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Notebooks sind ergonomisch nicht für langes Arbeiten geeignet

Tipps, wie Sie auch in den eigenen vier Wänden ein gesundes Arbeitsklima schaffen.


16.04.2012

Bildquelle: aboutpixel.de / Computer 1 © Konstantin Gastmann
Experten prognostizieren, dass dieses Jahr weltweit gut 210 Millionen Notebooks einen neuen Besitzer finden - Spitzenplatz unter allen PC-Systemen. Die Kehrseite des Booms: "Viele Menschen tendieren inzwischen dazu, im heimischen Büro ausschließlich ein Notebook zu benutzen. Dabei sind die Geräte ergonomisch nicht für die Arbeit über einen längeren Zeitraum geeignet", sagt Werner Lüth, Fachmann für Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland. Das Problem: Wegen der tiefen Position des Bildschirms neigen viele Menschen den Kopf nach vorne. Ein überstreckter Nacken und Muskelverspannungen sind die Folge. Arbeitstieren, die nicht auf ihr Notebook verzichten wollen, rät Werner Lüth, das Büro in den eigenen vier Wänden um externe Geräte wie Monitor, Tastatur und Maus zu erweitern.

Doch selbst wer diesen Rat beherzigt, sitzt am heimischen Bildschirm nicht zwangsläufig gesund. Auch ein zu hoch angebrachter Monitor kann unangenehme Folgen haben. "Wer lange nach oben blickt, schadet seinen Augen, da so die Befeuchtung per Lidschlag erschwert wird", erklärt Gesundheitsexpertin Dr. Ulrike Roth. Die Oberkante des Monitors sollte sich deshalb auf einer Höhe mit den Augen befinden.

Grundsätzlich sind die Ergonomie-Anforderungen an den Arbeitsplatz zu Hause identisch zu jenen in der Firma. Wichtig für ergonomisches Sitzen sind demnach neben der richtigen Position der Geräte auch der passende Bürostuhl und Schreibtisch. Am Stuhl sollte sich neben Sitzhöhe und Armlehne auch die Rückenlehne individuell verstellen lassen. Das Zauberwort heißt dynamisches Sitzen - häufige Positionswechsel beugen Verspannungen des ganzen Rückens vor. Die Schreibtischplatte misst bestenfalls 160 x 80 cm, damit dort neben Maus und Tastatur auch Schreibunterlagen Platz finden.

Schreibtisch und Monitor sollten parallel zum Fenster aufgestellt werden, um Reflektionen auf dem Bildschirm und einem direkten Blick ins Licht vorzubeugen. Beides schadet dem Arbeitsklima. Gegen einfallende Sonnenstrahlen schützen zusätzlich Jalousien und Verblendungen. Optimal ist die Raumbeleuchtung bei einer Stärke von 500 Lux.

Quelle: TÜV Rheinland, news aktuell

 

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