Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Blätter können Lüftung beim Auto lahm legen

Modriger Geruch bei eingeschaltetem Gebläse ist ein Warnzeichen


21.10.2008

Manche Autofahrer haben folgende Situation schon erlebt: Man dreht das Gebläse auf und plötzlich steigt einem ein modriger, ekelhafter Geruch entgegen oder man hört ein störendes Flattern. Außerdem muss man das Heizungs- und Lüftungssystem immer stärker aufdrehen, um die gewünschte Leistung zu bekommen. "Das sind Anzeichen für ein verstopftes Lüftungssystem", sagt ÖAMTC-Techniker Thomas Stix. Herbstlaub kann nämlich durch die Lüftungsschlitze in den Bereich unter der Motorhaube rutschen und das Lüftungssystem lahm legen.

In Verbindung mit Wasser kann Laub die Abflussöffnungen des Wasserkastens oder den Ansaugtrakt der Lüftungsanlage verstopfen. Die Folge daraus: Es sammelt sich Regenwasser im Lüfterkasten. Das kann vorzeitige Korrosion an Blechteilen und Schrauben verursachen. "Bei einer Kurvenfahrt oder stärkeren Bremsung ist es sogar möglich, dass das gesammelte Wasser durch die Gebläseöffnungen in das Fahrzeuginnere schwappt", erklärt der ÖAMTC-Techniker. Das Problem ist in den meisten Fällen schnell und einfach zu beheben. Man muss bei den verstopften Abflussöffnungen nur das Laub entfernen. Oft genügt es, die Blätter einfach wegzunehmen. Wenn nicht, muss man mit einem stumpfen Gegenstand, z.B. einem abgerundeten Holzstück, die Abläufe freilegen.

Damit es erst gar nicht zu einem verstopften Lüftungssystem kommt, sollte man abgefallenes Laub auf der Motorhaube so bald wie möglich entfernen. Bei Fahrzeugen mit Mikro- oder Pollenfilter ist man vor verstopften Lüftungsschläuchen gefeit. "Trotzdem muss das Laub entfernt werden, weil sonst die Ansaugleistung der Lüftungsanlage beeinträchtigt wird und die Scheiben leichter beschlagen", sagt der Clubtechniker abschließend.

Quelle: ÖAMTC



 

Top-News und

Testberichte

 
 

Promotion