Herzlich Willkommen!
Bitte lesen Sie » diesen Hinweis zur Webheimat-Gemeinde!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Rezeptgebühr : Befreiung auch für Arbeitslose

Jahreseinkommen als Berechnungsgrundlage ausschlaggebend

30.09.2005

Rund 40.000 Arbeitslose und Notstandshilfebezieher können aufgrund eines Verwaltungsgerichtshofsurteils ab sofort um Befreiung von der Rezeptgebühr ansuchen. Die Rezeptgebühr beträgt in Österreich 4,45 Euro. PensionistInnen mit Ausgleichszulage sind von der Rezeptgebühr befreit. Befreit ist auch, wer netto unter 662,99 verdient. Für Personen, die wegen Krankheiten oder Gebrechen besondere Aufwendungen haben, ist ein Grenzwert von 762,44 Euro vorgesehen. Aber: Arbeitslose, die monatlich zum Beispiel 750 Euro bekommen und damit einkommensmäßig nicht besser liegen, haben bisher durch die Finger geschaut.

Nun stellt ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofes klar, dass für die Befreiung von der Rezeptgebühr das Jahreseinkommen als Berechnungsgrundlage gilt. Die Ausgleichszulage wird 14 mal jährlich ausbezahlt, Arbeitslosengeld und Notstandshilfe aber nur 12 mal. Aufgrund des Urteils wird die Gesamtsumme jetzt durch 14 dividiert. Daher können auch Arbeitslose und Notstandshilfebezieher, die zum Beispiel 750 Euro Notstandshilfe beziehen, bei ihrer Krankenkasse den Antrag auf Rezeptgebührenbefreiung stellen. "Wir haben errechnet, dass dies immerhin über 40.000 Personen in Österreich betrifft", erklärt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Konkret auf den Tag gerechnet bedeutet das: Wer zwischen 21,80 Euro und 25,43 Euro Arbeitslosengeld und Notstandshilfe täglich bezieht, kann bei seiner Krankenkasse um Befreiung von der Rezeptgebühr ansuchen.

Informationen finden Sie auch auf der Webseite der Sozialversicherung ...

Quelle: AKNÖ

 

Top Themen

Top Links