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Tipps gegen Auto und Motorrad-Diebstahl

Deutsche Autos und österreichische Motorräder bei Dieben am beliebtesten

17.04.2007

Die Zahl der Autodiebstähle ist auch im Vorjahr gestiegen. Häufig war dabei der Originalschlüssel mit im Spiel. In diesem Fall kann selbst die elektronische Wegfahrsperre den Verlust des Fahrzeugs nicht verhindern. Die Allianz rät Autobesitzern zu mehr Vorsicht und gibt Tipps, wie man seinen fahrbaren Untersatz mit einfachen Mitteln schützen kann.

Neueste Automodelle sind mit ausgeklügelten Wegfahrsperren ausgerüstet - dennoch sind auch sie nicht vor Diebstahl gefeit. Allianz Schadenleiter Gerhard Bernard erklärt, warum: "Seitdem die elektronische Anti-Diebstahlausrüstung in Österreich bei den Neuwagen zur Basisausstattung gehört und es immer weniger ungesicherte Autos auf den Straßen gibt, gehen viele Gauner dazu über, sich die Originalschlüssel der Wagen zu besorgen. Dabei arbeiten sie mit findigen Tricks, schrecken aber auch vor Wohnungseinbruch oder Raub nicht zurück."

Die einfachste Methode, Autodiebstähle zu verhindern, sei es, den gesunden Menschenverstand zu benutzen, so der Allianz Experte. Daher - erste Regel: Ziehen Sie den Autoschlüssel immer ab, wenn Sie Ihr Auto verlassen und verriegeln Sie die Türen, auch wenn Sie sich nur wenige Meter vom Fahrzeug entfernen. Besonders bei Tankstellen wird dieser Sicherheitsgrundsatz oft vernachlässigt, und man sieht das vollgetankte Auto nie wieder.

Hitliste der gestohlenen Autos

2.129 Pkw wurden im Vorjahr in Österreich als gestohlen gemeldet, um 6,7 % mehr als im Jahr davor. Am beliebtesten bei den Autodieben sind nach wie vor deutsche Fabrikate: Vor allem Volkswagen sind sehr begehrt (528 gestohlene Pkw), danach folgen Ford mit 228, Mercedes mit 218 und Audi mit 216 entwendeten Fahrzeugen. Weniger attraktiv für Langfinger sind andere europäische sowie japanische Automarken. Das geht aus dem Jahresbericht des Bundeskriminalamtes zur organisierten Fahrzeugkriminalität 2006 hervor.

Je neuer das Fahrzeug, desto gefährdeter: Mehr als 55 % aller im Inland gestohlenen Pkw sind nicht älter als 6 Jahre. "Eine Vollkaskoversicherung für Neufahrzeuge ist daher dringend anzuraten", so Versicherungsexperte Gerhard Bernard. 2,12 Mio. Euro leistete die Allianz im Vorjahr aus dem Titel Kfz-Diebstähle.

Österreichische Zweirad-Marken sehr begehrt

Relativ leicht können Einspurige gestohlen werden. Trotzdem ist ein Rückgang bei den Entwendungen zu verzeichnen. 2006 wurden 1.003 Motorräder als gestohlen gemeldet, um 16,9 % weniger als im Jahr davor; die Anzahl der entwendeten Mopeds ging um 3,6 % auf 1.318 zurück. Die Hitliste der bei Dieben beliebtesten Marken führen österreichische Produkte an: KTM bei den Motorrädern mit 200 Stück und Puch bei den Mopeds mit 334 Stück.

Heißes Pflaster Wien: In der Bundeshauptstadt fanden 45,3 % der Kfz-Diebstähle statt, danach folgen Niederösterreich mit 15,6 % und Oberösterreich mit 10,5 %. Trotz der nahen Bundesgrenzen weist das Burgenland mit 1,9 % die niedrigste Diebstahlquote auf.

Ist ein Fahrzeug einmal weg, besteht geringe Chance, es wieder zurückzubekommen. Drei von vier gestohlenen Kfz bleiben verschwunden. Erfahrungen der Kriminalpolizei zeigen, dass die Spur meist ins benachbarte östliche oder südöstliche Ausland führt. Die Sicherstellungen an den Bundesgrenzen sind rückläufig, das ist wohl auf mangelnde Kontrollmöglichkeiten innerhalb der Schengen-Grenzen zurückzuführen.


Einfache Tipps, um den geliebten fahrbaren Untersatz zu schützen

Kein Fahrzeug ist vor Diebstahl hundertprozentig sicher, aber Diebe neigen dazu, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Je schwieriger und zeitaufwändiger es ist, ein Auto zu stehlen, desto größer ist die Gefahr der Entdeckung und damit die Sicherheit für den Wagen.

  • Lassen Sie Ihre Autoschlüssel niemals unbeaufsichtigt, z.B. bei einem Restaurantbesuch in Ihrem aufgehängten Mantel oder im
    Büro.

  • Verstecken Sie keine Ersatzschlüssel in oder unter dem Fahrzeug. Diebe kennen alle "geheimen" Verstecke.

  • Wenn Sie eine Garage haben, benutzen Sie sie! Verriegeln Sie das Kfz auch in der Garage.

  • Fragen Sie Ihren Autoelektriker. Er kennt Tricks, wie man mit kleinen Umbauten das Fahrzeug vor unbefugter Inbetriebnahme schützen kann.

  • Lassen Sie grundsätzlich nie die Originalpapiere im Auto, etwa im Handschuhfach.

  • Lassen Sie niemals Wertgegenstände sichtbar im Auto liegen - Gelegenheit macht Diebe.

  • Nehmen Sie Radio, CD-Player oder Navigationsgeräte wenn möglich heraus oder schützen sie sie mit einem Code.

  • Sichern Sie auch Wohnung, Haus und Garage vor Einbruch. Mögliche Täter werden nach leichterer Beute Ausschau halten.

Quelle: Allianz



 

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