrer: 1
  • Platzangebot Rückbank: 2
  • Kofferraum: 1
  • Ablagen: 2
  • Übersichtlichkeit: 1

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