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Trendforscher prophezeien : Umbruch auf dem Arbeitsmarkt

Junge Arbeitskräfte werden rar, Know-how bei Älteren gefragt.

18.01.2006

Deutlich ist zu sehen, dass die Zahl der Erwerbspersonen immer mehr abnimmt. Junge Arbeitnehmer werden am Arbeitsmarkt künftig rarer und folglich werden etwa im Jahr 2030 nur noch rund 15% der Bevölkerung unter 20 Jahre alt sein.Dies wird zwar nebenbei auch eine neue Chance für ältere Arbeitnehmer mit sich bringen, das Problem der hohen Arbeitslosigkeit aber freilich nicht lösen.

Trendforscher und Arbeitsmarktexperten prophezeien, dass bislang fixe Größen wie Raum, Zeit und Geld bald der Vergangenheit angehören werden. Flexibel und mobil müssen Arbeitskräfte künftig werden, denn die meisten Tätigkeiten könnten kurzfristig angeboten werden. In 20 Jahren werden Jobs vermutlich eher projektbezogen und somit auch befristet vergeben. Karrierepuzzles aus vielen kleinen Teilchen stellt man den Beschäftigten in Aussicht und somit wird auch das Quereinsteigen in neue Arbeitsbereiche leichter. Der 40-Stunden-Woche und dem freien Wochenende werden Erwerbstätige künftig lebe wohl sagen und sich auf arbeitsintensive Wochen und blockweise Freizeit einstellen müssen.

Wie machen Sie sich fit für die Zukunft?

Wenn die Trendforscher recht behalten, dann gilt es sich rechtzeitig darauf vorzubereiten. Der Arbeitsmarkt teilt sich schon heute in die gering qualifizierten, schlecht bezahlten und austauschbaren Mitarbeiter und in die gut verdienenden Know-how-Träger, um die die Unternehmen werben. "Wer sich in der neuen Arbeitswelt behaupten will, muss sich dem lebenslangen Lernen verschreiben. Nichts veraltet so schnell wie einmal erworbenes Wissen", so Jobfinder-Boss Florens Eblinger.

Schon heute wünschen sich Personalchefs verstärkt interkulturelle Kompetenzen bei Bewerbern. Fachwissen und gute Abschlussnoten allein reichen längst nicht mehr aus. Im Wettbewerb um die guten Stellen gewinnen oftmals diejenigen, die über Auslandserfahrung, Fremdsprachenkenntnisse und persönliche Stärken wie Kommunikationsfähigkeit, Organisationstalent und Teamgeist verfügen.

Tipp: Die Wachstumsbranchen der Zukunft werden Gesundheit und Bildung, Biotechnologie und Robotik, Sicherheitstechnik und Beratung sein. "Es zeichnet sich schon seit Monaten ab, dass speziell in diesen Bereichen künftig viele neue Berufsbilder entstehen und Arbeitsplätze geschaffen werden", berichtet Florens Eblinger.

Quelle: Jobfinder.at

 

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