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Autounfall mit Fußgänger : Tödliche Fälle häufen sich

Tipps zur Unfallvermeidung für Fußgänger und Kraftfahrer

23.01.2009

Gestern Früh ereignete sich im Bezirk Baden der nächste tödliche Fußgängerunfall. Damit haben seit erstem Jänner bereits neun Menschen als Fußgänger ihr Leben verloren. Das sind mehr als im gesamten Jänner des Vorjahres mit acht getöteten Fußgängern. "Gründe für Fußgängerunfälle gibt es viele", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Schlechte Sicht durch Regen oder Schneefall, Dunkelheit und Dämmerung, dunkel gekleidete Fußgänger und generell Ablenkung sowie Unachtsamkeit oder Alkoholisierung sind mögliche Ursachen für Fußgängerunfälle im Straßenverkehr.

Expertentipps zur Vermeidung von Fußgängerunfällen

Richtiges Verhalten am Zebrastreifen
Es gehört zu den Pflichten des Autofahrers, vor einem Schutzweg anzuhalten, wenn er sieht, dass ein Fußgänger die Straße überqueren will. Der Fahrer hat vor einem Zebrastreifen die Geschwindigkeit so zu wählen, dass er rechtzeitig anhalten kann, wenn ein Fußgänger den Schutzweg betritt. Für den Fußgänger wiederum gilt die Verpflichtung, den Schutzweg nicht unmittelbar vor einem herannahenden Fahrzeug und für den Lenker überraschend zu betreten. Der Zebrastreifen ist zügig zu überqueren. Der Fußgänger kann natürlich auch auf seinen Vorrang verzichten. Das muss er dem Kraftfahrer aber deutlich und unmissverständlich signalisieren. "Sonst besteht die Gefahr, dass beide gleichzeitig losstarten", warnt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.

Sehen und gesehen werden
Autofahrer sollten bei schlechten Sichtverhältnissen unbedingt das Abblendlicht einschalten. Fußgänger können sich durch helle und reflektierende Kleidung selbst schützen. "Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel, Regen oder Schneefall bedeutet bessere Sichtbarkeit mehr Sicherheit", erklärt die ÖAMTC-Expertin.

Erhöhte Aufmerksamkeit, besonders bei Kindern
Sie sind leicht im Straßenverkehr abzulenken und können die Geschwindigkeit von Fahrzeugen nicht richtig einschätzen. "Beim Abbiegen sollten Kraftfahrer verstärkt auf Fußgänger achten, weil moderne Autos nur einen eingeschränkten Rundumblick gewähren", sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Aber auch Fußgänger sollten sich beim Schritt auf die Straße konzentrieren.

Ablenkungen vermeiden
Ob im Auto oder als Fußgänger - im Straßenverkehr sind gute Sicht und "Ohren auf" überlebenswichtig. Handy oder laute Musik können erheblich vom Verkehrsgeschehen ablenken.

Gefahren bringen auch Schneefahrbahnen mit sich
Die Verkehrsgeräusche werden durch den Schnee gedämpft, deshalb nimmt man Fahrzeuge erst später wahr. Besonders bei Schneefall heißt es für Fußgänger also: "Stehen, schauen, gehen. Wenn man das bewusst macht, lassen sich überhaupt viele gefährliche Situationen und Unfälle vermeiden", sagt die ÖAMTC-Expertin abschließend.

Quelle: ÖAMTC

 

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