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Spass und Zufriedenheit im Job

Umfrage zeigt hohe Job-Zufriedenheit der Österreicher

61% der berufstätigen ÖsterreicherInnen haben Spaß an Ihrem Job, 28% sind eher schon zufrieden und 6% zumindest ab und zu. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung der Markant Unternehmensberatung. Weniger bis gar keine Freude an ihrem derzeitigen Job empfinden nur 4 % der Berufstätigen Österreichs. Der Spass-Faktor am Job ist für Selbständige und Freiberufliche am höchsten und steigt mit zunehmendem Einkommen bei allen Berufstätigen. Hingegen zählen Teilzeit- sowie geringfügig Beschäftigte zu jener Berufsgruppe, die am wenigsten Spaß an ihrem Job haben. Von diesen geben fast 10% an, eher weniger Freude am ausgeübten Beruf zu haben.

Für 96% der Berufstätigen ist das Arbeitsklima ein wichtiger Einflussfaktor für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz. Für 72% ist das Arbeitsklima sogar sehr wichtig, für 24% wird es als zumindest wichtig eingestuft.

Die Bezahlung ist für 48% der Berufstätigen ein sehr wichtiges Kriterium für die Arbeitszufriedenheit, unabhängig von Alter und Geschlecht der Befragten. Nur die Schulbildung hat einen Einfluss auf diesen Faktor. So hat die Bezahlung für fast 60% der Pflichtschulabsolventen eine hohe Bedeutung, jedoch nur für 31% der Uni- und Fachhochschulabsolventen.

Infrastruktur und Ausstattung der Arbeitsplätze sowie Betriebliche Sozialleistungen rangieren in der Liste an letzter Stelle. Für nur knapp über ein Viertel der Berufstätigen tragen die angebotenen betrieblichen Sozialleistungen sehr stark zur Arbeitsplatzzufriedenheit bei, wobei die Bedeutung dieses Faktors mit zunehmendem Alter (50+) sowie geringerem Ausbildungsniveau zunimmt.

88% der ÖsterreicherInnen sind mit ihrem Arbeitsklima und 83% mit ihren Arbeitszeiten mehr oder weniger zufrieden, wobei bei letzterem vor allem Frauen, Personen über 50 Jahren sowie Geringfügig- und Teilzeitbeschäftigte überdurchschnittlich zufrieden sind. Junge Personen mit einem Pflichtschulabschluss und geringerem Einkommen sowie Berufstätige aus Wien sind mit ihren zu erfüllenden Aufgaben nicht immer einverstanden.

56% der berufstätigen ÖsterricherInnen geben an, zumindest hin und wieder unter Stress arbeiten zu müssen, für fast ein Viertel ist es ein wesentlicher Faktor am Arbeitsplatz. Vor allem jüngere Personen unter 30 Jahren, PflichtschulabgängerInnen und Personen aus Singlehaushalten fühlen sich häufiger gestresst.

Neid, Arbeitsplatzangst und Mobbing ist bei den Berufstätigen Österreichs kein stark verbreitetes Thema. Mehr als die Hälfte der berufstätigen ÖsterreicherInnen geben an, nie Arbeitsplatzangst zu empfinden. Auch mit Mobbing sind mehr als die Hälfte der Berufstätigen nicht konfrontiert. Für Menschen mit höherer Bildung und Einkommen ist Mobbing noch seltener ein Thema. Auch nur 5% der Berufstätigen fühlen sich sehr stark von Neid betroffen, 45% hingegen gar nicht.

Die Frage nach der Inanspruchnahme eines so genannten Sabbaticals - also einer befristeten Auszeit mit Job-zurück-Garantie, die für persönliche Weiterbildung oder Weiterentwicklung genutzt werden kann, ist für 25% interessant - vor allem für Singles und Höhergebildete. Absolut kein Thema ist diese befristete Auszeit vom Job für 45% der Berufstätigen und 27% haben noch nie davon gehört.

Quelle: Markant Unternehmensberatung


 

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