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ÖAMTC Fahrsicherheitstraining speziell für Senioren

Aktion Mobil sein - mobil bleiben

30.04.2009


Dem ÖAMTC ist es ein großes Anliegen, die lange und sichere Mobilität aller Teilnehmer am Straßenverkehr zu fördern. "Mobilität ist in der heutigen Zeit für junge Menschen genauso wichtig wie für die ältere Generation", erklärt Andreas Pazourek, Leiter der ÖAMTC-Verkehrssicherheitsaktion "Mobil sein - Mobil bleiben". Seit 2001 bietet der Club in seinen neun Fahrsicherheitszentren in ganz Österreich spezielle Fahrsicherheitskurse für Senioren an. "Ziel der Aktion ist es, die Mobilität der Teilnehmer möglichst lange zu erhalten und eventuell auftretende Ängste im Straßenverkehr abzubauen", betont Pazourek. An die 8.200 Personen haben seit Beginn an der Aktion teilgenommen, wobei die Teilnehmerzahlen stetig steigen.

Training für Profis und Wiedereinsteiger

Angesprochen werden einerseits Personen, die trotz langjähriger Praxis ihre Fahrkenntnisse testen und auffrischen wollen. "Verbessern kann sich jeder. Sonst würden ja auch Profis kein Training brauchen", weiß der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte. Andererseits eignen sich die Trainings auch für jene Personen, die nach einer längeren Fahrpause - oft aufgrund einer Änderung der persönlichen Lebensumstände - nun im höheren Alter wieder mit dem Autofahren beginnen oder beginnen müssen. Durch das Training bekommen sie die notwendige Sicherheit im Straßenverkehr und damit auch Freude am Autofahren.

Übung macht den Meister - Fit mit Fahrtechnik

Das Motto der ÖAMTC-Mobilitätstage lautet: "Gefahren erkennen, vermeiden und bewältigen." ÖAMTC-Instruktoren mit langjähriger Erfahrung begleiten die Teilnehmer durch das Programm von "Mobil sein - Mobil bleiben". In den ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren werden im gesicherten Umfeld Verkehrssituationen (Brems-, Lenkübungen und Fahrten auf der Freilandstraße) simuliert. Wie weicht man aus, wenn unerwartet ein Hindernis auftaucht? Worauf soll man beim Kurvenfahren achten? Zuerst von den Trainern selbst vorgeführt, geht es anschließend an das Üben und Umsetzen. In einer homogenen Gruppe von etwa Gleichaltrigen spielt auch der Austausch von Erfahrungen eine große Rolle. Prinzipiell wird mit dem eigenen Auto gefahren - schließlich ist man ja auch anschließend mit dem eigenen Fahrzeug im Straßenverkehr unterwegs. Teilnehmer, deren Auto nicht mit ESP oder ABS ausgerüstet sind, haben die Möglichkeit, in Testfahrzeugen die neuesten Sicherheitstechnologien kennenzulernen und praktisch zu erfahren.

Reaktions-Check

Neben dem fahrtechnischen Teil wird auch ein Reaktionstest angeboten. Die Teilnahme daran ist freiwillig und natürlich völlig anonym. Ein mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit entwickelter Test misst unter anderem Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. An modernen Bildschirmgeräten können die Teilnehmer ihre verkehrsspezifischen Leistungen ("Reaktions-Check") überprüfen. Zusätzlich gibt es für alle Teilnehmer noch Gutscheine für Seh- und Hörtests. Damit  kann jeder Lenker individuell eventuelle Mankos wie abgeschwächtes Sehvermögen erkennen und entsprechende Maßnahmen setzen, um für die Anforderungen im täglichen Straßenverkehr optimal gerüstet zu sein.

Feedback - abschließende Gesprächsrunde

In einem abschließenden Gruppengespräch gibt es noch Informationen über wichtige Gesetzesänderungen in der Straßenverkehrsordnung und zu technischen Fahrzeugneuerungen. Rechtliche Belange werden dabei ebenso angesprochen wie Tipps zum spritsparenden Fahren oder das richtige Verhalten bei Unfällen und im Pannenfall.

Weitere Informationen, Termine und Anmeldung unter Tel. 0664/613 2135 od. 2137 sowie im Internet unter www.oeamtc.at/mobilsein.

Quelle: ÖAMTC


 

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