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Versicherungszeiten nachkaufen kann sich auszahlen

Früherer Pensionsantritt und höhere Pension möglich

03.07.2006

Der Nachkauf von Schulzeiten oder die freiwillige Weiterversicherung in der Pensionsversicherung während Arbeitslosigkeit bzw. längerem Krankenstand können sowohl einen früheren Pensionsantritt bewirken als auch die Pension spürbar erhöhen.

Die Pensionsversicherungsanstaltist in der Lage, Interessierten nahe dem Pensionsalter mittels Pensions-Vergleichsberechnung präzise Entscheidungsgrundlagen für oder gegen den Einkauf von Versicherungszeiten zu liefern.

Herr K. beispielsweise wurde mit 58 Jahren arbeitslos und konnte trotz intensiver Anstrengungen keine Arbeit mehr finden. Die Invaliditätspension wurde abgelehnt, sodass er auf eine Pension warten müsste bis er 62 oder 63 Jahre ist - bei ca. 20 Euro Notstandshilfe täglich. Keine erfreuliche Perspektive.

Durch die u.a. von der Arbeiterkammer Oberösterreich lange geforderte und jüngst geschaffene Möglichkeit der freiwilligen Weiterversicherung kann Herr K. die für die "Hacklerregelung" fehlenden Versicherungsmonate aber einkaufen und dann doch schon mit 61 Jahren in Pension gehen. Die zu erwartende Pension ist monatlich um mehr als 700 Euro höher als die Notstandshilfe. Herr K. wird dadurch als Arbeitsloser auch nicht gezwungen, mit 62 Jahren die um fast 100 Euro niedrigere Korridorpension zu nehmen. Durch den Einkauf kann er 2007 mit 61 Jahren ohne Abschläge in Pension gehen und gewinnt monatlich ca. 70 Euro - lebenslang. Der Aufwand für den Einkauf rentiert sich in diesem Fall in neun Monaten.

Frau Mag. P. kann noch fünf Monate Schulzeiten zum Preis von ca. 2.300 Euro nachkaufen, die für die Pension anrechenbar sind. Dadurch könnte sie fünf Monate früher in Pension gehen. Die Nettopension erhöht sich durch den Einkauf um 62 Euro monatlich, sodass der Aufwand sich nach nicht ganz 1 ½ Jahren rentiert. Ab diesem Zeitpunkt freut sich Frau P. über 62 Euro monatlich lebenslang.

Diese beiden Beispiele zeigen, dass sich in manchen Fällen der Einkauf von Versicherungszeiten durchaus lohnen kann. Deshalb empfiehlt die Arbeiterkammer Oberösterreich alle Möglichkeiten bei der Pensionsversicherungsanstalt prüfen zu lassen.

Quelle: AKOÖ

 

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