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Pflegeberufe

Neue Imagekampagne wirbt für Jobchancen in boomendem Markt

Das Image des Pflegeberufes ist zwar sozial anerkannt, für viele Berufseinsteiger aber nicht ausreichend attraktiv. Eine neue Image- und Informationskampagne des Wirtschafts- und Gesundheitsministeriums soll nun junge Menschen, aber auch Wiedereinsteiger auf die vielfältigen Berufsmöglichkeiten und Karrierechancen in Pflegeberufen aufmerksam machen. Sie sollen dazu ermuntert werden, zumindest darüber nachzudenken, einen Pflegeberuf zu ergreifen. Ziel ist, eine Botschaft zu vermitteln, die diese Berufe aus dem Eck des Mitleids, des "Helfersyndroms" herausholt und sie als lebensfrohe, lebensbejahende und selbstverständliche Berufe in einer modernen Gesellschaft platziert.

Laut einer Umfrage aus dem Oktober 2002 können sich nur 10 % vorstellen, selbst einen Pflegeberuf zu ergreifen, jedoch halten 72 % eine verstärkte Forcierung von Pflegeberufen im Vergleich zu anderen politischen Aufgaben und Bereichen für wichtig. Derzeit gibt es ca. 550.000 pflegebedürftige Personen in Österreich. Diese Zahl wird in den nächsten 25 Jahren nach Schätzungen auf rd. 800.000 Menschen steigen. Diese Tatsache und der Umstand, dass sich die Struktur der Familie gewandelt hat, wird die Nachfrage nach Arbeitskräften im Pflegebereich steigern.

In den vergangenen fünf Jahren hat die Zahl der im Gesundheitsbereich Beschäftigten um mehr als 27.000 bzw. 20 Prozent zugenommen. Derzeit arbeiten rund 65.000 Menschen im Bereich Pflege und Betreuung. Nach Schätzungen werden in den nächsten zehn Jahren aber bis zu 30.000 zusätzliche Beschäftigte im Pflege- und Betreuungsbereich benötigt.

Aufgrund des Pflegeschwerpunktes bildet das AMS Arbeitslose zu Heimhilfen, Pflegehelfern/innen, Altenfachbe­treuern/innen, Behindertenbetreuern/innen und Diplomierten Krankenpflegern/-schwestern aus. Bis jetzt sind mehr als 3.000 arbeitslose Personen aus diesem Bereich in das Programm aufgenommen werden. Seit Anfang 2003 gibt es auch ein neues Fördermodell für bereits in diesem Bereich tätige Hilfskräfte für eine intensive berufsbegleitende Höherqualifizierung. Für fast 500 Personen konnte heuer eine Höherqualifizierung bereits ermöglicht werden.

Die Idee der neuen Kampagne: Herzensbildung, Mitgefühl, Beschützen und Helfen sind für viele Menschen selbstverständlich - wenn dies mit Professionalität und Qualifikation gepaart ist - warum nicht daraus einen Beruf machen? Nähere Informationen erhalten Sie unter der Service-Hotline 0810 / 013571 sowie auf der Kampagnen-Webseite im Internet ...

Quelle: BMWA


 

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