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Biker-Aufwärmkurse nach dem Winter

Anfang April startet der Club wieder die Sicherheitsinitiative "Warm up" für Motorradfahrer

06.03.2008


Unter dem Titel "Warm up 2008" werden in allen neun ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren österreichweit kompakte Fahrsicherheitstrainings angeboten. Das sind spezielle Aufwärmtrainings für Biker nach der Winterpause. Sowohl geübte Motorradfahrer als auch Wiedereinsteiger können sich bei den "Warm ups" optimal auf die Saison vorbereiten. "Nach fast einem halben Jahr Motorrad-Pause ist ein Training wichtig, um wieder das Gefühl für das Bike zu bekommen", erklärt Georg Scheiblauer, Motorrad-Chefinstruktor beim ÖAMTC.

"Die erste Ausfahrt sollte mit großem Respekt angegangen werden", rät der ÖAMTC-Experte. Man muss besonders vorausschauend und defensiv fahren und auch in fahrtechnischer Hinsicht nicht zuviel von sich selbst verlangen. Vor der ersten Ausfahrt sollte auch das Bike gründlich gecheckt werden. Beim kompakten, vierstündigen Training kann man wieder die Sicherheit auf zwei Rädern gewinnen und sich für heikle Situationen, die im Straßenverkehr besonders zu Saisonbeginn lauern, wappnen. "Die Reflexe werden aus dem Winterschlaf geweckt, man kann sich mit seinem Gerät wieder vertraut machen und Notmanöver trainieren", zählt der ÖAMTC-Fahrsicherheitsexperte den Mehrwert des Trainings auf.

Erfahrene Instruktoren führen die Trainings durch. Auf dem Programm stehen das Erkennen von Gefahrensituationen, Kurventechnik, Blickführung und Notbremstraining. Zum Abschluss können die Teilnehmer auf dem kurvenreichen, griffigen Handlingparcours das Gelernte gleich anwenden und die Motorradbeherrschung verfeinern. "Das Erfolgserlebnis stellt sich sofort ein: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass jeder Biker, egal wie erfahren er ist, nach einem Fahrsicherheitstraining um eine Klasse besser und sicherer unterwegs ist", betont Scheiblauer.

Training für die Sicherheit macht Spaß

Viele Unfälle passieren, weil die Fahrer zu Saisonbeginn noch nicht auf ihr Motorrad eingestellt sind. Bei den oft schwierigen Straßenverhältnissen im Frühling ist rasches und richtiges Reagieren aber besonders wichtig. Beim Aufwärmen in den ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren kommt aber neben der Sicherheit auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. "Selbst Biker mit langjähriger Erfahrung bekommen jede Menge Fahrerlebnis geboten", verspricht der ÖAMTC-Experte.


Schon bevor man sich auf das Motorrad setzt, sollte man sich mental vorbereiten und in Erinnerung rufen, wo die Gefahren lauern:

  • Der Asphalt ist noch schmierig von Salzresten, nach wie vor liegt Rollsplitt auf den Straßen.

  • Durch die immer noch niedrigen Temperaturen ist die Reifenhaftung eingeschränkt. Das muss der Biker besonders bei Schräglage und Bremsmanövern einkalkulieren.

  • Die eigene Beweglichkeit muss trainiert werden, das Feingefühl für die Maschine ist noch eingerostet.

  • Autofahrer sind nach der Winterpause noch nicht an Motorradfahrer gewöhnt und werden leicht von plötzlich auftauchenden Bikern überrascht.

  • Helm, Handschuhe und Anzug sollten in gutem Zustand sein und zur Außentemperatur im Frühling passen.

Die "Warm up"-Trainings, die mit dem eigenen Motorrad gefahren werden, finden in den ÖAMTC-Fahrsicherheitszentren in Teesdorf bei Baden und am Wachauring bei Melk (Niederösterreich), in Marchtrenk (Oberösterreich), in Saalfelden (Salzburg), in Lang-Lebring und Kalwang (Steiermark), in Mölbling (Kärnten), in Innsbruck (Tirol) und Röthis (Vorarlberg) statt. In einzelnen Bundesländern gibt es eigene Förderaktionen seitens des Landes.

Nähere Informationen findet man auf der Webseite des ÖAMTC. Dort kann man "Warm up"-Kurse auch gleich online buchen.

Quelle: ÖAMTC



 

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