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Diesel-Partikelfilter : Regelungen ab 1. Juli 2005

Steuervorteil für Partikelfilter-Autos ist bekannter als Strafsteuer


Bildquelle: ÷AMTC
Partikelmenge nach 80.000 km mit und ohne Partikelfilter
Jeder zweite Autofahrer weiß um die steuerlichen Auswirkungen rund um den Diesel-Partikelfilter Bescheid, zeigt eine aktuelle Telefonumfrage des ÖAMTC unter 1.000 Österreichern. "Eine deutliche Mehrheit sieht den umweltschonenden Partikelfilter positiv, nur jeder achte Autofahrer ist zur Neuregelung negativ eingestellt", sagt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau.

Ab Juli 2005 werden neue Diesel-Pkw mit Partikelfilter mit 300 Euro gefördert. Wer dann noch ein Dieselauto ohne Filter kauft, zahlt 0,75 Prozent mehr Normverbrauchsabgabe (NoVA), aber höchstens 150 Euro. Für Pkw bis maximal 80 kW Motorleistung gilt diese Regelung erst ab 1. Jänner 2006. Der Steuervorteil für Diesel-Neuwagen mit Partikelfilter ist Autofahrern präsenter als der Steuernachteil für partikelfilterlose Diesel, zeigen die Umfrageergebnisse. Vielfahrer sind generell besser informiert und wissen vor allem über den Steuervorteil besser Bescheid.

"Für drei Viertel aller Autofahrer, die einen neuen Diesel-Pkw kaufen wollen, spielt der Partikelfilter eine große Rolle, und zwar unabhängig davon, wie konkret die Anschaffungsabsicht ist", weiß Brugger-Brandau. Sechs Prozent der befragten Autofahrer überlegen, noch heuer einen neuen Diesel-Pkw zu kaufen. Fünf Prozent planen einen Kauf für 2006, 17 Prozent später. "Häufig sind aber Details zu den steuerlichen Vor- und Nachteilen nicht bekannt", so Brugger-Brandau weiter. "Dabei ist es wichtig, dass es beim Autokauf selbst keine Kostenüberraschungen gibt." Autofahrer, die sich noch nicht ausreichend informiert fühlen, können alle Infos zum Thema hier auf der ÖAMTC-Webseite nachlesen.


Der Diesel-Partikelfilter ist jedenfalls ein bedeutender Umwelt-Meilenstein: Der Partikelausstoß eines Dieselautos kann mit Filter auf nahezu Null reduziert, der Anteil an Stickoxiden in den Abgasen mittels entsprechendem Motormanagement oder spezieller Katalysatoren etwa halbiert werden.

Um die Einführung von emissionsreduzierenden Technologien auf dem Markt zu beschleunigen, wurde (ab 1. Juli) eine staatliche Förderung geschaffen. Dem ÖAMTC geht der Steuervorteil für umweltfreundliche Autos aber noch nicht weit genug: "Als nächste Konsequenz für eine gesündere Umwelt ist ein vernünftiges Fördermodell für den nachträglichen Einbau von Partikelfiltern, insbesondere bei Lkw und Bussen, mehr als gefragt", fordert Club-Expertin Brugger-Brandau.

Quelle: ÖAMTC



 

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