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Ältere Autofahrer freiwillig regelmäßig zum Sehtest

Mit zunehmendem Alter kommt es zu schleichenden Augenerkrankungen.

23.02.2009

Viele Autofahrer überschätzen ihr Sehvermögen. Damit gefährden sie sich nicht nur selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Denn eine verminderte Sehschärfe kann zu gefährlichen Überholmanövern führen, weil entgegen kommende Fahrzeuge zu spät erkannt und Geschwindigkeiten falsch eingeschätzt werden.

Professor Bernhard Lachmayr aus München, Vorsitzender der Verkehrskommission der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, berichtet im "HausArzt-Patientenmagazin" von einer Studie mit 754 Personen zwischen 55 und 60 Jahren, die in einen Unfall verwickelt waren: 90 Prozent haben ihr Sehvermögen überschätzt. Das galt insbesondere für das Sehen in der Dämmerung, die Blendempfindlichkeit und die Sehschärfe.

Grund für diese Fehleinschätzung sind schleichende Augenkrankheiten: So treten beispielsweise ab dem 40. Lebensjahr in Glaskörper, Linse und Hornhaut zunehmend Trübungen auf. Eindringendes Licht wird gestreut - wie bei Nebel. Zur Sicherheit empfehlen Autofahrerclubs daher bis zum 50. Lebensjahr alle zehn Jahre, ab 50 alle zwei Jahre und ab 60 jedes Jahr einen Sehtest.

Quelle: news aktuell



 

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