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Gebrauchte Autoreifen : Hohes Risiko für den Käufer

Schäden am Reifen sind für den Käufer oft unsichtbar

15.05.2008


Bei den dramatisch gestiegenen Autokosten kann der Kauf gebrauchter Sommerreifen als wirtschaftliche Alternative erscheinen. "Ein Reifen ist jedoch sehr nachtragend - er merkt sich alles und das für immer", sagt ÖAMTC-Reifenexperte Friedrich Eppel und rät vom Kauf gebrauchter Sommerreifen dringend ab. Denn man sieht dem Reifen eine schlechte Behandlung durch den Vorbesitzer oftmals nicht an. "Um den Zustand eines Reifens festzustellen, muss man dessen Vorgeschichte kennen. Gebrauchte Reifen können Schäden aufweisen, die nur ein Experte erkennt bzw. sogar für dessen freies Auge unsichtbar sind." Durch fehlerhafte Sommerreifen kann es im schlimmsten Fall zu einem lebensgefährlichen Unfall kommen.

Fährt man mit falschem Luftdruck, können Reifenschäden durch starke Erhitzung beim Abrollen entstehen. "Kauft man dann solche Reifen, machen sich Schäden oft erst bemerkbar, wenn es schon zu spät ist", sagt der ÖAMTC-Experte. Ebenso schlecht für einen Reifen ist das Überfahren von Hindernissen wie Randsteinen oder Schlaglöchern - zurückbleibende Schäden bleiben auch hier dem freien Auge häufig verborgen.

Für den Laien nicht erkennbar sind auch Schäden durch unsachgemäße Lagerung der Reifen. Direkte Sonneneinstrahlung und extreme Temperaturen lassen die Gummimischung frühzeitig altern.

"Wer kein Sicherheitsrisiko eingehen will, greift nur auf neue und speziell auf die Jahreszeit abgestimmte Reifen aus dem Fachhandel zurück. Ganzjahresreifen sind keine optimale Lösung. Ganz wichtig ist auch zu beachten, dass nur im Typenschein eingetragene Rad/Reifenkombinationen am Auto montiert werden dürfen", sagt Eppel abschließend.

Eine Entscheidungshilfe für die Anschaffung neuer Pneus bieten die ÖAMTC-Reifentests ...

Quelle: ÖAMTC



 

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