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flexwork

Projekt zur Leiharbeit für ältere Menschen und Langzeitarbeitslose

Letzte Woche wurde über das seit 1997 laufende Projekt "flexwork" des Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (WAFF) Bilanz gezogen. Insgesamt wurden in den letzten sechs Jahren 3.234 Personen bei flexwork angestellt, 1.336 davon konnten danach ein fixes Angestelltenverhältnis erreichen. Das sind mehr als 40 Prozent, denen so ein Wiedereinstieg ins Berufsleben und eine Reintegration ermöglicht werden konnte.

Das Projekt "flexwork" richtet sich an Langzeitbeschäftigungslose, ältere Menschen oder Sozialhilfeempfänger und versucht diesen, den Wiedereinstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Zuerst mit einer Anstellung bei flexwork, das die Arbeitskräfte an andere Firmen weiterverleiht. Im Idealfall werden die Arbeitskräfte dann von jenen Firmen, die sie als Zeitarbeitskräfte beschäftigt haben, übernommen oder können sich erfolgreich bei einem anderen Unternehmen bewerben.

Rund 400 Unternehmen zählen zu den Partnern von flexwork. Die Beschäftigerbetriebe, denen flexwork Arbeitskräfte überlässt, finden sich in nahezu allen Branchen. Kunden sind, abgesehen von Industrieunternehmen und öffentlichen Einrichtungen (z.B. MAN, Philips, Bombardier, Münze Österreich, Hewlett Packard, Kapsch, WGGK), überwiegend kleine und mittlere Unternehmen im Handel und Gewerbe. Diese flexwork-Firmenkunden ersparen sich Inseratkosten, zeitaufwändige Auswahlverfahren, vermeiden das Risiko einer Fehlbesetzung und haben die Möglichkeit, die MitarbeiterInnen kostenlos zu übernehmen.

Ein wesentlicher Unterschied von flexwork zu gewinnorientierten Leiharbeitsfirmen besteht darin, dass die MitarbeiterInnen in den einsatzfreien Zeiten nicht gekündigt, sondern in einer speziellen Einrichtung, der "flexwerkstatt", betreut werden. Zielsetzung der "flexwerkstatt" ist insbesondere die Verringerung der Gefahr neuer Arbeitslosigkeit, die Erhöhung der Integrationsquote und die Qualifizierung der Beschäftigten.

Beinahe 80 Prozent der Zeitarbeitskräfte von flexwork sind arbeitssuchende Personen mit eingeschränkten Chancen am Arbeitsmarkt. Für viele von ihnen erweist sich die Beschäftigung bei flexwork als Brücke zu regulären Arbeitsverhältnissen. Im Geschäftsjahr 2002 wurden 57 Prozent aller MitarbeiterInnen, die flexwork verlassen haben, von den Beschäftigerbetrieben übernommen oder bewarben sich erfolgreich bei anderen Unternehmen.

Die Dienstverhältnisse von flexwork sind unbefristet, die Bezahlung erfolgt grundsätzlich nach dem "Kollektivvertrag für das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung".

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von flexwork ...


 

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