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Interesse an Hybridautos und Elektroautos steigt

Steigende Spritpreise, der Umweltgedanke und Wirtschaftlichkeit ihrer Fahrzeuge bewegen viele Autofahrer zum Umdenken

30.06.2008

Elektroautos und Fahrzeuge mit Hybridantrieb wecken großes Interesse bei den Österreichern - knapp ein Drittel erklärt, ein Auto mit Hybridantrieb kaufen zu wollen. Alternative Antriebstechnologien überzeugen vor allen Dingen im Bezug auf steigende Kraftstoffkosten, ihre Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Das ergab eine repräsentative Umfrage des internationalen Automobilzulieferers Continental unter mehr als 1.000 Autofahrern in Österreich.

Im Auftrag des Unternehmens hatte das Marktforschungsinstitut TNS/Infratest Anfang dieses Jahres erstmalig rund 8.000 Autofahrer in den Ländern Österreich, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Schweiz und den USA befragt. Schwerpunkt dieser Studie waren der Kenntnisstand und Ansichten der Autofahrer zu Hybridantriebssystemen, ihrem Fahrverhalten sowie deren Einstellung zu batteriebetriebenen Autos.

47,4 Prozent der befragten Österreicher geben an, dass vornehmlich steigende Kraftstoffpreise sie zwingen würden, das eigene Fahrverhalten umzustellen und somit Kraftstoff einzusparen. Diese Zahl liegt knapp über dem weltweiten Durchschnitt von 45,0 Prozent. Gleichzeitig geben aber rund 30 Prozent der Österreicher an, dass sie ihr Fahrverhalten trotz steigender Kraftstoffpreise nicht ändern.

Wie auch die internationalen Ergebnisse bestätigen, so fördern steigende Kraftstoffpreise auch in Österreich das allgemeine Interesse an alternativen Antriebssystemen. Neben Hybridantrieben mit Benzin- bzw. Dieselmotor in Kombination mit einem Elektromotor (33,5 Prozent), kennt ein Drittel der Österreicher den reinen Elektroantrieb - das ist Weltspitze. Dieselfahrzeuge (24,5 Prozent) und mit Erdgas betriebene Fahrzeuge (21,0 Prozent) werden unter den Befragten auch als Kraftstoff sparende Antriebssysteme angesehen.

Die Einsparpotenziale von Hybridfahrzeugen machen sich vor allen Dingen im Stadtverkehr bemerkbar."Stadt- und Kurzstreckenfahrer können mit hybriden Antrieben ihren Energieverbrauch um mehr als 25 Prozent senken", erklärt Dr. Karl-Thomas Neumann, Technologievorstand der Continental AG, den Vorteil gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen. Das sollte die befragten Österreicher begeistern, denn 88,8 Prozent fahren jährlich Strecken von insgesamt unter 30.000 Kilometern. 61,8 Prozent davon überwiegend im Stadtverkehr.

29,2 Prozent der Österreicher sind schon jetzt von der Hybridtechnologie überzeugt. Auf 67,6 Prozent wächst die Kaufbereitschaft im Falle staatlicher Förderung. Dies mag darauf zurück zu führen sein, dass mehr als zwei Drittel (65,8 Prozent) der befragten Autofahrer davon ausgeht, dass der Kauf eines umweltfreundlicheren Hybridantriebs Mehrkosten verursachen wird. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass schlussendlich ein günstiger Anschaffungspreis für knapp ein Drittel der Befragten das schlagkräftigste Argument zum Erwerb eines Hybridautos ist.

"Unsere Aufgabe besteht darin, den zusätzlichen Nutzen von alternativen Antrieben in den Vordergrund zu stellen und den Mehrwert für den einzelnen Autofahrer, aber auch für die Umwelt hervorzuheben", argumentiert Dr. Neumann. Denn erst an zweiter und dritter Stelle führen die Österreicher die Faktoren Umwelt und Wirtschaftlichkeit an. "Diese Ergebnisse zeigen, dass umweltfreundliches Handeln stark kostengetrieben ist", erklärt Dr. Neumann. "Die Anschaffungskosten allein sollten bei der Kaufentscheidung aber nicht das ausschlaggebende Kriterium sein, denn auf lange Sicht gesehen entlasten Hybridtechnologien und -antriebe den Geldbeutel jedes Autofahrers, der vorwiegend in der Stadt bzw. auf Kurzstrecken unterwegs ist."

Der geringere Kraftstoffverbrauch bei Hybridfahrzeugen überzeugt die Autofahrer in erster Linie. Ein Hybrid mit geringerem Verbrauch und gleicher bzw. besserer Beschleunigung würde jeweils 40 Prozent der österreichischen Autofahrer für sich gewinnen. "Und das ist genau das, was der Hybridantrieb bestens kann und eine klare Stärke ausmacht", erklärt Dr. Neumann. 44,5 Prozent der Befragten rechnet damit, dass sich so der Erwerb in bis zu vier Jahren amortisiert hat.

Neben Hybridsystemen treibt Continental auch die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologien weiter voran. Auch hier geben die Autofahrer dem Konzern recht: Auch das Interesse an Elektroautos nimmt zu. So können sich knapp die Hälfte der Österreicher (46,9 Prozent) ein ausschließlich für den Stadtverkehr konzipiertes und völlig emissionsfreies Auto mit Batterien als Energiequelle "ganz bestimmt", "sehr wahrscheinlich" oder "eher wahrscheinlich" vorstellen. Die Österreicher liegen dabei im Durchschnitt der internationalen Ergebnisse..

Quelle: ots



 

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