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Auto vor dem Urlaub nochmals gründlich kontrollieren

Reifenschäden treten meist bei voller Beladung und falschem Luftdruck auf


19.06.2008

"Entschuldigen Sie - ich habe eine Autopanne. Können Sie mir helfen?" - "No comprendo" könnte die Antwort lauten, die einen im Ausland zur Verzweiflung bringt. "Damit es erst gar nicht zu dieser Situation bzw. zu einer Autopanne kommt, sollte man rechtzeitig vor Reisebeginn das Fahrzeug einem gründlichen Rundum-Check unterziehen", sagt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. "Schließlich muss das Fahrzeug oft unter brütender Hitze und voller Beladung lange Strecken bewältigen." Ein Check der Batterie, der Reifen und der Bremsen hilft einerseits jede Menge Ärger zu ersparen und andererseits ist man sicherer unterwegs. Der ÖAMTC-Techniker erklärt, was man alles überprüfen sollte.

  • Reifenprofil kontrollieren: Alle Räder, inklusive Reserverad, sollten noch ausreichend Profil aufweisen. Die gesetzliche Mindestprofiltiefe ist 1,6 Millimeter. Empfehlenswert ist aber, Sommerreifen mit einem Reifenprofil unter vier Millimetern zu ersetzen. Damit kann die Gefahr von Aquaplaning verringert werden. Am besten nimmt man sich die 4x4x4-Regel zu Herzen. Das heißt, vier gleiche Reifen mit über vier Millimeter Profiltiefe die nicht länger als vier Jahre in Gebrauch sind.
  • Reifenschäden beachten: Wichtig ist, dass der Reifengummi keine Beschädigungen aufweist. Reifenplatzer könnten die Folge sein. "Die meisten Reifenschäden treten bei voller Beladung und falschem Luftdruck auf Autobahnstrecken auf, weil dann der Reifen am stärksten beansprucht wird", erläutert der ÖAMTC-Techniker. Deshalb bei schwerer Beladung den Luftdruck laut Betriebsanleitung entsprechend erhöhen und das Reserve- oder Notrad nicht vergessen.
  • Sehen und gesehen werden: Nur wenn die Fahrzeugbeleuchtung einwandfrei funktioniert, wird man auch von den anderen Verkehrsteilnehmern richtig wahrgenommen. Außerdem erspart man sich in Ländern mit "Licht am Tag"-Pflicht hohe Strafen. Weiters muss man, wenn das Auto stark beladen ist, bei vielen Autos die Scheinwerfereinstellung manuell anpassen.
  • Für gute Sicht sorgen: Besonders auf unbekannten Strecken ist eine gute Sicht wichtig. Vor Reiseantritt sollte die gesamte Fahrzeugverglasung innen und außen gründlich gereinigt werden. "Am besten hat man auch Tücher für die Scheibenreinigung immer im Handschuhfach mit dabei", rät der ÖAMTC-Techniker. Ziehen die Scheibenwischerblätter Schlieren, muss man sie auswechseln. Vor Fahrtantritt sollte auch fehlendes Scheibenreinigungsmittel nachgefüllt werden.
  • Flüssigkeiten überprüfen: Was viele nicht wissen - nicht nur bei großer Kälte versagen Batterien den Dienst, es kann ihnen auch hitzebedingt der "Saft" ausgehen. Bei erhöhter Betriebstemperatur des Fahrzeugs z.B. im Stau verliert die Batterie an Flüssigkeit und kann ausfallen. Die Flüssigkeitsstände von Kühlwasser, Motoröl, Batterie- und Bremsflüssigkeit gehören vor der Fahrt in den Urlaub immer kontrolliert. Fehlbestände müssen nachgefüllt werden.
  • Sicherheitscheck: Auch funktionierende Stoßdämpfer, Bremsen, Lenkung, Radlager sind die Vorraussetzung für eine sichere Autofahrt. "Das Fahrverhalten kann sich bei einem Defekt der Fahrwerksbestandteile gefährlich ändern", warnt Stix. Diesen Sicherheitscheck lässt man am besten in einer Werkstätte oder beim ÖAMTC durchführen.


Professioneller Urlaubscheck beim ÖAMTC

Wenn das Service oder der Pickerltermin erst kurz nach dem Urlaub anstehen, sollte man beides vorziehen. Wer als Club-Mitglied auf Nummer sicher gehen will, vereinbart beim nächsten Stützpunkt einen Termin für eine Urlaubs-, Sicherheits- und/oder Fahrwerksüberprüfung.

Nähere Informationen zu Prüfdiensten des ÖAMTC gibt es auf der Webseite des Clubs unter www.oeamtc.at/pruefdienste.

Quelle: ÖAMTC



 

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