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Tipps wie Sie Ihren Hund im Auto sicher befördern

Vierbeiner im Auto sichern - Fahrer haftet bei Bremsmanövern


Hunde und generell alle Vierbeiner können ungesichert im Auto zur Gefahr werden. Sie lenken den Fahrer ab und werden auf dem Rücksitz oder auf der Hutablage sitzend bei Bremsmanövern zum oft tödlichen Geschoss. Schon bei einem Aufprall mit 50 km/h kann laut ADAC das Dreißigfache ihres Eigengewichtes auf einen Körper wirken. Für alle Fahrten gilt somit: "Mietz" oder "Wuff" gelten als "Ladung" und müssen gesichert sein.

Für den sicheren Transport der Vierbeiner ist eine Hundebox besonders empfehlenswert. Wird diese quer zur Fahrtrichtung direkt hinter dem Rücksitz im Laderaum platziert, bietet sie den besten Schutz für Fahrer und Tier. Der Vierbeiner sollte sich vorher an die Transportbox gewöhnen.

Ratsam sind weiters stabile Tiersicherungsgurte, die meist am Gurtsystem eingehängt werden. Sie schonen aber eher den Menschen, als das Tier, wenn es zum Unfall kommt. Das gilt auch für Trenngitter oder Netze, die zwischen dem Laderaum und dem Personenraum des Fahrzeugs angebracht werden. Keinesfalls dürfen Vierbeiner während der Tour im Wohnwagen untergebracht werden.

Kommt es zu einem Unfall, an dem ein Tier beteiligt ist, stellt sich immer wieder die Frage nach der Haftung. Nachfolgend finden Sie eine Reihe von Beispielsituationen mit den wichtigsten Haftungsfragen.

  • Wird ein Hund im Auto nicht ordnungsgemäß gesichert und ein Insasse durch den Aufprall des Tieres verletzt, haften neben dem Fahrer auch der Halter des Kfz und die dahinter stehende Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Ein Fahrzeugführer darf für einen plötzlich auf die Straße laufenden Hund bremsen, wenn der Sicherheitsabstand zum nachfolgenden Verkehr groß genug ist. Ist das nicht so, haftet er – wenn ein Kleintier die Ursache für das Bremsmanöver war – für den entstandenen Auffahrschaden.
  • Läuft der nicht angeleinte Hund zwischen geparkten Fahrzeugen auf die Straße und wird dort überfahren, so haftet der Hundehalter für den Schaden am Fahrzeug.
  • Springt ein Hund an einem Auto hoch, weil darin ein bellender Hund sitzt, so haftet der Hundehalter für den Lackschaden.
Quelle: ADAC


 

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