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Christbaum-Transport mit dem Auto

Tipps für die Fahrt nach Hause


15.12.2008

Prächtig geschmückt lässt der Christbaum am Heiligen Abend alle Herzen höher schlagen. Hat man in der Vorweihnachtszeit den Baum seiner Träume gefunden, steht so manches Christkindl allerdings noch vor der Herausforderung, ihn sicher heim zu transportieren. Oft ist der Christbaum nämlich größer als der Schlitten. Einen Transporter zu mieten, zahlt sich wohl selten aus. Allerdings kann beim unsachgemäßen Christbaumtransport mit dem eigenen Auto eine Strafe bis zu 5.000 Euro fällig werden. "Wenn die Tanne nicht sicher genug befestigt ist, kann sie sich lösen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Damit riskiert man sogar eine Vormerkung", warnt ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner und gibt Tipps, damit die Tanne ohne Panne in der guten Stube landet.

So verstaut man den Christbaum sicher im Fahrzeuginneren
Bis zu einer Länge von zwei Metern passt die Tanne in nahezu jeden Mittelklasse-Pkw mit umklappbaren Rücksitzen. "Das Nadelkleid muss gut verzurrt werden und darf dem Fahrer nicht die freie Sicht nach vorne oder in den Rückspiegel rauben. Ist das Heckfenster verdeckt, muss zumindest die Sicht durch beide Seitenspiegel gut möglich sein. Handbremse und Schalthebel müssen problemlos bedienbar bleiben", ruft die ÖAMTC-Juristin die wichtigsten Regeln in Erinnerung. Außerdem ist es ratsam, eine alte Decke zu verwenden, damit das Harz nicht auf den Sitzen klebt. Bleibt die Heckklappe während des Transports offen, ist auf die Lesbarkeit des Kennzeichens zu achten. Rückleuchten und Blinker dürfen ebenfalls nicht verdeckt werden. Hilfreich dabei ist, die Heckklappe mit Gummibändern nach unten zu spannen. Ragt der Christbaum über einen Meter aus dem Kofferraum, muss er mit einer Tafel gekennzeichnet werden. "Seitlich darf der Christbaum die Breite des Fahrzeuges nicht überragen", sagt Pronebner.

Christbaumtransport am Autodach
Die Spitze des Baumes muss nach hinten zeigen. Zur Befestigung sollte man widerstandsfähige Gewebebänder verwenden. Ragt der Christbaum um mehr als einen Meter über den vordersten oder hintersten Punkt des Autos hinaus, muss er durch eine 25 x 40 cm große Tafel mit einem fünf cm breiten, rot rückstrahlenden Rand gekennzeichnet werden. "Allerdings darf die Tafel nur maximal 90 cm über der Fahrbahn angebracht sein", erklärt die ÖAMTC-Juristin. Bei Dunkelheit oder Dämmerung sind außerdem eine zusätzliche Beleuchtung und Reflektoren notwendig. Diese müssen weiß oder gelb sein, wenn sie nach vorne, und rot, wenn sie nach hinten gerichtet sind.

Vorsicht, wenn der Smart zur "Langgutfuhre" wird
"Der horizontal gelagerte Christbaum soll das Fahrzeug - unabhängig von der 'Ein-Meter-Grenze' - insgesamt um nicht mehr als ein Viertel der Fahrzeuglänge überragen", sagt die ÖAMTC-Juristin. Ist die Weihnachtstanne doch länger, wird der private Christbaumtransport zur "Langgutfuhre". "Ein kleines Auto wie ein Smart etwa, der 250 cm lang ist, wird mit einem Baum, der etwa 65 Zentimeter über das Fahrzeug hinausragt, bereits zur 'Langgutfuhre'", so Pronebner. Damit darf man auf der Freilandstraße nicht schneller als 50 km/h und auf Autobahnen und Autostraßen nicht schneller als 70 km/h fahren.

Quelle: ÖAMTC



 

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