Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Überstunden schaden der Motivation

Ein Drittel der Arbeitnehmer arbeitet mehr als 40 Stunden / Woche

12.02.2007

Eine Sonderauswertung des Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer Oberösterreich hat ergeben, dass ein Drittel der Österreicher Überstunden macht. Werregelmäßig Mehrarbeit leisten muss, istwesentlich unzufriedener als Beschäftigte mit geregelten Arbeitszeiten.

Die Sonderauswertung des Arbeitsklima-Index belegt: 17 Prozent der ArbeitnehmerInnen arbeiten mehr als 40 und bis zu 45 Stunden pro Woche, weitere 16 Prozent bringen es sogar auf mehr als 45 Stunden. Sie liegen damit deutlich über einer Arbeitszeit von 38 oder 40 Stunden, die für 43 Prozent aller Beschäftigten üblich ist. Mit 23 Prozent arbeitet weniger als ein Viertel bis zu 35 Stunden pro Woche.

Am meisten Mehr- und Überstunden leisten die Beschäftigten imFremdenverkehr, pro Woche wird in dieser Branche durchschnittlich fast 5 Stunden mehr gearbeitet als vereinbart. In der Branche Verkehr/Transport/Nachrichten beläuft sich die wöchentliche Mehrarbeit auf 4,5 Stunden, im Bauwesen auf rund 4 Stunden.

ArbeitnehmerInnen, die regelmäßig mehr als zwei Stunden länger arbeiten müssen als vereinbart, sind deutlich unzufriedener. Beschäftigte ohne Leitungsfunktion mit Mehrarbeit erreichen einen Indexwert von 105 Punkten, jene ohne Überstunden 108 Punkte. Bei ArbeitnehmerInnen in leitender Funktion wirkt sich die Mehrarbeit kaum negativ aus - der Unterschied beträgt nur einen Indexpunkt (111 zu 112 Indexpunkte).

Die längere Arbeitszeit der Beschäftigten in Führungspositionen wird allerdings durch andere Faktoren ausgeglichen. So ist die Zufriedenheit mit dem Einkommen deutlich höher als bei anderen Beschäftigungsgruppen. 76 Prozent der Beschäftigten in Führungsposition sind mit ihrem Einkommen sehr oder zumindest ziemlich zufrieden - ohne Führungsposition sind es 59 Prozent. Auch die eigenen Karriere- und Aufstiegschancen werden von Führungskräften als wesentlich besser bewertet.

Quelle: AKOÖ

 

Top Themen

Top Links