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Die Cabrio-Saison beginnt : Tipps vom ÖAMTC

Worauf Cabriofahrer achten sollten

21.05.2009

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein. Da ist es schon sehr reizvoll, mit dem Cabrio unterwegs zu sein. Der ÖAMTC nimmt den Start der Oben-ohne-Saison zum Anlass, Besonderheiten der chicen Fahrzeuge im Vergleich zu herkömmlichen Autos zu durchleuchten.

Coolness kostet

Cabriofahrer verbreiten ein Flair von Abendteuerlust und guter Laune. Außerdem duften diese Autos nach Wohlstand. Wer mit dem Kauf eines offenen Autos liebäugelt, muss tatsächlich etwas tiefer in die Tasche greifen. "Cabrios sind generell teurer als die vergleichbaren Modelle, auf denen sie basieren", sagt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Grund dafür ist die aufwändige Dachkonstruktion. Weiters sind die Verkaufszahlen geringer, das heißt, die zusätzlichen Entwicklungskosten werden preismäßig auf weniger Fahrzeuge aufgeteilt. Im Vergleich Fetzendach - Blechdach steigt das klappbare Blechdach teurer aus. Dieses bringt aber zwei wesentliche Vorteile mit sich: Bei geschlossenem Zustand ist es im Fahrzeug tendenziell leiser, es kann auch im Winter ohne Probleme verwendet werdet.

Prämienzuschlag für's Fetzendachl?

Bei der Kasko-Versicherung kann man grundsätzlich sagen, dass es unterschiedliche Annahmekriterien und daher auch keine einheitlichen Tarife der Versicherer gibt. "Es kann in dem breiten Marktumfeld durchaus vorkommen, dass Versicherer Prämienzuschläge für Cabrios verrechnen", sagt der ÖAMTC-Versicherungsexperte Alexander Stepan. Das macht dann die Erhaltung des Cabrios teurer.

Ein Riese im Zwergencabrio?

"Das Auto muss zur Körpergröße passen", betont ÖAMTC-Techniker Stix. Beim Kauf sollte man dringend überprüfen, ob das Auto über ein geeignetes Überrollschutz-System (Bügel auf den Rückenlehnen) verfügt. Dieses stellt einen wichtigen Schutz im Falle eines Fahrzeugüberschlages dar. "Bei einem Unfall mit Fahrzeugsüberschlag hätten die Schädel der Insassen sonst direkten Straßenkontakt", erklärt Stix. Unverzichtbar für die Sicherheit sind daher auch höhenverstellbare, gut sitzende Gurte.

Schweißfüße und Stirnhöhlen-Entzündung

Pralle Sonne und Fahrtwind bringen nicht nur das Gefühl von Freiheit mit sich. Empfindliche Menschen können auch Sonnenbrände und diverse Entzündungen (Nerven, Stirnhöhlen und Mittelohr) sowie einen steifen Nacken durch die Zugluft davontragen. "Es empfiehlt sich, nur dann offen zu fahren, wenn das Wetter entsprechend ist. Die Füße zu heizen und auf den Ohren zu frieren, ist nicht sehr sinnvoll." Besonders die Insassen auf der Rückbank haben unter Zugluft zu leiden. Zum Schutz der Augen sollten alle Fahrzeuginsassen eine Sonnenbrille oder Schutzbrille tragen. "Sonnencreme ist sowieso ein Muss", so der ÖAMTC-Techniker.

Alles fliegt davon!

Erst kürzlich erregte ein deutscher Cabriofahrer Aufsehen, als ihm auf der Probefahrt mit dem Auto 23.000 Euro vom Rücksitz wegflatterten. "Zur Sicherheit aller sollten während der Fahrt überhaupt keine losen Gegenstände im Wageninneren liegen, Handy, Handtasche und Straßenkarte gehören sicher verstaut", sagt der ÖAMTC-Experte abschließend.

Quelle: ÖAMTC



 

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