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Regelmäßige Pausen steigern die Leistungsfähigkeit

Hören Sie auf die Signale Ihres Körpers

17.11.2005

Wer bei der Arbeit alle 90 Minuten eine Pause von fünf bis zehn Minuten einlegt, steigert seine Leistungsfähigkeit. Denn regelmäßige Erholungsphasen sorgen für ein Plus an Energie, machen fröhlicher und schützen zugleich die Gesundheit. Das haben zahlreiche Studien in der Schweiz, Österreich, Skandinavien und den USA ergeben, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Wer hingegen auf die Pausen verzichtet, schadet seiner Gesundheit und verliert an Leistungsfähigkeit.

Der Körper signalisiere, wann er Erholung benötige, und auf diese Signale sollte man hören, betont Max Moser, Professor für Systemphysiologie an der Universität Graz. Wer zu oft im aktiven, angespannten Zustand bleibe, dessen Organismus verliere die Fähigkeit zum Abschalten. "Wir laufen ständig auf Hochtouren - selbst nachts und dann, wenn wir eigentlich freihaben und uns entspannen könnten", sagt der Wissenschaftler. "Das Gefüge der inneren Rhythmen zerfällt. Zunächst treten vegetative Störungen auf. Man fühlt sich müde, abgeschlagen, leidet unter Schlafstörungen, Schweißausbrüchen, Kopfschmerzen." In der Folge würden oftmals Krankheiten ausbrechen, die wesentlich schlechter heilten.

Das Gefühl für den eigenen Rhythmus kann jeder wiedergewinnen. Beispielsweise dadurch, dass man die Jahreszeiten bewusst erlebt, die Wochenenden von beruflichen Verpflichtungen frei hält, wandert oder Gartenarbeit macht. Im Alltag kann man beispielsweise Handy oder Wecker auf eine Signalzeit von 90 Minuten stellen und sich so an die fällige Pause erinnern. Zur Beruhigung des Herzens empfehlen die Experten zudem ein zehnmaliges bewusstes Ein- und Ausatmen. Wer ganz aus dem Rhythmus gekommen ist, sollte eine längere Pausen einlegen. "Mindestens zwei Wochen Urlaub und völliges Nichtstun können da schon helfen", sagt Moser. Auf Kurztrips und durchorganisierte Reisen sollte man hingegen verzichten, da viele Reize den Organismus noch mehr überfordern.

Quelle: VITAL

 

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