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Pausen am Arbeitsplatz

Analyse der Wirkung von Kurzpausen bei der Arbeit

Pausen am Arbeitsplatz sind wichtig. Sie steigern die Leistungsfähigkeit und halten gesund. Eine aktuelle Literaturrecherche von Worklab, einer der größten arbeitsmedizinischen Einrichtungen Österreichs, hat ermittelt, wie Pausen gestaltet sein müssen, um die erwünschte Wirkung zu erzielen. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Um Arbeitsbelastungen auszugleichen, müssen in den Arbeitsverlauf Erholzeiten in Form von Pausen eingeplant werden. Nur auf diese Weise kann der durch Ermüdung eintretende Verlust an Leistungsfähigkeit, vor allem Abnahme der Konzentration, ausgeglichen werden. Auch kann Ermüdung schon im Vorfeld durch ein zweckmäßiges Pausensystem vorgebeugt werden.

  • Unstrukturierte und "getarnte" Pausen zeigen einen geringeren Erholungseffekt als organisierte Pausen (sinnvoll und gezielt geplant). Selbstgewählte Pausen erfolgen nämlich in der Regel zu spät, seltener und länger als günstig.

  • Entgegen der Befürchtung mancher Betriebe stellen die Pausen keinen realen Zeitverlust dar, da die Arbeit aufgrund geringerer Ermüdung in schnellerem Tempo erfolgt.

  • Allerdings müssen Arbeits- und Erholungszeit im richtigen Verhältnis zueinander stehen: Die Erholung - ähnlich der Ermüdung - nimmt nicht linear zu, sondern findet besonders zu Beginn einer Pause statt und nimmt mit zunehmender Zeitdauer der Pause ab, d.h. die ersten Abschnitte einer Erholungsphase sind erholungswirksamer als die späteren.


Wesentliche Eckpunkte rund um Pausengestaltung sind weiters:

  • Mehrere kurze Pausen sind effektiver als wenige längere Pausen gleicher Gesamtlänge.

  • Zu lange Pausen erschweren das Zurückfinden in den Arbeitsprozess.

  • Am effektivsten ist eine individualisierte, auf die spezifische Beanspruchungssituation abgestimmte Arbeitszeit- und Pausenregelung.

  • Pausen mit aktiver Entspannung haben einen höheren Erholungswert als passive Pausen.


Quelle: pts


 

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