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Autoschlüssel im Auto eingesperrt : ÖAMTC rückt aus

Tipps für eine stressfreie Fahrt in bzw. aus dem Osterurlaub

20.03.2008

Der Urlaub ist vorbei und nun geht es wieder ab nach Hause. Die Koffer werden rasch ins Auto gepackt. Die Tür fällt ins Schloss. Doch wo ist bloß der Autoschlüssel? "Gerade in hektischen Situationen passiert das Malheur besonders häufig. Man sperrt sich selbst aus dem Auto aus", sagt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Im April vorigen Jahres verzeichnete der ÖAMTC im Tagesdurchschnitt 120 Aufsperreinsätze. Um die Osterfeiertage wurden pro Tag sogar 160 Autos von den Gelben Engeln wieder aufgesperrt, also eine Steigerung um gut 30 Prozent.

Die ÖAMTC-Verkehrspsychologin Dora Donosa gibt Tipps, wie man die größten Stressfallen meidet und sich auch bei längerer Heimreise die Stimmung nicht verderben lässt.

  • Stressfalle Nummer eins: Stau. Mit verstärktem Verkehrsaufkommen ist jedenfalls zu rechnen. Realistische Erwartungen beugen Ärger und Frustration vor. Radio einschalten und sich via Verkehrsfunk über die aktuelle Verkehrslage informieren. "So kann man sich noch rechtzeitig für Alternativrouten entscheiden", sagt Donosa.
  • Stressfalle Nummer zwei: Konflikte im Auto. Auf engstem Raum fängt man im Auto leicht an zu streiten, vor allem, wenn unterschiedliche Bedürfnisse aufeinanderprallen. Der eine muss auf die Toilette, der andere hat Durst und der Dritte will so rasch wie möglich zu Hause ankommen. Bedürfnisse auf einander abstimmen und Rücksicht nehmen. Konflikte keinesfalls im Auto austragen.
  • Stressfalle Nummer drei: Platzmangel. Alle im Auto sollen bequem Platz haben. Gepäckstücke so verstauen, dass bei einem abrupten Bremsmanöver nichts durchs Auto fliegen kann. Schwere Gepäckstücke im Kofferraum möglichst an der Rückseite der hinteren Sitzbank verstauen. Leichte Gegenstände kann man darauf oder davor schlichten. Wenn das Auto über Dachbox oder Dachträger verfügt, muss die höchstzulässige Dachlast beachtet werden. Wichtig ist, dass sämtliche Dachträger fest am Dach montiert sind und dass Fahrweise und Tempo angepasst sind.
  • Stressfalle Nummer vier: Quengelnde Kinder. Autogerechte Spiele während der Fahrt sorgen für gute Stimmung und vertreiben die Zeit. "Kinder haben einen starken Bewegungsdrang. Wichtig sind daher Bewegungspausen zum Herumtollen und Austoben. Kinder werden auf der Weiterfahrt ruhiger oder schlafen sogar ein, wenn sie sich vorher austoben konnten", rät die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Während der Fahrt müssen Kinder immer im Kindersitz angeschnallt bleiben.
  • Stressfalle Nummer fünf: Leerer Magen und zu wenig Flüssigkeit. Vor der Fahrt noch eine Kleinigkeit essen. Ausreichend Getränke mitnehmen. Brote, Kekse und frisches Obst stillen den kleinen Hunger zwischendurch. "Kleine Snacks verkürzen die Zeit und halten Kinder bei Laune", so Donosa.
  • Stressfalle Nummer sechs: Fahrt in Rekordzeit zurücklegen wollen. Davor, sich gegenseitig mit Rekordfahrtzeiten übertrumpfen zu wollen, rät die ÖAMTC-Expertin ab. "Um sicher ans Ziel zu kommen, fährt man mit angepasster Geschwindigkeit und mit genügend Abstand zum Vordermann." Regelmäßig Pausen einlegen.


Quelle: ÖAMTC



 

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